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Richtig düngen

Grüner Daumen hoch!

Gesunde Ernährung ist in aller Munde. Auch Pflanzen geht es besser, erhalten sie ausgewogene Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen. Ob im Zimmer, am Balkon oder im Garten – die volle Blütenpracht gibt es nur bei richtiger Düngung. Entweder Sie haben dank jahrelanger Erfahrung herausgefunden, welchen und wie viel Dünger Ihre Pflanzen Zuhause benötigen, oder Sie lassen sich gut beratschlagen. Hier gibt’s 10 saftige Tipps, die Früchte tragen.

  1. Oberste Faustregel: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich." Ob man seine Topf- und Balkonpflanzen nun mit natürlichen und industriell hergestellten Düngern versorgt, ist beim Dosieren Nebensache. Wichtig ist, sich immer genau an die Gebrauchsanweisung zu halten, denn die Salze im Dünger können den Pflanzen schaden, wenn sie zu hoch konzentriert sind.
     
  2. Bei der Dosierung gilt: lieber weniger, dafür häufiger. Gerade bei mineralischen Flüssigdüngern kommt es bei unsachgemäßer - überdosierter - Anwendung zu schwerwiegenden Folgen im Wachstum. Aber auch bei biologischen Düngern (z.B. organischer Dünger mit Guano) sollten Sie auf diese Regel achten.
     
  3. Es wird nur in der Hauptwachstumszeit (März-September) gedüngt. Auch hier gibt es eine Faustregel: Nach dem 15. August nicht mehr düngen bzw. nur noch sogenannte Herbst-Dünger anwenden. Sie enthalten mehr Kalium, das zum Ausreifen der Triebe führt und die Frostfestigkeit stärkt. Das hilft den Pflanzen beim Überwintern.
     
  4. Prinzipiell sollte man alle Zimmer-, Balkon- und Topfpflanzen düngen. Aber es gibt Unterschiede: Jede Pflanzenart hat einen anderen Nährstoffbedarf. Das hängt unter anderem davon ab, ob sie eher langsam- oder schnellwüchsig ist. Deshalb ist es auch ratsam, für einige Pflanzengruppen, z.B. Rosen, Kakteen oder Orchideen, einen speziellen Dünger zu kaufen. Sollten Sie sich bei einer Pflanzengattung unsicher sein, erkundigen Sie sich am besten im Fachhandel.
     
  5. Niemals direkt die Wurzelballen düngen und nicht bei trockener Erde!
     
  6. Nicht direkt nach dem Umtopfen düngen. Da ein Großteil der feinen Wurzeln beim Umtopfen kaputt geht, verzichten Sie besser auf Dünger. Erst bei der nächsten Periode mitdüngen.
     
  7. Bodenpflege ist beinahe genauso wichtig wie Düngen: Lockern Sie regelmäßig den Boden bzw. die Blumenerde, damit Wasser und Nährstoffe bis zu den Wurzeln durchdringen.
     
  8. Achtung bei Balkonpflanzen: Regnet es längere Zeit, werden die Nährstoffe oder bereits eingebrachte Dünger ausgewaschen. Sorgen Sie für Nachschub.
     
  9. Typisches Zeichen für einen Nährstoffmangel sind gelbe Blätter. Hier fehlt der Hauptnährstoff: Stickstoff, auf der Düngerpackung als "N" zu erkennen, der für das Wachstum zuständig ist. Für strahlende Blütenpracht und Fruchtbildung sorgt Phosphor ("P"), Kalium ("K") hingegen reguliert den Wasserhaushalt. Wichtig in kleinen Mengen sind auch Eisen, Mangan und Bor.
     
  10. Schnittblumenfrisch ist kein Dünger im eigentlichen Sinn. Es sorgt dafür, dass Blumenwasser länger frisch bleibt und verhindert die Geruchsbildung. So hält sich auch die Blütenpracht länger. Dennoch sollten Sie das Blumenwasser regelmäßig prüfen und wechseln.
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