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Ernährung für Kleinkinder

"Jetzt bin ich voll dabei!"

Etwa um den ersten Geburtstag herum sitzt ihr Kind bereits mit am Familientisch und möchte am gemeinsamen Essen teilnehmen. Fein pürierten Brei brauchen die Kleinen jetzt meist nicht mehr, sie möchten viel lieber essen wie die Großen. Doch wie sollte die Ernährung für Kinder aussehen? Was ist das richtige Maß für eine gesunde Kinderernährung und was ist das Beste für eine optimale Entwicklung?

 

Schon jetzt werden die künftigen Vorlieben von Essen und Trinken oder eine ablehnende Haltung zu bestimmten Speisen geprägt. Eltern klagen oft, ihr Kind habe nur eine sehr eingeschränkte Speisenauswahl. Auf Nachfrage bestätigt sich häufig, dass Eltern ebenfalls manche Gemüse nicht essen und daher auch nicht anbieten. Eine entspannte und aufgeschlossene Atmosphäre am Familientisch bildet jedoch einen Grundpfeiler für eine gute Esskultur und ebnet den Weg zu einem abwechslungsreichen, genussvollen und gesunden Essverhalten. Kurz gesagt: Seien Sie Vorbild für die gesunde Ernährung Ihrer Kinder!

süßes darf mal sein

Kind küsst Mutter

Wir kennen und lieben sie alle, die süßen Naschereien. Schon die Jüngsten entwickeln früher oder später eine Vorliebe für Süßes. Babys werden mit einer Vorliebe für süß geboren. Mit gesüßten Breien, süßen Getränken und anderen Leckereien wird diese Geschmacksrichtung sehr schnell verstärkt. Wenn Süßes zu häufig und in größeren Mengen in der Ernährung für Kinder auftaucht und keine ausreichende Mund- und Zahnhygiene erfolgt, kann es die Zähne schädigen.


Rund zehn Prozent der täglichen Energiemenge, also 90 bis 110 Kilokalorien, dürfen die Kleinen als Süßigkeiten, Haushaltszucker, Knabbereien oder Limonade naschen. Das geht schnell, denn schon fünf Gummibärchen enthalten 35 Kilokalorien, ein Teelöffel (10 g) Nuss-Nougat-Creme 52 Kilokalorien und ein Riegel (20 g) Vollmilchschokolade 107 Kilokalorien. Wenn Sie jetzt glauben, dass Sie Süßes verbieten müssen, um gesunde Kinderernährung zu erziehen, liegen Sie falsch. Verbote helfen wenig, ein maßvoller Umgang mit Naschereien ist der bessere Weg. Eine „Naschbox“ kann eine gute Idee sein. Hier hinein wandern die Naschereien für eine Woche und ihr Kind darf einmal am Tag auswählen. So kontrollieren Sie ganz spielerisch die gesunde Kinderernährung.

mischkost: das beste für die ganze familie

Sich in dem riesengroßen Angebotsdschungel zurechtzufinden, stellt für viele Eltern eine fast unüberwindbare Hürde dar. Was davon ist gut und eignet sich für eine gesunde Kinderernährung? Eltern wollen für ihre Familie und für sich nur eines: optimale Versorgung und glückliche, zufriedene Kinder. Natürlich soll das Essen im hektischen Alltag abwechslungsreich sowie einfach zuzubereiten sein und allen schmecken. Die Optimierte Mischkost, wie sie das Forschungsinstitut für gesunde Kinderernährung in Dortmund (FKE) erstellt hat, erfüllt all diese Kriterien. Danach ist es gar nicht so schwer, schon die Kleinen mit dem Richtigen zu versorgen.


In jedem Fall sollten Sie auch beim Trinken auf die gesunde Ernährung Ihrer Kinder achten. Spielen, Toben, die Welt entdecken, das macht durstig. Ideale Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees und verdünnte Saftschorlen, am besten ein Teil Saft mit drei Teilen Wasser mischen. Fruchtnektare, Fruchtsaftgetränke und Limonaden sind wegen des hohen Zuckeranteils Süßigkeiten und eignen sich nicht als Durstlöscher. Für Kinder bis drei Jahre sind etwa 700 Milliliter Flüssigkeit täglich empfehlenswert. An heißen Tagen, wenn viel herumgetobt wird, kommen sie ins Schwitzen und brauchen entsprechend mehr. Dann trinken Kinder oft mehr als das Doppelte!

