27.06.2013 | Pressemitteilung

Hochwasserkatastrophe 2013

 
22 ROSSMANN-Märkte waren betroffen
 

In den Tagen vom 3. bis 11. Juni waren 22 ROSSMANN Verkaufsstellen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern direkt oder indirekt von den Folgen des Hochwassers betroffen. Es kam zu Schließungen und Lieferstops. Während die allermeisten Verkaufsstellen nach ein bis zwei Tagen wieder öffnen konnten, wurden vier ROSSMANN Verkaufsstellen (601 Dresden, 1655 Meißen, 2364 Pirna und 839 Döbeln) komplett zerstört und bleiben auf unbestimmte Zeit geschlossen. Gleichwohl beurteilte die ROSSMANN Vertriebsleitung die Lage als nicht so dramatisch wie 2002. Damals wurden doppelt so viele ROSSMANN Märkte zerstört.

Nach den Hochwasserwarnungen versuchten die Mitarbeiter, hochwertige Artikel - vor allem Parfüm und Kosmetik – in den oberen Stockwerken in Sicherheit zu bringen. Kompletträumungen waren aber nicht möglich; entsprechende Kapazitäten standen nicht zur Verfügung. Auch die Logistik in Landsberg war betroffen. Viele Mitarbeiter des Zentrallagers wohnen in der Region Bitterfeld, die nach Deichbrüchen unter Wasser in weiten Teilen unter Wasser stand.  Die Logistikleitung versorgte daher ihre Mitarbeiter mit aktuellen Informationen, sodass sie sofort zu Ihren Wohnorten aufbrechen konnten, wenn Hochwasser oder Straßensperren drohten, um sich und ihre Familien in Sicherheit bringen zu können. Zeitweise fielen bis zu siebzig Mitarbeiter pro Schicht aus.

An vielen Orten wurden die Verkaufsstellen von Hilfsorganisationen und Privatpersonen um Sachspenden gebeten. Gefragt waren vor allem Sonnen- und Insektenschutzmittel sowie Hygieneartikel. ROSSMANN unterstützte an vielen Standorten ganz unbürokratisch und ohne Bezahlung mit Waren aus dem Sortiment. So z.B. in Wolfen, Halle, Dresden, Coswig, Radebeul und Stade. Die Hilfsorganisationen DRK Halle und Magdeburg, Kreisfeuerwehr Stade sowie Fluthilfe oder Bundeswehr in Dresden erhielten kostenlos die angefragten Artikel für ihre Helfer und Notunterkünfte.Nicht alle Anfragen konnten berücksichtigt werden. Für Befremden sorgten allerdings die Vorwürfe in Meißen und Pirna, ROSSMANN hätte die Ware in den Filialen lieber komplett untergehen und entsorgen lassen, statt sie an Bedürftige zu verschenken. Vielmehr verhält es sich so, dass mit Eintritt eines Versicherungsschadens ROSSMANN nicht mehr frei über die Ware verfügen kann. Der Versicherer ist dann zuständig und beauftragt einen Sachverständigen mit der Schadensermittlung und Verwertung.

Ihre Ansprechpartnerin

Anna Kentrath ROSSMANN Pressesprecherin

Anna Kentrath
ROSSMANN Pressesprecherin

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Fax: 05139/ 898-4999
E-Mail: dialog@rossmann.de