18.02.2020 | Pressemitteilung

Online-Petition: ROSSMANN fordert Verkaufsverbot von Himmelslaternen

 

Nach dem Brand in der Silvesternacht im Krefelder Zoo, bei dem 50 Tiere, unter anderem zahlreiche Affen, ums Leben kamen, ist klar, dass sogenannte Himmelslaternen der Auslöser waren. Dabei handelt es sich um kleine Lampions, die wie ein Heißluftballon in den Himmel steigen. Die Laternen können im Internet gekauft werden. Doch die Nutzung ist in Deutschland verboten. ROSSMANN startet daher eine Online-Petition, um den Verkauf von Himmelslaternen insbesondere über sogenannte Marktplatzplattformen einzuschränken oder generell verbieten zu lassen.

Gesetzeslücke auf Bundesebene

Seit 2009 ist deutschlandweit das Steigenlassen von Himmelslaternen verboten. Trotz des Verbots werden solche Produkte meist ohne entsprechende Sicherheitshinweise im Internet vertrieben. Hierdurch wird dem Verbraucher suggeriert, dass auch das Aufsteigen erlaubt sei. „Das Problem haben am Ende also nicht die Unternehmen, sondern die unaufgeklärten Käuferinnen und Käufer, die beim Aufsteigen von Himmelslaternen die Haftung übernehmen“, erläutert Raoul Roßmann, Geschäftsführer Einkauf & Marketing. Die daraus folgenden Auswirkungen haben sich zum Jahreswechsel in dramatischem Ausmaß nach dem Brand im Krefelder Zoo gezeigt. „Ich sehe auf Bundesebene eine klare Gesetzeslücke, die geschlossen werden sollte. Zum Schutz der Verbraucher, aber auch von Tieren und Sachgütern, sollte das zielgerichtete Anbieten von verbotenen Artikeln, insbesondere online, und insbesondere über Marktplatzplattformen untersagt und im Gesetz verankert werden. Marktplätze müssten haftbar für die dort verkauften Produkte sein“, so Raoul Roßmann.

ROSSMANN übernimmt Patenschaft für Schimpansen

Bei dem Brand im Affenhaus des Krefelder Zoo starben an die 50 Tiere im Feuer. Zwei Schimpansen überlebten. Für die beiden Affen Bally und Limbo übernimmt ROSSMANN für die nächsten fünf Jahre die Tierpatenschaft und leistet damit einen wertvollen Beitrag für das Wohlergehen der beiden überlebenden Tiere und für die Weiterführung der Menschenaffenhaltung im Krefelder Zoo.

Aufruf zur Online-Petition

Die Petition von ROSSMANN läuft seit dem 18. Februar. Ziel ist es, mindestens 50.000 Stimmen zu erreichen. Auf der Webseite der Online-Petition darf kommentiert werden und eine Diskussion ermöglicht den Austausch von Pro- und Kontra-Argumenten. Weitere Informationen zu der Petition finden Sie unter www.rossmann.de/petition 

Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo
Quelle: Krefelder Zoo

Ihre Ansprechpartnerin

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Leitung Unternehmenskommunikation

Tel: 05139/ 898-4444
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