Gesunde Ernährung für Kinder, Kind isst Gemüse

Zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung für Kinder gehören Obst und Gemüse täglich und zu jeder Mahlzeit auf den Tisch. Sie liefern eine große Vielzahl an Nährstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, sind gleichzeitig kalorienarm und machen satt. Die große Auswahl an Obst und Gemüse bietet viel für Auge und Gaumen. Bei dieser farbenfrohen Vielfalt sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.


Doch gerade bei Gemüse klagen viele Eltern, dass ihre Jüngsten kleine Gemüsemuffel sind. Hier sollten sich die Eltern ihre Vorbildfunktion unbedingt bewusst machen. Denn letztendlich gelingt die gesunde Ernährung Ihrer Kinder nur, wenn Sie als Eltern auch davon überzeugt sind. Wenn die Großen reichlich bei Gemüse und Co. zugreifen, dann werden es die Kleinen früher oder später ebenfalls versuchen. Mit Phantasie, Abwechslung bei der Zubereitung und immer wieder Anbieten hat man große Chancen den Appetit auf Gemüse anzuregen. Eine völlige Ablehnung von Gemüse gibt es nur selten. Dann sollten mehr Obst, Kartoffeln oder püriertes Gemüse beispielsweise versteckt in Suppen und Soßen auf dem Tisch stehen. Meist handelt es sich um eine Phase, die bald vorübergeht.

brot, brötchen, reis, nudeln und kartoffeln

liefern Energie in idealer Form und machen müde Racker wieder munter. Am besten ist es, Getreideprodukte aus Vollkorn anzubieten. Diese enthalten besonders reichlich unverzichtbare Vitamine und Mineralstoffe in der Ernährung für Kinder. Nudeln stehen bei den Kleinen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Sie gibt’s in bunten Farben und lustigen Formen – so macht gesunde Kinderernährung richtig Spaß. Abwechslung ist auch hier wünschenswert. Bunte Nudeln mit Vollkornnudeln gemischt, dazu eine Gemüsesoße, da kann keiner widerstehen. Häufig Pellkartoffeln, Naturreis oder andere Getreidesorten wie Hirse sind bekömmlich und bringen Schwung in die „Nur-Nudelphase“.

Was tun bei Glutenunverträglichkeit?

milch, käse und joghurt

gehören auf den täglichen Kinder-Speiseplan, da sie in ausreichender Menge das so wichtige Calcium, aber auch Jod liefern. Milch ist die beste Calciumquelle und bedeutet gesunde Ernährung für Kinder und insbesondere für Kleinkinder. Milch ist kein Durstlöscher, da sie reichlich Nährstoffe und Kalorien liefert. Die Ein- bis Dreijährigen benötigen etwa 600 Milligramm Calcium, da Knochen und Zähne noch aufgebaut und gefestigt werden müssen. Mit einem Viertelliter Milch, einer Scheibe Käse, Vollkornbrot, Getreideflocken und einer Portion calciumreichem Gemüse wie Brokkoli oder Spinat, sind die Kleinen gut versorgt. Manche Kinder mögen Milch pur nicht, aber als Mixgetränk oder mit etwas Kakao wird sie getrunken.

fleisch, wurst, fisch und eier

Wertvolles Eiweiß, wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Jod und Zink sowie die B-Vitamine stammen aus Fleisch, Wurst, Fisch und Eiern und ergänzen die Ernährung für Kinder oft als Appetitanreger. Allerdings liefern diese Produkte auch reichlich Fett und Cholesterin. Achten Sie also auch bei der Ernährung für Kinder darauf, hier die fettarmen Produkte zu wählen. Seefisch ist die beste natürliche Jodquelle und sollte mindestens einmal wöchentlich auf dem Tisch stehen. Aber nicht nur als Fischstäbchen! Fischfilets sind so gut wie grätenfrei, sollten aber noch mal, um sich sicher zu sein, überprüft werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Fisch nährstoffschonend zuzubereiten, beispielsweise als Auflauf, gedünstet oder leicht gebraten. Da lohnt sich bestimmt mal was auszuprobieren. Auch hier gilt wieder: Eine gesunde Ernährung Ihrer Kinder beinhaltet Sie als Vorbild.

leben sie gesunde ernährung für kinder vor, sie machen es ihnen nach.

