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Hygiene-Tipps

Nur richtiges Händewaschen schützt vor Keimen

Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig, keine Frage. Gerade wenn die Grippe mal wieder Hochsaison hat und jeder schnieft und hustet.

Aber wie viel Hygiene brauchen wir wirklich? Reicht ein Stück Kernseife oder ist ein spezielles Hygienegel unverzichtbar?

400 Gelegenheiten für Millionen Keime

Haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, wie oft am Tag Sie sich ins Gesicht fassen? Die Augen reiben, an der Nase reiben oder die Finger ablecken? 

400 Mal, haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden – das ist ungefähr alle vier Minuten! 400 Gelegenheiten für Millionen Keime, über die Schleimhäute an diesen Stellen in unseren Organismus zu gelangen. Zumal Viren und Bakterien überall lauern: an Türklinken, auf Geldscheinen, an den Haltestangen im Bus, auf der Computertastatur im Büro, an Lichtschaltern oder der Toilettenspülung. Je nach Erreger können sie dort Minuten, Stunden oder auch mehrere Tage, teilweise sogar Wochen und Monate überleben. Kommen wir mit ihnen in Kontakt, übertragen wir sie schnell auf andere Dinge. Nicht zuletzt auf unsere Mitmenschen.
 

Tür auf - Hände waschen!

Das beste Mittel, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, ist deshalb gründliches und regelmäßiges Händewaschen. Vor allem immer dann, wenn man mit Dingen in Berührung kommt, die auch viele andere Menschen benutzen. Der Gang zum Waschbecken sollte deshalb auch das Erste sein, was man tut, wenn man nach Hause kommt. So lässt sich verhindern, dass die Keime auch in die Wohnung getragen werden. Auch nach jedem Toilettengang ist Händewaschen unerlässlich. Genauso vor dem Essen oder wenn man Essen zubereitet.

 

Auf die Technik kommt es an

Tatsache ist leider, dass sich viele Menschen die Hände falsch waschen, wie aktuelle Studien zeigen. Entscheidend ist hierbei nämlich die Reihenfolge:

  • Erst die Hände anfeuchten.
  • Dann einseifen, dabei die Daumen und Fingerzwischenräume nicht vergessen.
  • Hände mit ausreichend warmem Wasser abspülen.
  • Zum Schluß sorgfältig abtrocknen. Aber bitte nicht zu stark rubbeln – das reizt die Haut unnötig.

Das Abtrocknen ist erstens deshalb wichtig, weil sich die Zahl der Erreger dadurch wiederum verringert. Zum anderen bietet feuchte Haut einen guten Nährboden für neue Keime. Aber Achtung: Handtücher mindestens einmal pro Woche wechseln und bei mindestens 60 °C mit einem Vollwaschmittel waschen. Um die Verbreitung von Keimen einzudämmen, ist es ratsam, wenn jedes Familienmitglied zu Hause sein eigenes Handtuch verwendet. Auf öffentlichen Toiletten gibt es genau aus diesem Grund Einmalhandtücher. Zum Schluss hilft eine Handcreme, die Eigenschutzbarriere der Haut wieder aufzubauen.

 

Die Seifenfrage

Bleibt noch die Frage: Welches Produkt sollte man zum Waschen verwenden? Schließlich ist die Auswahl riesig! Die gute Nachricht: Alle Seifen eignen sich gleichermaßen gut, da es beim Händewaschen auch auf die mechanische Entfernung der Keime ankommt. Generell ist es aber hygienischer, eine Flüssigseife aus dem Spender zu verwenden, da sich auf einem Seifenstück schnell Bakterien ansammeln können. Wer dennoch Stückseife bevorzugt, sollte diese nach jedem Händewaschen nochmals mit klarem Wasser abspülen.

Übertrieben ist es hingegen, routinemäßig antibakterielle Seifen oder Desinfektionsmittel zu verwenden. Das ist nur erforderlich, wenn ein Familienmitglied eine hochansteckende Krankheit hat. Oder wenn man es mit chronisch kranken und alten Menschen zu tun hat. Für sie kann ein „harmloser“ Erkältungsvirus lebensgefährlich sein. Im Eingangsbereich von Krankenhäusern und Altersheimen sind deshalb meist Spender mit Desinfektionslösungen aufgestellt.

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