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Empfohlen von head & shoulders

Ursachen von Schuppen und wie man sie wieder los wird

Schuppen sind ein weitverbreitetes Problem, trotzdem sind sich viele nicht im Klaren darüber, wie sie überhaupt entstehen und wie man sie effektiv beseitigen kann.

Mögliche Ursachen von Schuppen

Der Hauptverursacher für Schuppen ist ein natürlich vorkommender Hefepilz mit dem Namen Malassezia globosa, der sich auf der Kopfhaut aller Menschen befindet. Er ernährt sich vom Talg auf der Kopfhaut. Dabei wird ein Nebenprodukt, die sogenannte „Ölsäure“ produziert. Manche reagieren auf diese Ölsäure allerdings sensibler als andere Menschen. In diesem Fall gerät die Kopfhaut aus der Balance: Es kommt zu einer zu schnellen Hauterneuerung, wobei zu viele Hautzellen an die Hautoberfläche transportiert werden, wo sie zu sichtbaren Schuppen verklumpen.

Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel Hormonumstellungen, wie die Pubertät oder die Menopause, falsche Haarpflege, einseitige Ernährung, Stress oder Temperaturschwankungen.

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Klimatische Bedingungen können Schuppen zwar nicht auslösen, aber unter Umständen verstärken. Gerade durch den Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft, wie es im Winter oft der Fall ist, gerät die sensible Kopfhaut schnell aus ihrem natürlichen Gleichgewicht. Daher werden die Probleme mit Schuppen in der kalten Jahreszeit vermehrt wahrgenommen.

Die Pflege muss stimmen

Um ein Kopfhautproblem wie Schuppen effektiv in den Griff zu bekommen und dem nachhaltig entgegenzuwirken, sollten Haar und Kopfhaut möglichst regelmäßig mit einem milden, pH-hautneutralen Anti-Schuppen-Shampoo gewaschen werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass dies den Wirkstoff Zinkpyrithion enthält. Dieser hat sich als Wirkstoff im Kampf gegen Schuppen bewährt, denn Zink beruhigt die Kopfhaut und hält den Hauptauslöser für Schuppen, den Mikroorganismus Malassezia globosa, unter Kontrolle.

Wichtig ist zudem, dass das Shampoo regelmäßig und langfristig verwendet wird. Im Idealfall sollte das Haar mindestens dreimal wöchentlich mit einem Anti-Schuppen-Shampoo gewaschen werden, um sichtbar schuppenfreies Haar zu erhalten. Oft kann es eine Weile dauern bevor man erste Verbesserungen wahrnimmt, da die Kopfhaut sich erst an ein neues Shampoo gewöhnen muss. Nach ca. zwei Wochen sollte man aber eine erste Verbesserung ausmachen können.

Menschen, die unter einem Schuppenproblem leiden, stellen sich außerdem oft die Frage, ob sie irgendwann einmal komplett schuppenfrei sein werden. Die Antwort hierauf lautet: Ja. Aber nur, solange das Anti-Schuppen-Shampoo dauerhaft und regelmäßig benutzt wird. Der Anti-Schuppen-Schutz hält nämlich den Pilz in Schach, sodass sich die Kopfhaut wieder beruhigen kann und das Haar bis zu 100 % schuppenfrei wird. Wird die regelmäßige Verwendung jedoch gestoppt, kann sich der Pilz wieder vermehren und die Schuppen können wiederkehren. Den Pilz, Malassezia globosa an sich kann man nicht einfach von der Kopfhaut entfernen, daher ist eine dauerhafte Vorbeugung unerlässlich.

Extra-Tipps

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Um Schuppen effektiv loswerden zu können, oder um diesen vorzubeugen, gibt es  ein paar Tricks, die bei der Haarpflege beachtet werden können, um die Kopfhaut zu schonen. Zuerst sollte immer nur ein kleiner Klecks an mildem Shampoo, etwa in der Größe einer Euromünze, verwendet werden. Außerdem ist es wichtig, dass das Shampoo immer gründlich mit lauwarmem Wasser ausgespült wird, damit keine Shampoo- und Stylingreste im Haar verbleiben und die Kopfhaut unnötig irritieren.

Zu heiße Temperaturen sind ebenfalls nicht gut für die Kopfhaut, deswegen sollten Föhn und Glätteisen maximal auf die niedrigste Stufe gestellt werden – am besten man lässt das Haar an der Luft trockenen.

Zusätzlich sollte noch auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung geachtet werden. Denn eine einseitige Ernährung kann tatsächlich negativen Einfluss auf Kopfhaut und Haar haben und ein Schuppenproblem womöglich noch verschlimmern. Um die Haare und die Kopfhaut auch von innen heraus zu stärken, helfen besonders Lebensmittel, die Zink, Eisen und Proteine beinhalten, da diese einen positiven Einfluss auf Kopfhaut und Haar haben. Den Baustein Zink findet man vor allem in Austern, Hartkäse, Leber, Dosenfisch, Vollkornprodukten, Eiern, Geflügel, Biofleisch, Nüssen, Samen und sogar Champagner.

Sind Hausmittelchen die Lösung?

Viele greifen bei einem Schuppenproblem auch zu Hausmittelchen. Diese helfen aber leider nicht auf Dauer. Sie bekämpfen nämlich nicht die Ursache, also den Hefepilz Malassezia globosa, sondern lindern nur zeitweilig die Symptome. Um ein Kopfhautproblem also über einen dauerhaften Zustand hinweg in den Griff zu bekommen, sollte man immer auf eine langfristige Lösung zurückgreifen, wie zinkhaltige Anti-Schuppen-Shampoos.

Da alle Menschen und somit auch ihre Kopfhautprobleme individuell sind, kann es vorkommen, dass auch nach längerer, regelmäßiger Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos die Schuppen nicht verschwinden. Hierfür kann es diverse Gründe geben, wie zum Beispiel bestimmte Hauterkrankungen, bei dem ein zinkhaltiges Anti-Schuppen-Shampoo nicht zwingend helfen kann. In diesem Fall sollte ein Termin bei einem Dermatologen vereinbart werden, um die genauen Ursachen abzuklären.

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