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Im Wandel der Zeit

Kosmetik macht Geschichte

Morgens beim Duschen, mittags beim Händewaschen vor dem Gang in die Kantine und abends beim Zähneputzen - Kosmetika begleiten uns durch unseren Alltag. Als Duschgel, als Handseife oder auch als Zahnpasta sorgen sie dafür, dass wir uns von Kopf bis Fuß sauber und gepflegt fühlen. Schon die alten Ägypter kannten die Geheimnisse der Beauty-Kosmetik. Einige ihrer natürlichen Schönmacher sind noch heute in unseren Pflegeprodukten enthalten. Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte der Kosmetik.

Wussten Sie, dass der Ausdruck „Kosmetik“ seinen Ursprung im Altgriechischen hat? „Kosmetikós“, das heißt soviel wie „schmückend“ - und genau das ist es, was Kosmetika auszeichnet. Denken Sie nur an Beauty-Kosmetik wie Mascara oder Lippenstift. „Schmücken“ Sie sich damit etwa nicht Tag für Tag? Oder mit Ihrem Lieblingsparfüm? Vielleicht glänzen Sie auch einfach nur mit natürlich schöner Haut - weil Ihre Tagescreme sie so toll pflegt. Sie sehen, Kosmetik-Produkte tragen auf vielfältige Art und Weise zu einem guten Körpergefühl bei. Und manche von ihnen sind sogar richtig im Trend: Naturkosmetik schwimmt auf der Öko-Welle ganz oben.

Das Alte Ägypten: Kosmetika für Kleopatra

Die Wurzeln der Kosmetik liegen im Land der Pyramiden: Für die alten Ägypter hatten Schönheit und Reinlichkeit immer einen besonders hohen Stellenwert. Cremen, Baden und Haarentfernung waren Teil ihrer täglichen Körperpflege und sogar das Schminken gehörte damals vor rund 6.000 Jahren schon dazu. Bestes Beispiel: die hübsche Nofretete, die mit grünem Lidschatten aus Malachit und tiefschwarz umrahmten Augen jeden Mann um den Verstand brachte. Das frühzeitliche Make-up diente aber nicht nur der Verschönerung. So schützten bestimmte Wirkstoffe im schwarzen Kajal beispielsweise vor Augenkrankheiten. Kein Wunder also, dass auch die ägyptischen Männer regelmäßig in den Schminktopf griffen.

Viele Inhaltsstoffe der Kosmetika, die bereits Königin Kleopatra verwendet hat, sind uns bis heute erhalten geblieben: Henna, mit dem sich die Ägypterinnen ihre Haut, Haare und Nägel einfärbten, kommt auch heute noch in natürlichen Haarcolorationen zum Einsatz. Milch, Aloe Vera, Honig oder auch Kieselerde sind in modernen Pflegeprodukten noch genauso gefragt wie damals. Und hätten Sie gedacht, dass auch die alten Ägypter mit speziellen Cremes gegen erste Fältchen angekämpft haben? Straffe Haut ist also längst kein neuzeitlicher Wunschtraum.

Griechisch-römische Antike: Ein Bad mit Cäsar

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ - nach diesem Grundsatz lebten die Menschen im antiken Griechenland. Und so schwappten die altägyptischen Kosmetik-Rituale im Laufe der Zeit bis nach Europa über. Die Bäderkultur der Griechen und Römer und ihre eindrucksvollen Bauwerke wie die Aquädukte und antiken Thermenanlagen sind der beste Beweis dafür. Doch das sollte nicht immer so bleiben: Je mehr Einfluss die Kirche in Europa gewann, umso sparsamer gingen die Menschen mit Kosmetika um. Viel wichtiger als ein attraktives Äußeres war von da an die innere Schönheit. Wer sich schminkte, galt schnell als lasterhaft.

Renaissance, Barock & Rokoko: Pudern statt Waschen

Erst ab dem 15. Jahrhundert, in Zeiten der Renaissance, des Barock und des Rokoko, feierte die Beauty-Kosmetik ihr großes Comeback. Aus einem ganz eigentümlichen Grund: Die damaligen Ärzte waren der Meinung, dass das Waschen mit Wasser gefährliche Krankheiten und Seuchen hervorrufen würde. Fortan wurden unangenehme Körpergerüche einfach mit reichlich Parfüm, Creme und Puder überdeckt. Klar, dass die Haut unter dieser Behandlung sehr zu leiden hatte. Was sich unter zahllosen Schichten weißen Puders verbarg, war häufig kein schöner Anblick. Doch kein Problem: Die natürliche Haut zeigte man in Adelskreisen ohnehin nicht her. Ungewaschene Haare verschwanden mit wenigen Handgriffen unter pompösen Perücken. Erst die Französische Revolution machte Schluss mit dieser sehr extremen Form der Kosmetik. Die Haare wurden wieder offen getragen, Waschen war erlaubt und zuviel Make-up verpönt.

Kosmetik heute: Massenproduktion und Medien

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert gewannen Kosmetika wieder an Bedeutung. Maschinell hergestellte Körperpflegeprodukte wie Seife oder Deodorant wurden erschwinglich und auch die dekorative Kosmetik zog schon bald nach: der erste Lippenstift, die erste Mascara - nicht mehr aus rein natürlichen Inhaltsstoffen, sondern als massentaugliche Produkte der chemischen Industrie. Die ersten großen Kosmetik-Konzerne nahmen ihren Betrieb auf, Werbung und Kino prägten die neuen Schönheitsideale. Daran hat sich auch bis heute nicht viel geändert. Jahr für Jahr setzt die Beauty-Kosmetik aktuelle Trends, die über die Medien die ganze Welt erobern.

Naturkosmetik: Der aktuelle Trend

„Zurück zur Natur“  - das gilt auch für die Schönmacher-Branche. Naturkosmetik erlebt gerade einen echten Boom. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die einen greifen zu Pflege- und Beautyprodukten auf natürlicher Basis, da sie allergisch auf die Inhaltsstoffe herkömmlicher Kosmetika reagieren, für die anderen gehört Naturkosmetik einfach zu einem rundum ökologischen Lebensstil dazu. Ganz wichtig: Wer sich natürlich schminken oder pflegen möchte, sollte immer einen genauen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen, denn nicht überall, wo Naturkosmetik draufsteht, ist auch wirklich welche drin. Warum? Die Bezeichnung „Naturkosmetik ist gesetzlich nicht geschützt. Verschiedene Prüfzeichen - beispielsweise das BDIH-Prüfsiegel für „kontrollierte Naturkosmetik“, das ICADA-Prüfsiegel für „zertifizierte Naturkosmetik“ oder die NaTrue-Prüfsiegel - helfen aber bei der Auswahl natürlicher Kosmetika. Achten Sie drauf!

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