Eine ausgewogene gesunde Ernährung der Kinder und ausreichend Bewegung ist sicherlich die Basis für eine optimale körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Essen und Trinken bedeutet nicht nur die Versorgung des Körpers mit den nötigen Nährstoffen, sondern ist viel mehr. Gemeinsame Mahlzeiten am Familientisch sind für Kinder der zentrale Punkt der Esserziehung. Hier lernen Kinder zu teilen, Rücksicht zu nehmen oder aufeinander zu warten. Mit Tischmanieren und einigen einfachen Regeln wird so spielerisch soziales Verhalten trainiert. Kinder schauen sich viel ab und ahmen Gewohnheiten und das Verhalten der anderen am Tisch nach.

regelmäßige und abwechslungsreiche mahlzeiten

Regelmäßige Mahlzeiten über den Tag verteilt versorgen alle Familienmitglieder mit ausreichend Energie und den nötigen Nährstoffen. Der Tag wird durch geregelte Mahlzeiten strukturiert, was Kindern und Eltern eine sinnvolle Orientierung und Planung ermöglicht. Für Kinder sind fünf Mahlzeiten optimal, drei Hauptmahlzeiten, die von zwei Zwischenmahlzeiten ergänzt werden. Egal ob mittags oder abends, ein warmes Essen sollte es täglich geben. Gemüse, Salat, Kartoffeln, Reis oder Nudeln, Obst und Milchprodukte machen das Essen bunt und abwechslungsreich. An drei Tagen gibt es eine kleine Fleischportion, an ein bis zwei Tagen gibt es Fisch. Zwei bis drei Tage dürfen vegetarisch sein.

Kind küsst Mutter

Gesunde Ernährung für Kinder beginnt bereits morgens. Mit einem leckeren, vollwertigen Frühstück kann der Tag starten. Müsli mit Milch, Joghurt und Obst passt sehr gut oder alternativ Vollkornbrot mit magerem Käse oder Wurst belegt. Aber aufgepasst bei fertigen Müslimischungen, Flakes und Co., da sie bis 40 Prozent mit Zucker gesüßt sein können. Das sind dann schon süße Extras! Dass Vollkornbrot meist grob und dunkel ist, stimmt nicht. Brote aus fein gemahlenem Vollkornmehl, beispielsweise aus Dinkel, ähneln einem Mischbrot, sind fein, sehr gut bekömmlich und schmecken nicht nur den Jüngsten. Sie bieten bei der Ernährung für Kinder und auch Erwachsene eine optimale Grundlage.

das richtige maß für den großen und kleinen hunger

Doch nicht nur das „Angebot“ gilt es zu beachten, auch der kleine Esser gibt sich mal so, mal so. Denn welche Mutter kennt das nicht: Das eine Kind isst wie ein Spatz, das andere hat einen gesegneten Appetit. Doch Kinder essen nicht jeden Tag gleich viel. Die Essensmenge ist von mehreren Faktoren abhängig.
Aktive Kinder, die sich viel bewegen und herumtoben haben einen größeren Appetit als die Ruhigeren. Zarte und kleine Kinder essen vergleichsweise weniger als die kräftigeren Altersgenossen. Wer krank ist und sich nicht wohlfühlt, mag häufig nichts essen – das ist bei den Kleinen nicht anders als bei den Großen und wirft die gesunde Kinderernährung nicht über Bord. Wer wieder gesund ist, holt das Versäumte schnell wieder auf. Und auch den Minis kann mal was „auf den Magen schlagen“; spannende Ereignisse, freudige Situationen haben genauso einen Einfluss auf den Appetit wie Konfliktsituationen.
Schwankungen in der Essensmenge sind ganz normal und sollten nicht beunruhigen, solange das Kind sich gesund entwickelt. Kinder fühlen sehr gut, ob sie Hunger haben oder satt sind und äußern das auch. Und wenn die gemeinsamen Mahlzeiten Spaß machen und Fixpunkte im Alltag der Kleinen sind, werden sie auch aufmerksam daran teilhaben und stets dabei sein wollen. Um sich genussvoll weiterzuentwickeln, denn: „Jetzt bin ich am Tisch voll dabei!“ Fazit zum Thema gesunde Ernährung: Kinder werden es leben, wenn Sie es tun.

gesunde kinderernährung auf einen blick:

  • Reichlich trinken, am besten Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen.
  • Zu jeder Mahlzeit Obst und Gemüse reichen.
  • Vollkornbrot, Getreideflocken, Reis, Kartoffeln und Nudeln machen satt und halten fit.
  • Ausreichend Milch, Käse und Co. für Knochen und Zähne.
  • Zwei- bis dreimal wöchentlich eine Fleischmahlzeit.
  • Ein- bis zweimal wöchentlich Fisch.
  • Zwei oder drei Tage pro Woche dürfen vegetarisch sein.
  • Etwas Süßes oder Knabbereien sind erlaubt, aber sparsam!

Saisonkalender: Obst & Gemüse

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