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Geschwister

Wie schön, dass du da bist!

Irgendwann soll noch ein zweites Kind kommen – erst dann ist die Familie komplett! So denken viele Eltern. Doch ein Geschwisterkind stellt den gerade eingespielten Familienalltag zu dritt erneut auf den Kopf und Eltern fragen sich: Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein zweites Kind? Werden die Geschwister eher von einem geringen oder von einem großen Altersunterschied profitieren? Und wenn es soweit ist, wie kann man zwei Kindern gerecht werden?

Gibt es den perfekten Zeitpunkt für ein zweites Kind?

Nun gilt es, den passenden Altersunterschied zwischen den Geschwisterkindern zu finden. Ist dieser gering, zum Beispiel zwei Jahre, hat das zweite Kind mit dem Erstgeborenen später gemeinsame Interessen und die Eltern sind schneller mit der Familienplanung „durch“. Allerdings werden sie sich über mehrere Jahre am Stück mit Babythemen und vollen Windeln beschäftigen. Wer länger wartet, zum Beispiel fünf Jahre, kann sich vielleicht intensiver um das erste Kind kümmern, zwischendurch zurück in den Beruf und sich dann wieder intensiv dem zweiten Kind widmen. Ältere Geschwister können dann schon bei vielen Aufgaben helfen. Die Eltern fangen aber auch wieder „von vorne an“. Ob und wann ein zweites Kind auch immer die Familie bereichern soll: Das Wichtigste ist, dass Sie sich einig sind und abwägen können, wie Sie zwei Kindern am besten gerecht werden können.

Was tun, wenn das ältere Kind das zweite Kind nicht akzeptiert?

„Wann bringt ihr das Baby wieder ins Krankenhaus?“ – solche Sätze von größeren Geschwistern sind nicht unüblich. Schließlich beansprucht ein zweites Kind nun fast die ganze elterliche Aufmerksamkeit. Was können Sie gegen die Eifersucht tun?

  1. Wecken Sie keine falschen Hoffnungen: Viele Kinder sehen in dem zweiten Kind einen Spielkameraden und sind enttäuscht, dass sie mit dem Baby nichts anfangen können. Bereiten Sie Ihr Kind darauf vor und sagen Sie immer wieder: „Du warst auch mal klein“.
  2. Haben Sie Verständnis für die Gefühle: „Manchmal nervt das Baby ganz schön, wenn wir gerade ein Buch lesen wollen, oder?“ – solche Sätze sind für das große Kind wichtig, um sich verstanden zu fühlen.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie den Bedürfnissen beider Kinder gerecht werden: Reservieren Sie Zeit. Um die Eifersucht einzudämmen, braucht das Geschwisterchen die Aufmerksamkeit seiner Eltern. Machen Sie Dinge nur mit ihm und zeigen Sie, dass Großsein auch Vorteile hat.


Tipps von Kinderärztin Dr. Andrea Schmelz, Chefredakteurin des Ratgebers „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“.

Läuft das Zweite einfach mit?

Erst mal nicht. Dem Neugeborenen ist es egal, an wievielter Stelle es geboren wurde: Es braucht die volle Aufmerksamkeit seiner Eltern und fordert die auch ein. Später schon: Viele Eltern sehen nach der intensiven Anfangsphase beim zweiten Kind einiges gelassener als noch bei der Baby-Premiere. Was sie entspannter macht, sind die Erfahrungen, die sie mit dem ersten Kind machen konnten.

Was kann man von Eltern mehrerer Kinder lernen?

Organisationstalent und Gelassenheit. Sprechen Sie mit Paaren, die bereits Eltern von zwei oder mehreren Kindern sind und tauschen Sie sich aus. Holen Sie sich Tipps für den Alltag, wie Sie für zwei Kinder unterschiedlichen Alters kochen, wie Sie das ältere Kind in die Pflege des jüngeren miteinbeziehen und wie aus Geschwisterkindern Freunde für´s Leben werden. Sie werden Ihnen zustimmen, dass zwei Kindern gerecht zu werden, natürlich mehr Zeit und Anstrengung kostet – aber der Stress verdoppelt sich nicht automatisch, das Glück schon!

Wie schaffe ich es, zwei Kindern gerecht zu werden ohne alles andere zu vernachlässigen?

Die Lösung für einen Familienalltag, bei dem alle auf ihre Kosten kommen, nennt sich Arbeitsteilung. Die Probleme, die Mehrfacheltern bei der Alltagsorganisation haben, liegen vor allem am begrenzten Zeitbudget. Doch auch die Zuneigung muss auf die Geschwister gerecht verteilt werden. Nehmen Sie sich für jedes Kind genug Zeit und unternehmen etwas nur mit einem. Wer sich von vornherein gut organisiert und Arbeiten verteilt, kann nicht nur zwei Kindern gerecht werden, sondern hat Zeit für alles, alle und – ganz wichtig – auch sich selbst.

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