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Empfohlen von Ajona

Mundgeruch: mit Know-How einfach wegputzen

Ein sympathisches Gegenüber, ein packendes Gesprächsthema... und dann das: Mundgeruch! Wer kennt nicht den peinlichen Moment, in dem dieser unbeliebte Begleiter eine Unterhaltung jäh zum Abbruch brachte? Betroffenen unterstellt man gerne mangelnde Körperhygiene – und tut ihnen damit in der Regel Unrecht.

Welche Ursachen können dahinter stecken? Wie kann man Mundgeruch wirklich wirksam lindern?

Da bleibt einem die Spucke weg!

Die Ursache von Mundgeruch ist bei jedem vierten Erwachsenen Xerostomie – Mundtrockenheit. Ein gesunder Erwachsener produziert täglich rund eineinhalb Liter Speichel, der wie ein Puffer wirkt.

Wissen Sie, wie wichtig Speichel für Ihre Gesundheit ist?

Speichel macht zum Beispiel Bakterien unschädlich und remineralisiert den Zahnschmelz. Damit übernimmt Speichel eine wichtige Rolle in der Kariesprophylaxe und in der Gesunderhaltung des gesamten Mund- und Rachenraumes.

Mundtrockenheit kann Mundgeruch verursachen

Bei Menschen, die unter Xerostomie leiden, ist die Speichelfunktion gehemmt, ihnen bleibt sprichwörtlich die Spucke weg. In Folge können Probleme beim Kauen, Schlucken oder Sprechen auftreten. Auch Heiserkeit oder chronischer Husten sind oftmals negative Begleiterscheinungen, ebenso rissige Lippen, Geschmacksstörungen oder eben Mundgeruch. Betroffene bekämpfen diese Symptome meist punktuell in Eigenregie, ohne eine diagnostische Einordnung zu haben.

So vielfältig wie die Symptome der Mundtrockenheit sind auch ihre Ursachen: Xerostomie kann als Nebenwirkung bei der Einnahme verschiedener Medikamente (Schmerz-/Krampfstiller, Herzrhythmus-Medikamente oder Antidepressiva) auftreten. Auch Diätetika und Appetitzügler stehen im Verdacht, negative Auswirkungen auf die Speichelproduktion zu haben.

Besonders Krebspatienten, bei denen im Kopf‐ und Halsbereich eine Strahlenbehandlung durchgeführt werden muss, können von Mundtrockenheit betroffen sein: Die Strahlen können Drüsenzellen in den Speicheldrüsen unter Umständen dauerhaft schädigen.

Um eine Diagnose stellen zu können, erfragt der behandelnde Arzt in der Regel die Trink- und Ernährungsgewohnheiten. Denn auch sie können für einen trockenen Mund sorgen. Außerdem interessieren ihn der Kaffee- und Alkoholkonsum, Rauchgewohnheiten und die generelle Mundhygiene sowie sonstige eventuelle Grunderkrankungen und natürlich auftretende Symptome.

Über die Ermittlung der Speichelfließrate kann der Arzt genau beziffern, wie viel Speichel pro Minute produziert wird. Sogar Augen, Nasenregion und Lymphknoten wird er vermutlich „unter die Lupe“ nehmen. Denn auch hier auftretende eventuelle Auffälligkeiten können ein Hinweis auf Mundtrockenheit sein. Je nach vermuteter Ursache ergänzen etwa die Analyse der Speichel-Zusammensetzung, dessen pH-Wert oder ein Erregerabstrich den Prozess der Diagnose.

Lässt sich Mundgeruch wegputzen?

Die gute Nachricht: Mundgeruch als eine unangenehme Folge von Xerostomie lässt sich meist „wegputzen“, Schäden am Zahnschmelz und in deren Folge die Entstehung von Karies sind vermeidbar. Einige Spielregeln der Zahn- und Mundpflege zu beachten, hilft dabei. Wichtig für Xerostomie-Betroffene ist, dass  die Zahncreme ihre Zähne ebenso effektiv wie schonend reinigt. Sie begegnet damit der krankheitsbedingt verminderten Remineralisierung des Zahnschmelzes auf sanfte Weise. So kann Karies in Folge von Xerostomie effektiv vermieden werden.

Pflanzen

 

Bestimmte natürliche ätherische Öle wie Menthol, Eucalyptol, Thymol und Krauseminzeöl lindern effektiv eine bestehende Mundtrockenheit. Sind sie hoch dosiert zum Beispiel in einem Zahncreme-Konzentrat enthalten, stimulieren sie die Mundschleimhaut, die als Reaktion mehr Speichel produziert und so effektiv Mundtrockenheit lindert. Die natürlichen ätherischen Öle sorgen zudem für einen anhaltend frischen Atem. Dem „Einander nahe Sein“ steht damit zumindest kein Mundgeruch mehr im Weg.

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