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Tipps für Haustierhalter

Miau! Die Sprache der Katzen

Gerade haben Sie es sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Sofa gemütlich gemacht, schon setzt auch Ihr Stubentiger zum Sprung auf die Couch an. Laut schnurrend landet er neben Ihnen, senkt sein Köpfchen und reibt es zärtlich an Ihren Oberschenkeln entlang. Man muss kein Katzenexperte sein, um diese Geste der Zuneigung zu verstehen. Manch anderes Verhalten verlangt allerdings ein wenig mehr Wissen rund um die Körpersprache der Samtpfoten. Lernen Sie mit uns „Kätzisch“.

Die Katze, das Sprachgenie

Sie meinen, eine Katze kann nur schnurren, miauen oder fauchen? Weit gefehlt! Immerhin 16 verschiedene Lautmuster haben Verhaltensforscher unseren vierbeinigen Lieblingen in wissenschaftlichen Tests entlockt. Es wird gegurrt, geschnattert und natürlich auch miaut – und zwar in allen erdenklichen Tonlagen.

Mit einem energischen Miau möchte Ihr Tier in der Regel auf sich aufmerksam machen. Vielleicht weil es Hunger hat oder die Tür zum Badezimmer mit der Katzentoilette verschlossen ist. Aber möglicherweise braucht Ihr Stubentiger auch einfach nur etwas Zuwendung.

Richtig laut kann es werden, wenn eine unkastrierte Katzendame rollig wird und mit ihren liebestollen Rufen einen Kater herbeilocken möchte. An entspannten Nachtschlaf ist da nicht mehr zu denken.

Eine vollkommen entspannte Katze schnurrt oder gurrt zufrieden. Manche Rassen wie beispielweise die Siamkatze sind regelrechte Plaudertaschen. Wenn Frauchen oder Herrchen abends von der Arbeit nach Hause kommen, haben ihnen ihre Vierbeiner so einiges zu erzählen. Im Gegenzug antworten sie fast immer, wenn man sie direkt anspricht. Besonders bei der Fellpflege geben viele Samtpfoten genussvolle Gurrlaute von sich. Das ist sozusagen freundlicher Katzen-Smalltalk.

Miau! Die Sprache der Katzen

Schnattern hört man Katzen eher seltener. Das tun sie, wenn beispielsweise ein Vogel am Fenster vorbeifliegt und sie ihn nicht erreichen können. Wahrscheinlich wollen sie damit ihren Frust über die entgangene Beute zum Ausdruck bringen.

Faucht Ihnen Ihre Mieze entgegen, wenn Sie sie streicheln oder auf den Arm nehmen möchten, dann lassen Sie sie besser in Ruhe. Gefährliches Zischen und Knurren sind ganz deutliche Drohgebärden, mit denen die Katze zeigt, dass sie Angst hat oder ganz einfach schlecht gelaunt ist. Fühlt sie sich dann noch weiter in die Enge getrieben, fährt sie schlimmstenfalls sogar die Krallen aus.

Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte

Auch am Gesicht der Katze können Sie ablesen, wie sie sich gerade fühlt. Schaut das Tier Sie aufmerksam und neugierig an und sind Schnurrhaare und Ohren dabei nach vorne gerichtet, ist sie Ihnen freundlich gesonnen. Blinzelt Ihr Stubentiger noch dazu ganz entspannt mit den Augen, wissen Sie, dass er sich gerade rundum wohl fühlt. Fassen Sie das als Lächeln auf.

Ganz anders, wenn die Katze eine Bedrohung wittert oder zum Angriff ansetzen will. Erst erscheint sie wie erstarrt und fixiert ihr Gegenüber mit den Augen, um die mögliche Gefahr einzuschätzen. Möglicherweise bewegen sich die Ohren dabei unruhig hin und her. Will sie angreifen, verengen sich ihre Pupillen zu schmalen Schlitzen. In der Abwehrhaltung legen sich ihre Ohren und Schnurrhaare an und die Pupillen erweitern sich. In beiden Fällen gilt: Jetzt bloß nicht streicheln!

Achten Sie auf die Körperhaltung

An der Körperhaltung ist relativ leicht zu erkennen, wie es Ihrem Liebling geht. Eine entspannte oder spielfreudige Katze hat eine ebenso entspannte Anmutung. Duckt sie sich jedoch zusammen und stellt ihr Hinterteil hoch, fühlt sie sich bedroht oder sie fixiert gerade eine mögliche Beute. Das kann beim gemeinsamen Spielen auch schon mal passieren, aber weitere Drohgebärden wie Fauchen oder Ohrenanlegen bleiben dabei natürlich aus.

Der Schwanz als Zeigefinger

Während wir Menschen uns bei einer Begrüßung aus der Ferne fröhlich zuwinken, sagt eine Katze mit hochgerecktem Schwanz fröhlich „Hallo“. Die Schwanzspitze kringelt sich dabei ein wenig. In dieser Haltung streicht sie ganz hingebungsvoll um die Beine „ihres“ Menschen, um ihm zu zeigen, wie sehr sie ihn mag und wie glücklich sie darüber ist, dass er für sie da ist. Ihren Kopf streift sie dabei immer wieder an Herrchen oder Frauchen ab. Dadurch markiert sie den geliebten Menschen mit ihrem Duft. Ganz nach dem Motto: „Das ist meiner!“

Während Schwanzwedeln beim Hund ein Zeichen für gute Laune ist, bedeutet es bei der Katze das genaue Gegenteil. Ihre Mieze ist aufgeregt, unruhig oder gar ärgerlich. Ist der Schwanz dick aufgeplustert, hat sich die Samtpfote vielleicht gerade erschreckt. Macht sie zum buschigen Schwanz einen typischen Katzenbuckel, will sie besonders gefährlich wirken.

Ein Nasenkuss als Liebesbeweis

Sie möchten wissen, wie gern Ihre Katze Sie wirklich hat? Dann denken Sie doch mal an gestern Abend zurück, als Sie gemeinsam mit ihr vor dem Fernseher saßen. Lag Ihr Vierbeiner da direkt vor Ihnen und drehte Ihnen den Rücken zu? Das bedeutet, dass er sich in Ihrer Nähe rundum wohl fühlt und Ihnen vertraut. Hat er Sie zudem ganz behutsam mit der Nase angestupst, ist klar: Das muss echte Katzenliebe sein.

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