Charta der Vielfalt


Die „Charta der Vielfalt“ wurde auf Initiative der Wirtschaft und unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ins Leben gerufen. Im Beisein des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff überreichte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer, Dirk Roßmann am 27. Mai 2008 die Urkunde in Hannover. In dieser Charta bestätigt ROSSMANN, dass Mitarbeiter mit so genanntem Migrationshintergrund (etwa 15 Prozent) dieselbe Wertschätzung erfahren wie andere Mitarbeiter auch und entsprechend von Ihren Vorgesetzten gefördert werden.
 

Wir stehen voll hinter der Integration und das schon seit vielen Jahren. Einwanderer sind ein Teil unserer Gesellschaft und somit unseres Unternehmens. Sie leisten wertvolle Arbeit, auch in Führungspositionen.

betonte Dirk Roßmann. Beispielsweise habe das Unternehmen in einigen Stadtteilen von Berlin viele Mitarbeiter türkischer Herkunft. In der Personalentwicklung wird die Integration ebenfalls konsequent gefördert. „Ob beim Kulturprogramm der Wörlitzfahrten für Vertriebsangehörige, bei Seminaren oder Ausbildung, Einwanderer und Einheimische arbeiten Hand in Hand“, nennt Dirk Roßmann weitere Beispiele. Hier reiht sich ROSSMANN wie selbstverständlich ein in die Linie großer internationaler Konzerne wie Deutsche Bank und TUI, die ebenfalls zu den über 300 Unterzeichnern der Charta gehören.

Mit gutem Beispiel voran

Christian Wulff, der die Charta für das Land Niedersachsen unterschrieb, betonte, die Wirtschaft und öffentliche Arbeitgeber könnten wegen des zunehmenden Fachkräftemangels gar nicht auf die Einwanderer verzichten und hob dabei ROSSMANN hervor: „In einigen Wochen werden sich viele Unternehmen fragen, warum sie nicht auch hier und heute, so wie die Dirk Rossmann GmbH beigetreten sind und mit gutem Beispiel vorangehen.“ Einen persönlichen Eindruck der erfolgreichen Integration unter dem Motto „Vielfalt ist Bereicherung“ konnte Prof. Dr. Maria Böhmer bekommen, als sie kurz vor der Übergabe der Charta einige Einkäufe bei ROSSMANN im hannöverschen Bahnhof tätigte: „Dort bat ich einen Mitarbeiter mit Migrationshintergrund um Beratung, die er mir fachlich und sprachlich vorbildlich geben konnte.“

Ein weiteres Beispiel für die gute Integration von Zuwanderern ist die aus China stammende Ren Li Kaufhold (Buchhaltung), die seit 1998 in Deutschland lebt und nach einer Umschulung seit 2000 bei ROSSMANN tätig ist:
 

Die Arbeit hier macht viel Freude und ich fühle mich voll akzeptiert. Ich habe mich von Anfang an bei ROSSMANN sehr wohl gefühlt. Die Unternehmenskultur ist weltoffen und tolerant.