Gemeinsam recyceln: Ein großer Schritt in Richtung morgen.


Ganz gleich, ob Sie als Privatperson oder wir als Unternehmen – jeder von uns kann etwas dazu beitragen, bewusster und nachhaltiger mit unseren Ressourcen umzugehen. Wir engagieren uns dafür, dass unsere Verpackungen recycelt werden können. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns dabei, Ressourcen wiederzuverwenden, indem Sie beispielsweise bewusster Ihren Müll trennen. So kann das, was sie heute wegwerfen, morgen in Form  einer neuen Verpackung wieder zurückkommen – statt in der Umwelt zu landen.

 

 

Gemeinsam recyceln

Zur Erklärung

Mythos #1
Ja … aber auch nein. Erst wenn man eine Papiertüte dreimal wiederverwendet, ist sie umweltfreundlicher als eine aus Plastik. Am besten, man vermeidet generell Einwegtüten und greift zur klassischen Einkaufstasche oder zu einem praktischen Rucksack.

Mythos #2
Dieses Gerücht ist fast schon eine Verschwörungstheorie: Altglas muss man nicht nach Farbe trennen, weil am Ende eh alles im gleichen LKW landet. Ist natürlich Quatsch! Im LKW kommt jede Glasfarbe feinsäuberlich in ihre eigene Kammer. Nur so kann man aus dem Altglas hochwertige neue Flaschen und Gläser herstellen.

Mythos #3
Das ist leider noch eine Wunschvorstellung: Nicht jede Plastiktüte, die wir wegwerfen, wird auch wieder recycelt. Und falls doch, muss dabei auch wieder viel Energie aufgewendet werden, um aus einer alten Plastiktüte eine neue zu machen. Auch hier gilt die goldene Regel: Recyceln ist gut, aber Vermeiden ist besser.

Mythos #4
Da gibt man sich alle Mühe bei der Mülltrennung und am Ende landet dann doch alles zusammen in der Müllverbrennungsanlage. Diese bequeme Wahrheit ist keine. Klar wird heute noch nicht alles, was wir wegwerfen, wiederverwendet. Aber Mülltrennung ist die Grundlage dafür, dass wir in Zukunft noch mehr wertvolle Rohstoffe aus unserem Hausmüll zurückholen können. Und sie damit vor der Verbrennung bewahren.

Mythos #5
In Zeiten von Spotify, Netflix und Co. wandern ganze CD- und DVD-Sammlungen in den gelben Sack / die gelbe Tonne. Aber da gehören sie leider nicht hin. Am besten bringt man seine alten Musik- und Filmsammlungen auf den Recyclinghof, zur Annahmestelle eines Elektronikfachmarkts oder noch besser auf den Flohmarkt.

Leider wahr: die wichtigsten Fakten zu Müll und Plastik.

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Das dauert lang…

Tipps für die Tonne.

Die größten Fehlerquellen beim Recyceln im alltäglichen Leben.

Bitte vor dem Wegwerfen Verpackungen entleeren und Aludeckel separat wegschmeißen. Sie müssen aber auch nicht glänzen, „löffelrein“ reicht.
Mit Fett durchtränkte Pizzaschachteln oder beschichtete Kassenbons kommen besser in den Restmüll.
Einfache Regel: In den gelben Sack / die gelbe Tonne gehören ausschließlich Verpackungen. Andere Plastikprodukte haben darin nichts zu suchen.

Schon gewusst?

In manchen Kommunen gibt es die gelbe oder orangene Wertstofftonne, in die nicht nur Verpackungen, sondern auch sonstiges Plastik sowie Metall geworfen werden dürfen.

Gute Einfälle für Abfälle.

25.07.2019
Handy-Ladestation aus Shampooflasche
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Schönes Aufbewahrungsgefäß aus Einwegglas
Rezyklat

Rezy … was?

Ob Zeitungen, Toilettenpapier oder Notizblöcke – wir alle sind daran gewöhnt, Produkte aus Altpapier zu verwenden. Aber wie sieht es mit Produkten aus Altkunststoff aus? Altkunststoff taucht in unserem Alltag fast nicht auf. Dabei ist er nahezu überall. Allerdings versteckt er sich hinter dem Begriff Rezyklat. Rezyklat ist kurz gesagt nichts anderes als Altkunststoff aus teilweise wiederverwerteten Kunststoffen, die ganz oder zum Teil aus aufbereiteten PET-Flaschen, Produktionsabfall, Altmaterial oder Abfällen hergestellt werden. Jedoch ist die Qualität von Rezyklat alles andere als alt. Es ist genauso hochwertig wie „fabrikneuer“ Kunststoff .

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