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Beikost

Auf dem Ernährungsplan: Baby-Breie

Etwa im fünften Lebensmonat ist es soweit: Babys Speiseplan wird abwechslungsreicher. Peu à peu ersetzen nun in der Babyernährung verschiedene Breie einzelne Milchmahlzeiten, Experten sprechen vom „Beikost einführen“. Der erste Schritt Richtung Familienkost ist getan.

beikost einführen – eine frage des timings

Irgendwann ab dem fünften Lebensmonat ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Nachwuchs von Milch allein – sei es Mutter- oder industriell hergestellte Säuglingsmilch – nicht mehr satt wird. Das ist kaum verwunderlich, denn in diesem Alter nehmen die motorischen Fähigkeiten der Kleinsten zu, sie werden aktiver und verbrauchen dementsprechend mehr Energie. Doch die kann ihnen mit ausschließlicher Milchnahrung nicht mehr zufriedenstellend zugeführt werden. Ein äußerliches Anzeichen ist, dass es mit der Gewichtszunahme des Babys kaum oder gar nicht vorangeht.

Die Kleinen können zu der Zeit bereits mit Unterstützung sitzen und den Kopf frei halten. Ihre kleinen Hände wandern immer öfter in den Mund – und den Erwachsenen wird äußerst interessiert beim Essen hinterher geschaut. Gleichzeitig ist etwa ab dem fünften Monat der Kau- und Schluckreflex ausgebildet und koordiniert. Auch die Verdauungs- und Nierenfunktionen sind inzwischen derart ausgereift, dass nun ein neuer Lernprozesse beginnen kann: Babys Magen und Darm sind bereit, schrittweise die Beikost einzuführen.

Doch was versteht man überhaupt unter dem Begriff Beikost? In der Babyernährung fasst man im ersten Lebensjahr darunter alle Nahrungsmittel jenseits der reinen Milchmahlzeiten zusammen. Zur Babyernährung gehören jetzt Gemüse, Obst, Getreide oder Fleisch. In der Regel stehen auf dem Ernährungsplan Baby-Breie.

auf den löffel gekommen ...

Doch aller Anfang ist schwer. Auch wenn die Löffel der Großen auf die Kleinen eine starke Faszination ausüben und sie den Gebrauch nacheifern wollen, die neue Esstechnik ist eine „Welt für sich“. Wohin mit der Zunge, wann schlucken, wie die Menge einteilen?

Möchten Sie die Beikost einführen, helfen ein paar Tipps die neue Situation zu erleichtern. In der ersten Woche sollten keine Wunder erwartet werden, es landet vermutlich mehr „irgendwo“ als wirklich in Mund und Magen. Am besten bei der Mittagsmilchmahlzeit mit den ersten Löffelversuchen starten, wenn das Kind schon halb satt ist bzw. etwas getrunken hat. Hungriger Nachwuchs wird nämlich schnell(er) ungeduldig! Das oberste Gebot beim Beikost einführen: Ruhe, Zeit und eine entspannte Atmosphäre erleichtern die neue Situation. Der Babylöffel sollte möglichst flach und schmal sein – und keine scharfen Kanten haben. Eine zu tiefe Ausbuchtung erschwert das Aufnehmen des Breis ebenso wie ein zu voll gehäufter Löffel. Tipp: Kleine Portionen erleichtern anfangs das Breiessen.

die brei-premiere

Möchten Sie die erste Beikost einführen, eignet sich am besten reines Karotten-Mus, denn es schmeckt leicht süßlich, ist besonders gut verträglich und allergenarm, ideal also für die erste Brei-Erfahrung. Wird es nach der Eingewöhnungsphase gut angenommen, langsam die beigefütterte Brei-Menge steigern. Auch kann schon nach wenigen Tagen eine weitere Zutat ergänzt werden. Dafür empfiehlt sich ein Karotten-Kartoffel-Brei mit etwas Pflanzenöl. Aber nichts überstürzen! Immer nur in kleinen Schritten Umstellungen und Ergänzungen der Beikost einführen, damit der Organismus des Säuglings auch die Chance hat, sich an die neue Nahrung zu gewöhnen und auf diese einzustellen.

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Klappt es mit dem Karotten-Kartoffel-Brei, kommt in der Babyernährung püriertes Fleisch hinzu, sprich fettarme Stücke vom Rind, Kalb, Lamm, Schwein oder Geflügel. Darüber wird nämlich ein wichtiger Beitrag zur Eisenversorgung in Babys erstem Lebensjahr geleistet. Soll ein vegetarischer Ernährungsplan Baby versorgen, so empfiehlt das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) alternativ einen Karotten-Kartoffel-Getreide-Brei. Doch egal, welche der beiden Richtungen eingeschlagen wird, nach etwa vier Wochen nach Beikost-Start sollte eine Milchmahlzeit damit komplett ersetzt sein.

im ernährungsplan: baby-brei-folge(n)

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo – und seinen eigenen Kopf. Genauso individuell verlaufen auch Entwicklungssprünge, weswegen kein Grund zur Sorge besteht, wenn es mit Brei und Löffel scheinbar nur schleppend vorangeht. Übung macht den Meister! Ist die Löffel-Hürde erst mal genommen, geht es meist flott(er) weiter.

Und ist eine Milchmahlzeit erfolgreich ersetzt worden, erfolgt auf dem Ernährungsplan Baby-Brei Nummer zwei als Ersatz für eine zweite Milchmahlzeit. In der Regel ist dies ein Milch-Getreide-Brei. In der dritten Einführungsrunde, etwa einen weiteren Monat später, kommt dann zudem ein Getreide-Obst-Brei auf den Speiseplan. Die restlichen Mahlzeiten der Babyernährung bestehen weiterhin aus Mutter- oder Säuglingsmilch. Ungefähr ab dem zehnten Monat kann dann schrittweise mit der Einführung von Familienkost gestartet werden, die ihrerseits dann Stück für Stück die Brei-Mahlzeiten bzw. die Babyernährung ersetzen wird.

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lesetipps

  • Von der Milch zum Brei. Janis Schedlich, Südwest
  • Die besten Breie für Ihr Baby. Anne Iburg, Trias Verlag
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