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Pflege-Tipp

Haarentfernung - Warm, kalt oder zuckersüß?

Waxing und Sugaring für seidig glatte Sommerhaut

Übung macht den Meister. Das gilt auch beim Waxing, also der Entfernung von Körperbehaarung mithilfe von Wachs.

Doch was ist besser: Warmwachs oder Kaltwachs? Worauf muss man achten, wenn man die Haarentfernung zu Hause selbst durchführen will? Und was versteht man eigentlich unter Sugaring? Höchste Zeit, dieses haarige Thema an der Wurzel zu packen.

Besonders effektiv bei der Haarentfernung: Das Waxing

Jetzt haben sie wieder Hochsaison: die kurzen Röcke und knappen Shorts, die raffinierten Bikinis und hoch ausgeschnittenen Badeanzüge. Doch auch die wohlgeformtesten Beine kommen erst richtig zur Geltung, wenn sie durch eine seidig glatte Haut glänzen.

Eine effektive Methode der Haarentfernung ist das Waxing. Zugegeben, wer sich bislang nur rasiert oder eine Enthaarungscreme benutzt hat, sprich: für wen diese Methode absolutes Neuland ist, der sollte sich beim ersten Ausprobieren auf jeden Fall mehr Zeit nehmen als sonst. Das Prozedere erfordert nämlich ein wenig Übung.

Vorteile gegenüber dem Rasieren

Doch die investierte Zeit lohnt sich, bietet das Waxing gegenüber der Rasur nämlich einen entscheidenden Vorteil: Die Haut bleibt länger glatt – je nach Haarwuchs sogar bis zu drei Wochen! Weil das Haar beim Waxing nicht abgeschnitten, sondern mitsamt der Wurzel herausgerissen wird, wächst es zudem nicht stoppelig nach, sondern mit einer feineren, natürlichen Spitze.

Für den ersten Waxingversuch empfiehlt es sich, das Ganze vorsichtshalber erst einmal auf einer kleinen Fläche und an weniger empfindlichen Körperstellen auszuprobieren, etwa an den Schienbeinen. Denn – und das ist vielleicht der einzige Negativaspekt beim Waxing – es ist recht schmerzhaft. Vor allem am Anfang, wenn sich die Haut an das ruckartige Herausreißen der Haare noch nicht gewöhnt hat, zeigen sich oft Schwellungen und Rötungen.

Wichtig auch: Die Haare müssen mindestens 4 Millimeter lang sein, damit sie sich richtig herausziehen lassen. Bevor es losgeht, sollten die jeweiligen Hautstellen gereinigt und von Hautfett befreit werden. Danach gut abtrocknen.

Stellt sich nur die Frage: Warm- oder Kaltwachs? Diese Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen, da heißt es ganz einfach ausprobieren, welche Variante einem mehr zusagt.

Warmwachs oder Kaltwachs?

Beim Warmwaxing werden kleine Wachskugeln über einem Wasserbad geschmolzen. Anschließend wird das flüssige Wachs mithilfe eines Spatels in Wuchsrichtung der Haare auf die entsprechenden Stellen aufgetragen.
Aber Achtung: Die Masse kann sehr heiß sein! Also immer erst die Temperatur prüfen und sie eventuell etwas abkühlen lassen. Nun werden spezielle Papier- oder Baumwollstreifen aufgedrückt. Ist die Masse erkaltet, werden die Streifen mitsamt dem erstarrten Wachs und den daran klebenden Haaren flach, aber ruckartig entgegen der Wuchsrichtung abgezogen.

Kaltwachsstreifen gibt es bereits fertig zu kaufen. Sie müssen nur noch auf die Haut geklebt und wie bei der Warmwachs-Methode ruckartig entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen werden.

Schmerz lass nach!

Heißt es anfangs noch Zähne zusammenbeißen, lässt das Schmerzempfinden von Mal zu Mal nach. Wie man auch an empfindlichen Körperstellen wie etwa den Achseln oder im Intimbereich wachsen kann, sollte man sich einmal in einem professionellen Studio zeigen lassen. Wer generell zu sensibler Haut neigt, sollte gegebenenfalls auf ein Waxing in Eigenregie verzichten. Kühlpads oder eine Creme mit Aloe vera helfen der gereizten Haut, sich zu beruhigen.

Vor und nach der Enthaarung nicht sonnen, und auch auf parfümierte Cremes oder alkoholhaltige Deos sollte für 24 Stunden verzichtet werden. Genauso wie auf Unterwäsche aus synthetischen Fasern, da dies die Haut reizen würde.

Ran an's Waxing!

Sugaring

Waxing auf die sanfte Tour: Sugaring eignet sich hervorragend, um Haare in schmerzempfindlichen Arealen wie den Achseln oder im Intimbereich zu entfernen. Hierbei wird eine Zuckermasse auf die Hautpartie aufgetragen, anders als beim Waxing anschließend jedoch in Wuchsrichtung wieder abgezogen. Damit die Paste besser haftet, die Haut zuvor einpudern.
Das Tolle daran: Die Zuckerpaste lässt sich ganz einfach herstellen, und Sugaring klappt auch schon bei kürzeren Haaren ab etwa 2 Millimetern.

Und so geht’s:

  1. 200 g Zucker mit 10 ml Wasser und 30 ml Zitronensaft vermengen und in einem Topf unter ständigem Rühren etwa 10 Min. kochen, bis sich die Masse goldgelb färbt.
     
  2. Bis auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
     
  3. Eine kleine Portion Zuckerpaste kurz mit den Händen kneten, dann sofort zügig und mit leichtem Druck entgegen der Wuchsrichtung der Haare auf die Haut streichen, damit die Zuckermoleküle in das Haar eindringen. Baumwoll-, Vliesstreifen oder Küchenrolle gegen die Wuchsrichtung der Haare andrücken und mit zwei, drei ruckartigen Bewegungen in Wuchsrichtung abziehen.
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