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Bügelhilfe

Königsdisziplin Herrenhemd

Starten Sie in Ihrem Bekanntenkreis doch mal eine Umfrage: Welche Haushaltstätigkeiten finden Ihre Freunde besonders lästig? Wetten, dass eine ganz bestimmte Disziplin garantiert immer einen Platz unter den Top 5 einnimmt? Bügeln, der Inbegriff ungeliebter Hausarbeit. Wer dieses Wort hört, denkt unweigerlich an die riesigen Wäscheberge, die sich daheim türmen und die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich akkurat geglättet und hübsch zusammen gelegt im Schrank zu verschwinden. Dabei kann Bügeln so entspannend sein – vorausgesetzt, die Technik stimmt.

Das richtige Equipment

Zum Bügeln brauchen Sie zunächst, na klar, ein Bügeleisen. Schauen Sie sich Ihres einmal ganz genau an. Ist es noch das alte von Oma, ganz ohne irgendwelchen Technik-Schnickschnack wie Turbo-Dampfdüse oder Super-Anti-Kalk-System? Kein Problem, solange die Temperatureinstellung noch einwandfrei funktioniert und die Bügelsohle unbeschädigt ist. Denn darauf kommt es beim Bügeln an: die richtige Temperatur und eine gute Gleitfähigkeit des Eisens. Sie wollen doch nicht, dass Ihre schöne Satinbluse beim zu heißen Glätten plötzlich unterm Bügeleisen zerschmilzt oder an den Ecken und Kanten einer abgenutzten Gleitsohle hängen bleibt.

Ob Sie nun ein Bügeleisen mit Dampfautomatik oder ohne verwenden, spielt erst einmal keine große Rolle. Glätten tun sie beide. Allerdings unter unterschiedlichen Voraussetzungen: Wer ein ganz einfaches Bügeleisen ohne Dampf verwendet, sollte die Wäsche möglichst noch feucht von der Leine nehmen und mit dem Eisen trocken bügeln. Ist die Kleidung bereits getrocknet, machen Sie sie mit einem Sprühstoß Wassernebel aus der Sprühflasche wieder bügelleicht. Beim Dampfbügeleisen ist dafür der Dampf zuständig.

Ebenfalls wichtig für ein tolles Bügelergebnis: eine ebene Unterlage. Zwar können Sie auch auf einem glatten (und vor allem unempfindlichen!) Tisch mit einem darüber gelegten Bettlaken bügeln, viel praktischer ist aber ein Bügelbrett. Das ist hitzefest und durch seine Höhenverstellbarkeit obendrein sehr viel ergonomischer. Verfügt das Bügelbrett zudem über einen Kabelhalter, kommt Ihnen das Stromkabel beim Wäscheplatten nicht ständig in die Quere.

Das war die Pflicht, nun geht’s an die Kür: Wer häufiger Hemden glätten muss und die typische Bügelfalte an den Ärmeln vermeiden möchte, stockt sein Bügel-Equipment mit einem Armbrett auf. Wer auf einen besonders kräftigen Dampfdruck schwört und nicht so häufig Wasser nachfüllen möchte, ist mit einer Dampfbügelstation gut bedient.

Punkt für Punkt ein bisschen heißer

Wie heiß Sie Ihre Wäsche bügeln dürfen, verrät Ihnen ein Blick auf das eingenähte Pflegeetikett. Darauf sollte ein kleines Bügeleisen abgebildet sein. Ist es durchgestrichen, dann gilt: Bloß nicht bügeln! Meistens handelt es sich dabei um ganz empfindliche Textilien wie Badebekleidung. Aber wer kommt schon auf die Idee, seinen hautengen Bikini zu plätten?

Ist das abgebildete Bügeleisen mit einem einzelnen runden Punkt gefüllt, darf das Kleidungsstück nur bei niedriger Temperatur gebügelt werden. Und nun schauen Sie doch mal auf Ihr Bügeleisen daheim. Auf dessen Temperaturregler befinden sich ebenfalls Punkte, die genau denen auf den Pflegeetiketten entsprechen. Je mehr Punkte, desto heißer darf gebügelt werden. Drei Punkte bezeichnen die höchste Stufe, die unempfindlichen Stoffen wie Baumwolle oder Leinen vorbehalten ist. Die meisten Ihrer Textilien werden Sie aber vermutlich auf Stufe 2 glätten.

Wurde das Pflegeetikett aus dem Kleidungsstück herausgetrennt, sollten Sie stets mit der niedrigsten Temperatureinstellung beginnen. An einer unauffälligen Stelle können Sie aber auch mal eine höhere Stufe ausprobieren.

An die Eisen, fertig, los!

Das notwendige Hintergrundwissen haben Sie, jetzt gehen wir Ihnen an die Bügelwäsche. Aber Halt, nicht so eilig! Erst einmal gilt es, den großen Kleiderberg in mehrere kleinere Hügel umzuschichten – und zwar je nach Bügeltemperatur. Ein Häufchen für die besonders empfindlichen Teile, eins für die etwas robusteren und eins für die ganz unverwüstlichen. Und mit welchem Häufchen starten Sie jetzt? Logisch, mit dem für die geringe Bügeltemperatur. Schließlich geht es schneller, ein kühles Bügeleisen Stück für Stück heißer werden zu lassen, als ein aufgeheiztes Gerät wieder auf Normaltemperatur zu bringen. Außerdem laufen Sie dadurch nicht Gefahr, Ihr geliebtes Viskose-Top aus Versehen mit einem glühend heißen Eisen zu verbrennen.

Aber nicht nur die Bügelabfolge der verschiedenen Kleidungsstücke ist entscheidend. Jedes Wäschestück für sich sollte ebenfalls in einer bestimmten Reihenfolge behandelt werden. Das bedeutet: Erst sind die Kleinteile wie Kragen, Manschetten oder Ärmel dran, dann erst folgen die größeren Flächen. So verhindern Sie, dass bereits gebügelte Flächen während der Filigranarbeit an anderer Stelle wieder verknittern. Legen Sie die Kleidungsstücke nach dem Plätten sofort zusammen oder hängen Sie sie auf einen Bügel.

Die besten Bügelresultate erzielen Sie übrigens bei guten Lichtverhältnissen, denn im Dunkeln sind kleine Falten leicht zu übersehen. Besonders rückenschonend arbeiten Sie, wenn Sie das Bügelbrett so hoch einstellen, dass Sie beim Bügeln aufrecht daran stehen können.

Wie bügelt man eigentlich ...

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