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Babykurse

Babyschwimmen als Babysport – Eine „bewegende“ Erfahrung

Babys planschen mit großem Vergnügen im Wasser und jauchzen dabei voll Wonne: Erst in der eigenen, dann in der großen Badewanne. In vielen Städten werden heutzutage in der Schwimmschule Baby-Kurse angeboten. Wasserspaß im großen Rahmen gibt es schon für die Kleinsten – und das ganz ohne Zwang.

Entgegen landläufiger Meinung ist Babyschwimmen keine Modeerscheinung. Bereits seit Jahrhunderten und in den verschiedensten Ländern der Erde planschen und spielen Mütter mit ihren Neugeborenen im Wasser. Darüber berichteten schon Schriftsteller sowie Völkerkundler und auch Maler verewigten zu gerne das Motiv „Mutter mit badendem Kind“.

Ein Kurs ohne Zwang

Der Begriff „Babyschwimmen“ ist allerdings laut Reiner Vogelsang, der jahrelang zum Baby-Trainerteam des Stadtbads Sonnenberg in Stuttgart gehörte, etwas irreführend: „Ein Baby lernt bei solch einem Kurs nicht, wie von vielen Eltern angenommen, das Schwimmen im technischen Sinne. Es geht nicht um Leistung oder Zwang, im Vordergrund sollen der Spaß und die Förderung der Bewegung im Wasser stehen. Babyschwimmen ist eher eine ‚Eltern-Kind-Gymnastik‘ bei der die Babys im Wasser mit verschiedenen Griffen gehalten oder unterstützt werden. Die ausschließlich kind- und altersgerechten Übungen fördern die Beweglichkeit des Babys und tragen dazu bei, dass die Kinder später mit dem Element Wasser vertrauter umgehen."

Babyschwimmen bewegt nicht nur kleine Körper, sondern auch kleine Seelen. Studien beweisen, dass der frühe Kontakt mit dem Element Wasser viele Formen der Entwicklung fördert: Das Immunsystem wird gestärkt, die Motorik ebenso geschult wie soziale Kontakte zu Gleichaltrigen, aber auch das Vertrauensverhältnis zu den Eltern. Babyschwimmen ist ein Babysport, der auch Eltern viel Vergnügen bereitet, denn Wasser macht allen Spaß!

Ab welchem Alter zur Schwimmschule?

Die Kleinen jauchzen, quietschen, strampeln und zappeln im warmen Nass, da sie ihre Bewegungsfreude dort im wahrsten Sinne des Wortes „unbeschwert“ ausleben können. Während sich ein Säugling für gewöhnlich erst ab dem 6. Lebensmonat selbstständig fortbewegt, kann das Babyschwimmen diese Möglichkeit schon wesentlich früher eröffnen: Bereits ab der 7. Lebenswoche – vorausgesetzt, dass keine medizinische Kontraindikation besteht und der Bauchnabel verheilt ist – können sich Säuglinge im Rahmen eines Kurses in der Schwimmschule wie ein Fisch im Wasser fühlen.

Vorbereitung auf die Schwimmschule

Vor einer Anmeldung in der Schwimmschule sollten die Eltern den Kinderarzt befragen, ob das Baby aus dessen Sicht an einem Babyschwimm-Kurs teilnehmen kann. Ist das Baby ganz gesund, weist weder offene Wunden auf noch hat es Infektionen oder verstopfte Atemwege und ist binnen der letzten 24 Stunden nicht geimpft worden, so steht dem Babysport mit Badespaß nichts im Wege. „Am besten – so rät Reiner Vogelsang – schon vor Beginn des Babyschwimmkurses das Kleine auf die Wassertemperatur des Lehrschwimmbeckens vorbereiten. Das lässt sich am besten dadurch erreichen, indem man die Badewassertemperatur beim täglichen Bad daheim langsam, aber stetig auf 32-–33 Grad Celsius senkt.“

Die Eltern

Die Begleitpersonen sollten sich sicher im brusttiefen Wasser bewegen können. Am besten sollte man das Kind als Elternpaar gemeinsam zum Babyschwimmen begleiten. Aber auch Mutter und Oma sind gerne in einer Schwimmschule gesehen – Hauptsache zu zweit, denn viele Wasserübungen können nur gemeinsam bewerkstelligt werden.

Selbst schwimmen zu können, ist zwar keine Grundvoraussetzung, hilft dem Babysport aber sehr. Eventuelle Unsicherheiten werden sonst unnötig aufs Kind übertragen. Wenn Eltern Angst vor Wasser haben, tun sie bei aller Liebe weder sich noch dem Säugling einen Gefallen mit einer Kursbuchung für diesen Babysport.

Wer nicht gerne schwimmen geht, sollte sich kein schlechtes Gewissen machen lassen. Babyschwimmen ist kein Muss. Die Kinder lernen später nicht eher oder besser schwimmen. Das Wichtigste ist der Spaß dabei! Für Klein wie Groß.

Badetasche für den Babysport

  1. Aquawindel (Badehose mit „Windelfunktion“, wird oftmals auch an den Kassen der Bäder angeboten)
  2. alternativ: Badehose oder Badeanzug für die kleinen Fans des Babysports
  3. vertrautes Badetier
  4. kleiner Bademantel oder großes, dickes Frotteetuch
  5. spezielles Babyduschgel – um das Chlorwasser sanft abzuspülen
  6. Baby-Hautpflegecreme nach der Schwimmstunde
  7. Windeln
  8. frische Wäsche

Hier finden Sie Schwimmschulen in Ihrer Nähe

Das erste Mal

Manche Kinder haben vor Wasser einen Heidenrespekt. Während die gewohnte Badewanne für ein Baby überschaubar ist, kann ein riesengroßes Schwimmbad mit regelrechten Wassermassen doch recht furchteinflößend sein. Deshalb sollte beim ersten Besuch der Schwimmschule alles langsam angegangen werden. Sich lieber mit dem Baby zunächst an den Beckenrand setzen, es alles genau betrachten lassen und mit dem Wasser seinen Körper „streicheln“. Schließlich wollen Sie mit dem neuen Babysport schöne Erfahrungen sammeln. Auch Babys brauchen ihre Zeit, um sich an „Neues“ zu gewöhnen, also wecken Sie sanft und spielerisch die Vorfreude auf das nächste Mal der Schwimmschule.

Übungen beim Babyschwimmen

Wenn sich das Baby mit allem vertraut gemacht hat, kann man schon mit einer ersten Eingewöhnungsübung im Wasser beginnen: „Das Kind am besten flach auf den elterlichen Handteller legen, dabei den Daumen und den kleinen Finger unter die Babyachseln legen, so kann sich der Säugling frei bewegen, dabei planschend und krabbelnd das Baden genießen und hat doch einen gewissen Halt. Diese Übungen werden den Eltern von Schwimmlehrer(innen) gezeigt, beigebracht und überwacht, sodass sie richtig ausgeführt werden“, so Reiner Vogelsang, Trainer für Babyschwimmen. „Die gesamten Lerninhalte können nach Kursende selbstständig von den Eltern umgesetzt werden. Mit dieser Grundlage können die meisten Babyschwimmkinder mit etwa drei Lebensjahren dann tatsächlich schon richtig schwimmen.“

Lesetipp

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