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Empfohlen von Frosch

Wäschewaschen mit Köpfchen

Eine Waschmaschine muss Ausdauer haben: Auf fünf und mehr Waschladungen Wäsche bringt es eine vierköpfige Familie im Schnitt pro Woche. Frisch gewaschene Wäsche spielt bei unserer Ausstrahlung eine große Rolle, im Zuhause sorgt sie für eine freundliche Atmosphäre, doch das ist nicht alles – streichelzarte, duftende Textilien sind pures Wohlgefühl für Haut und Nase. Während manch empfindliches Gewebe besser in Profihände gehört, lassen sich die meisten Textilien gut zu Hause in der Waschmaschine reinigen.

schritt für schritt zum wascherfolg

Zeit, Temperatur, Mechanik, Waschmittel – im richtigen Zusammenspiel ergeben sie den Wascherfolg. Wer bei den Textilpflegemitteln auf Umweltfreundlichkeit achtet, findet im Handel ökologische Produkte mit Inhaltsstoffen nachwachsenden pflanzlichen Ursprungs, die biologisch abbaubar und für den Wasserkreislauf unbedenklich sind. Auch Naturwirkstoffe wie Aloe Vera, Granatapfel oder Weizen finden sich darunter, die bei Reinigung und Faserschutz unterstützen. Doch wie gelingt Waschen so nachhaltig wie möglich? Hier kommen Anregungen und Tipps.

Wäsche sortieren

Dunkles zu Dunklem, Weißes zu Weißem, Empfindliches zu Empfindlichem – Schritt eins heißt: Wäsche sortieren. Denn die Unterschiedlichkeit der Materialien und Farben bringt spezielle Reinigungsbedürfnisse mit sich: Farbiges verlangt besonderen Farbschutz, Feines die Schonung der Gewebefasern, Weißes bleibt mit entsprechenden Bleichzusätzen strahlend. Auch nach Verschmutzungsgrad und Waschtemperatur ist zu unterscheiden. Tipp: Empfindliche Textilien wie T-Shirts mit Applikationen, aber auch Jeans, werden geschont, wenn sie vor dem Waschen auf links gedreht werden. Mit dem Hosentaschen-Check nach Papierresten und Co. erspart man sich späteres Schnipsel jagen.

Waschmittel – die richtige Dosis

Exaktes Dosieren ist die halbe Miete. Doch welche Waschmittelmenge ist richtig? Das hängt stark von der Wasserhärte, Verschmutzung und Wäschemenge ab. Um optimale Waschergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, die Dosieranleitung des Herstellers einzuhalten. Wer unsicher ist, was die Wasserhärte am Wohnort anbelangt – der örtliche Wasserversorger gibt Auskunft über die genauen Daten.

waschprogramm wählen

Zeitgemäße Geräte verfügen über fünf Programmtypen: Kochwäsche, Buntwäsche, Pflegeleicht, Feinwäsche und Wolle. Unterschieden wird in Bezug auf Waschtemperatur und Wassermenge aber auch bei der Trommelumdrehung, der Anzahl der Spülgänge sowie Dauer und Geschwindigkeit des Schleuderns. Ebenso sind Energiespar- oder Hygieneprogramme heute oft Standard. Hat man sich einen Überblick über das Leistungsspektrum verschafft, ist die Programmwahl für die vorsortierte Wäsche ein Klacks.

die temperaturfrage

Im Zweifel gilt: die niedrigere Waschtemperatur wählen. Hätten Sie gedacht, dass Kochwäsche bei 95°C doppelt soviel Energie benötigt wie 60°C-Wäsche und sogar viermal soviel wie 40°C-Wäsche? Moderne Waschmittelrezepturen schaffen es selbst stärker verschmutzte Weißwäsche bei 60°C sauber zu waschen; dabei verschwinden auch die meisten Bakterien. Für Babywäsche oder falls in der Familie ein Infekt umgeht, kann Kochwäsche ratsam sein, um eine einwandfreie Hygiene zu gewährleisten.

vorwäsche? vorbehandlung!

