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Hygienetipp

Blasenschwäche kann jeden treffen

Mediziner sprechen von Inkontinenz, der Volksmund von Blasenschwäche. Blasenschwäche betrifft mehr Menschen, als wir denken; jedoch gibt es keine genauen Zahlen darüber, weil sich die Betroffenen aus Scham und Angstgefühl nicht an Ärzte wenden. Vor allem junge Menschen trauen sich nicht darüber zu sprechen; sich professionelle Hilfe zu suchen, denn sie meinen, dass Inkontinenz ein typisches Altersleiden ist. Erst wenn der Leidensdruck zu hoch ist, gehen sie zum Arzt.

Blasenschwäche macht vor keinem Halt

Irrtümlich glauben die meisten, dass Inkontinenz erst im Alter auftritt. Dabei sind die Ursachen für Inkontinenz sehr unterschiedlich, sodass sie auch Kinder und junge Menschen treffen kann. Sehr häufig nach Geburten ist der Beckenboden vieler Frauen zu schwach, sodass eine Blasenschwäche auftritt. Sie kann aber auch erst in späteren Jahren als Folgeerscheinung eintreten. Eine Operation, bei der Nerven in Mitleidenschaft gezogen wurden oder andere neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose können ebenfalls Ursache sein. Der häufigste Grund für ungewollte Harnverlust bei Männern ist ein Prostataleiden.

Unabhängig von Alter und Geschlecht unterscheiden Fachleute vier Formen der Harninkontinenz:

  • Belastungsinkontinenz: sehr leicht bis leichte Blasenschwäche, die altersunabhängig auftritt; ausgelöst durch Lachen, Husten, schweres Heben und andere körperliche Belastungen; zurückzuführen auf zu schwache Beckenboden- und Harnröhrenmuskulatur und somit die häufigste Form der weiblichen Blasenschwäche z.B. nach Geburten
     
  • Dranginkontinenz: leichte bis mittlere Blasenschwäche, die eher ältere Menschen betrifft - sowohl Frauen als auch Männer; Ursache ist eine Überaktivität der Blase, die sich darin äußert, das ein plötzlich auftretender und ungewöhnlich häufiger Harndrang zur Toilette treibt
     
  • Überlaufinkontinenz: mittlere bis schwere Blasenschwäche sorgt für unkontrolliertes, kontinuierliches Überlaufen der Blase aufgrund von fehlender oder ungenügender Kontraktion; mögliche Ursache kann eine Verengung oder Blockierung der Harnröhre sein; diese Form tritt hauptsächlich bei Männern auf
     
  • Permanente Inkontinenz: schwere bis sehr schwere Blasenschwäche mit komplett unkontrolliertem Urinverlust; daher meist bei älteren Menschen und Menschen mit körperlicher Behinderung auftretend; meist bettlägerige Menschen

Blasenschwäche kommt beinahe so häufig vor wie Heuschnupfen und ist nicht ungewöhnlich. Je nach Form der Inkontinenz gibt es mögliche Therapien, die Ihre Blasenschwäche beheben oder lindern können. Sei es durch Beckenbodentraining oder eine Operation – der Einzelfall entscheidet, welche Therapie notwendig bzw. hilfreich ist. Daher gilt: Seien Sie mutig und lassen Sie sich von einem Arzt untersuchen und entsprechend beraten.

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