24.09.2015 | News

ROSSMANN IT-Abteilung erhält „IBM-Systems Innovation Award“

Im Rahmen der CeBIT 2015 hat das amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM die ROSSMANN-IT mit dem renommierten „IBM-Systems Innovation Award“ ausgezeichnet – für eine technische Pionierleistung aus dem Jahr 2006, deren positive Effekte noch bis heute im Unternehmen deutlich spürbar sind. Ein Vorhaben, das vor ihnen noch niemand gewagt hatte. Doch es zahlt sich bis heute aus: Das System läuft seither stabil.

IBM-Systems Innovation Award

 

ROSSMANN betreibt ein ERP-System zur Unternehmenssteuerung auf IBM Power Systems mit dem Betriebssystem IBM i und speichert alle Transaktionen für die detaillierte Auswertung und Analyse in einem separaten Data Warehouse.

Das Data Warehouse, das wir auf x86-Servern mit Windows betrieben hatten, konnte einfach nicht ausreichend skaliert werden. Dadurch waren wir gezwungen, die Systeme etwa einmal im Jahr zu migrieren, was natürlich viel Zeit und Geld kostete.
Heike Köhler, Bereichsleitung Rechenzentrums-Betrieb

Darüber hinaus beanspruchte das Backup der Daten häufig mehr Zeit als vorgesehen, wodurch das System insgesamt für die Mitarbeiter auch während der Geschäftszeiten langsamer wurde. Gleichzeitig verlangten Einkauf, Vertrieb und Logistik jedoch jederzeit optimale Verfügbarkeit der Analysefunktionen.

Um die Probleme mit dem Data Warehouse in den Griff zu bekommen, benötigte ROSSMANN eine Lösung, bei der auf absehbare Zeit keine regelmäßigen Systemerweiterungen und Migrationen durchgeführt werden müssten.

Oliver Mensinger & Michael Franke

Das Unternehmen suchte also nach einer skalierbaren und sehr leistungsfähigen Plattform für das Data Warehouse. Heute betreibt ROSSMANN das ERP-System auf IBM i mit IBM DB2 for i Datenbank und das Data Warehouse auf Red Hat Enterprise Linux mit IBM DB2 for Linux, UNIX and Windows.

IBM DB2 in Kombination mit Red Hat Enterprise Linux für Power Systems bietet uns genau die Performance und Skalierbarkeit, die wir benötigen.
Michael Franke, Systemadministrator

Skalierbarkeit und eine stabile Plattform sind wichtig, um den laufenden Betrieb ohne Unterbrechungen sicherzustellen. Da IBM POWER Technologie schon immer eine große Rolle im IT-Betrieb von ROSSMANN gespielt hat, ist das Team nach wie vor davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.

ROSSMANN betreibt sein Data Warehouse und die ERP-Systeme auf zwei IBM Power 770 Servern mit POWER7+ Prozessoren. Das Unternehmen setzt dabei auf zwei Rechenzentren mit einem primären Produktivserver und einem manuellen Failoverprozess auf den zweiten Server, der als Backup zur Notfallwiederherstellung sowie als Entwicklungs- und Testumgebung dient.

Heike Köhler erklärt: „Dank der IBM FlashCopy Technologie haben wir die Geschwindigkeit unserer Backups jetzt von 15 Stunden auf gerade mal fünf Sekunden reduziert. Schnelle Backups erhöhen die Verfügbarkeit des Data Warehouse für die Anwender und sorgen somit für größtmögliche Zufriedenheit.“

IBM DB2 bietet zusätzliche technische Vorteile:

Mit der Datenkompression von IBM DB2 haben wir unsere Datenmengen um bis zu 80 Prozent reduziert, und dank Funktionen wie dem Self-Tuning Memory Manager konnten wir die Zeit, die wir bisher auf manuelle Leistungsoptimierung verwendeten, um 50 Prozent senken.
Oliver Mensinger, Datenbankadministrator

Darüber hinaus konnten dank der Tabellenpartitionierung auf Basis von Datumsangaben die Tabellen auf ihre notwendige Größe optimiert werden. So werden nun nur noch die Daten verarbeitet, die die Anwender tatsächlich benötigen. Das Ergebnis: enorm schnelle Antwortzeiten.

Michael Franke erklärt: "ROSSMANN profitiert auch von der IBM Funktionalität Capacity on Demand. Dies ermöglicht uns, jederzeit zusätzliche Rechen- und Speicherressourcen zu aktivieren, und das ohne Unterbrechungen beim Betrieb unserer Produktivsysteme."

50%

schneller ist der Zugriff auf Analysen und Auswertungen dank dieser Lösung; die Zeit zum Einlesen von Geschäftsdaten wurde verkürzt.

Vertriebs- und Einkaufsmanager können dadurch große Datenmengen analysieren und schneller Erkenntnisse gewinnen, um die besten Entscheidungen zu treffen.

Heike Köhler fasst zusammen: „Durch den Betrieb unseres Data Warehouse mit IBM DB2 auf Linux und IBM Power Systems haben wir die IT-Effizienz und Produktivität gesteigert, sowie die Kosten gesenkt. Die Category Manager von ROSSMANN treffen Einkaufsentscheidungen jetzt auf Basis aktueller Abverkaufszahlen und stellen auf diese Weise sicher, dass die Produktpalette den Kundenwünschen entspricht. Dies ermöglicht uns auch weiterhin ein kontinuierliches Unternehmenswachstum."

Für diese Innovationsleistung wurde die ROSSMANN-IT am 19. März 2015 auf der Computermesse CeBIT ausgezeichnet.

Wir können stolz sein auf die fachliche Pionierleistung unserer Mannschaft, denn selbst ein Innovationstreiber wie IBM hatte diese noch nicht gewagt.
Antje König, Geschäftsleitung IT