Für stark verschmutze Textilien gibt es die Möglichkeit der Vorwäsche. Doch ist sie ratsam? Benötigt sie doch zusätzliche Energie, Wasser und Waschmittel, die man sich sparen kann. Nachhaltiger ist: Stark verschmutze Stellen oder Flecken vor dem Waschen mit speziellen Vorwasch-Sprays oder Flecken-Entfernen zu behandeln. Im Haushalt gängig sind drei Fleckenarten: bleichbare (wie Obst, Rotwein, Kaffee), fett- und eiweißhaltige (Saucen, Eis, Speiseöle etc.) und pigmenthaltige Flecken (etwa Kragenschmutz oder Make-up). Für deren Lösung gibt es spezifisch ausgerichtete Produkte. Ökologische Erzeugnisse setzten beispielsweise auf Aktiv-Sauerstoff oder pflanzlich basierte Gallseife. Anders als die klassische Gallseife, die mit Inhaltsstoffen der Rindergalle arbeitet, funktionieren die Newcomer stattdessen mit einem Wirkstoffkomplex auf pflanzlicher Basis – sie sind die Allrounder in der Fleckenparade.

die waschmittelwahl

So unterschiedlich Wäsche und Verschmutzungen sind, so unterschiedlich sind auch die Waschmittelarten. Doch wer kann was? 

Vollwaschmittel
Sie sind die Muskelprotze ihres Genres: Dank beigefügter Bleichmittel waschen Vollwaschmittel weiße und stark verschmutzte Wäsche fasertief sauber. Aktiv-Sauerstoff etwa kommt da ins Spiel oder auch Citrat, das Salz der Zitronensäure. Tolles Plus: Citrat wirkt auch gegen Kalkablagerungen in der Maschine. Vollwaschmittel gibt es als Pulver, Tabs oder flüssig. Sie sind im gesamten Temperaturspektrum einsetzbar insbesondere aber für die höheren Temperaturbereiche geeignet.

Farbschützer
Colorwaschmittel und ihre Mission: Sauber waschen, Farben schonen und Abfärben verhindern. Ob als Pulver oder in flüssiger Form sind sie mit extra Farbschutzformeln ausgestattet. Bei Waschtemperaturen von 30°C bis 60°C sind sie ideal für Buntes und Schwarzes. Durch Zusätze wie Granatapfel-Extrakte, die dem Ausfransen der Textilfasern entgegenwirken, erzielen manche Produkte zudem einen besonderen Tragekomfort der Textilien.

Feines schonen
Feinwaschmittel sind die Experten für empfindliche Textilien wie Wolle, Seide und bestimmte synthetische Fasern, etwa Funktionskleidung aus Gore-Tex oder Softshell, die im Schonwaschgang oder per Handwäsche gereinigt werden. Mit ihrer balsamartigen Konsistenz sind im Gegensatz zur Pulvervariante frei von Pulverkristallen, die feine Stoffporen verstopfen könnten. Natürliche Weizenproteine, wie sie pflanzlich-basierte Produkte enthalten, schützen Wolle vor dem Verfilzen.

Die Hautsanften
Menschen mit sensibler Haut finden im Handel spezielle sensitiv ausgerichtete Waschmittel. Um das Risiko von Hautirritationen zu vermindern, verzichten Hersteller dabei nicht nur auf Farb- und Konservierungsstoffe, auch bei der Wahl der Duftstoffe gilt besondere Sorgfalt. Spezielle Zusätze wie Extrakte der Aloe Vera-Pflanze können zudem für eine besondere Hautverträglichkeit sorgen.

Extra an Weichheit
Hautirritationen vorbeugen lässt sich auch mit der Zugabe von Weichspülern, die mit speziellen Tensiden dafür sorgen, dass sich raue Fasern glätten und sich Gewebestruktur und Tragekomfort eines Wäschestücks verbessern. Herstellerinfos zur besonderen Hautverträglichkeit finden sich auf der Produktverpackung. Übrigens: Hätten Sie gedacht, dass 90 Prozent aller Weichspüler tierische Inhaltsstoffe enthalten? Alternativ-Produkte mit „veganer Ausrichtung“ erkennen Sie durch einen entsprechenden Hinweis auf der Flasche. 

 

in den trockner? an die luft!

Zum Schluss heißt es Wäsche trocknen. Auch wenn’s mit dem Wäschetrockner besonders leicht geht – zum Nulltarif trocknen Wind und Sonne. Also nichts wie an die frische Luft mit Shirts, Hosen und Konsorten, wann immer es das Wetter zulässt.

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