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Hygienetipp

Alles über Damenhygiene

In den 1980er Jahren gab es mal eine Fernsehwerbung, in der eine Expertin auf dem Gebiet der Damenhygiene zu Wort kam. "Die Geschichte der Menstruation ist eine Geschichte voller Missverständnisse", erklärte sie bedeutungsschwer, während sie ganz behutsam einen Tampon in der geschlossenen Hand verschwinden ließ. Mittlerweile sind wohl die meisten Missverständnisse ausgeräumt und wir können viel unbefangener mit diesem Thema umgehen. Eine Frage bleibt aber weiterhin offen: Was ist eigentlich besser? Binden oder Tampons?

In der Regel eine wichtige Frage: Binden oder Tampons?

Der Unterschied zwischen beiden Produkten ist deutlich: Während die in den Slip eingeklebten Binden das Menstruationsblut erst außerhalb des Körpers aufnehmen, saugen sich Tampons schon im Inneren voll. Beide müssen natürlich regelmäßig gewechselt werden - sowohl aus medizinischen, als auch aus hygienischen Gründen. Weder Tampons noch Binden können unbegrenzt viel Flüssigkeit absorbieren. Wie viel Flüssigkeit eine Binde oder ein Tampon aufnehmen kann, erkennen Sie an dem Tropfen-Symbol auf der Verpackung. Je mehr Tropfen abgebildet sind, desto stärker ist die Saugfähigkeit des Produkts.

Wichtig: Damenhygieneprodukte gehören nicht in die Toilette! Bitte entsorgen Sie sie ausschließlich über den Hausmüll.

Warum Tampons?

Fakt ist: Zumindest hierzulande greifen die meisten Frauen während ihrer Monatsblutung vorzugsweise auf Tampons zurück. Einmal eingeführt sind sie so gut wie gar nicht mehr zu spüren, sie können nicht verrutschen und eine mögliche Geruchsbildung ist ausgeschlossen. Die kleinen Röllchen aus Viskose oder Baumwollwatte gibt es in verschiedenen Größen - von Mini bis Super Plus, je nach Stärke der Menstruation. Tampons mit praktischem Applikator ermöglichen ein besonders komfortables Einführen. Auch wenn sich die unterschiedlichen Tamponvarianten optisch stark voneinander unterscheiden können, eines haben sie alle gemeinsam: ein Rückholbändchen, mit dem sie sich wieder herausziehen lassen.

Tampons sollten immer nach spätestens sechs bis acht Stunden gewechselt werden. Vergessen Sie vorher das Händewaschen nicht! Lässt sich der Tampon nach dieser Tragezeit nur mit Mühe entfernen, sollten Sie eine kleinere Größe verwenden.

Und warum besser nicht?

Nehmen Sie es mit den Wechselzeiten nicht so genau, kann es durchaus gefährlich werden. Einerseits kann ein vollgesogener Tampon überlaufen und andererseits können sich bei längerem Tragen Bakterien vermehren, deren Gifte in sehr seltenen Fällen zum lebensbedrohlichen Toxischen Schock-Syndrom (TSS) führen können. Ein entsprechender Warnhinweis befindet sich auf allen Tampon-Verpackungen oder -Beipackzetteln. Also achten Sie bei der Verwendung von Tampons immer darauf, diese regelmäßig zu wechseln, nicht aus Versehen einen neuen Tampon einzuführen, ohne den alten zuvor entfernt zu haben, und auch den letzten Tampon am Ende der Periode zu entsorgen. Verwenden Sie Tampons ausschließlich während der Menstruation!

Warum Binden?

Auch Binden gibt es in verschiedensten Formen und Saugstärken. Die Zeiten der dicken Monatsbinde, die sich unschön unter der Kleidung abzeichnet, sind aber längst vorbei. Saugstarke Ultra-Binden sind sehr dünn und von außen nicht zu erkennen. Mit einer Klebefolie werden sie im Slip befestigt. Bei einigen Binden sorgen Flügel für zusätzlichen Halt und bieten einen seitlichen Auslaufschutz, besonders lange Binden sind für die Nacht empfehlenswert. An den schwächeren Tagen der Menstruation und als Wäscheschutz zwischen den Blutungen eignen sich die besonders dünnen Slipeinlagen.

Und warum besser nicht?

Werden Binden nicht regelmäßig gewechselt, kann es schnell zu einer unangenehmen Geruchsbildung kommen. Darüber hinaus machen Binden nicht jeden Unterwäschetrend mit, in knappen Stringtangas lassen sie sich nur schlecht befestigen.

Geht denn auch beides?

Na klar! Sehr viele Frauen setzen während der Periode tagsüber auf Tampons und nachts auf Binden. Zwar können Tampons auch über Nacht benutzt werden, die Tragedauer sollte aber auch dann acht Stunden nicht überschreiten. Mit einer Binde können Sie am Wochenende ruhig noch ein bisschen länger im Bett bleiben.

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