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Parfümtipp

Die kleine Parfümkunde

Frisch gemähtes Gras, ein Topf mit verführerisch süßem Vanillepudding, ein lauer Sommerregen, der auf heißem Asphalt verdampft – in Sekundenbruchteilen lassen vertraute Gerüche längst vergessene Erinnerungen zu neuem Leben erwachen. Kein Wunder, denn das menschliche Riechzentrum ist eng an jene Hirnbereiche gekoppelt, die für unsere Erinnerungen und Gefühle zuständig sind. Und so kann es passieren, dass ein Duft echte Emotionen weckt.

duftwasser mit geschichte

Die Geschichte des Parfüms reicht schon mehrere Jahrtausende zurück: Das bislang älteste Duftwasser fand man im Grab des ägyptischen Pharaos Tutenchamun, mehr als 3.000 Jahre hat es überdauert. Während die alten Ägypter ihre wohlriechenden Öle und Salben ausschließlich aus pflanzlichen und tierischen Duftstoffen herstellten, stehen heutigen Parfümeuren neben rund 200 natürlichen Essenzen auch etwa 2.000 synthetische Duftstoffe zur Verfügung. 30 bis 80 davon werden für ein handelsübliches Duftwasser zusammen gemischt, in Einzelfällen sogar noch einige mehr.

parfüm oder eau de toilette?

Alkohol ist der Hauptbestandteil eines jeden Duftwassers. Darin gelöst finden sich natürliche oder synthetische Duftstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen. Die Bezeichnung des Duftwassers gibt darüber Aufschluss, wie hoch der Duftstoffanteil ist:

Eau de Cologne: Duftstoffanteil von drei bis fünf Prozent
Eau de Toilette: Duftstoffanteil bis zehn Prozent
Eau de Parfum / Parfum de Toilette: Duftstoffanteil bis 15 Prozent
Parfum: 15 bis 30 Prozent Duftstoffanteil

 

testen? möglichst immer auf der haut!

Ihre Kollegin hat ein neues Parfüm und sofort ist Ihnen klar: Diesen Duft müssen Sie auch haben - also nichts wie los in die nächste Parfümerie! Doch als Sie das Duftwasser zum ersten Mal auf Ihre Haut sprühen, ist die Verwunderung groß. Bei der Kollegin roch es doch so viel besser. Die Erklärung ist einfach: Jeder Mensch hat eine andere Hautbeschaffenheit. Mikroorganismen und Fettgehalt der Haut nehmen Einfluss darauf, wie sich der Duft mit der Zeit entwickelt. Darum gilt: Testen Sie Parfüm oder Eau de Toilette wenn möglich immer direkt auf der Haut. An gut durchbluteten Stellen, beispielsweise an den Innenseiten der Handgelenke oder am Hals, kann sich der Duft besonders gut entfalten. Wer sehr trockene Haut hat, sollte sie vor dem Beduften eincremen.

Ganz wichtig: Nehmen Sie sich für Ihren Parfümtest keinesfalls mehr als drei Düfte vor. Danach ist Ihr Geruchssinn so sehr überlastet, dass Sie weitere Duft-Nuancen nicht mehr richtig wahrnehmen können.

von der kopfnote bis zur basisnote

Ob Parfüm oder Eau de Toilette - in jedem Duftwasser stecken ganz unterschiedliche Essenzen, die für dessen charakteristischen Riecheindruck, die sogenannte Duftnote, verantwortlich sind. Sie kann beispielsweise fruchtig, blumig, würzig, pudrig oder auch orientalisch sein. Wer einmal seine "persönliche Note" gefunden hat, bleibt einer bestimmten Duftrichtung in der Regel treu - mit kleineren Variationen, je nach Jahreszeit oder Stimmung.

Da sich der individuelle Charakter von Parfüm oder Eau de Toilette auf der Haut verändert, sollten Sie sich beim Kauf unbedingt Zeit nehmen. Ein Duft entwickelt sich immer in drei Stufen: Wenn Sie das Produkt auftragen, nehmen Sie zunächstKopfnote des Dufts wahr. Während der Alkohol auf der Haut verdunstet, werden die leicht flüchtigen Duftstoffe frei, ihr Geruch ist meistens sehr intensiv. Erst nach einigen Minuten kann sich die Herznote des Dufts entfalten. Sie bleibt etwa zwei bis drei Stunden erhalten, dann hat die Basisnote ihren großen Auftritt. Sie enthält die Duftbestandteile, die am längsten auf der Haut anhaften. Manchmal kann man sie sogar noch über mehrere Tage hinweg riechen.

 

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