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Für Genießer

Heißer Genuss

Gerade in der kalten Jahreszeit lieben wir heiße Getränke wie Kaffee, Kakao und Tee. Während Cappuccino und Co. aber eher als Kuchenbegleitgetränk und Wachmacher konsumiert werden und heiße Schokolade sich als flüssige Nascherei erweist, trinken wir Tee aus vielen unterschiedlichen Gründen: um uns zu wärmen, zu entspannen, aufzumuntern oder auch zu beruhigen. Welcher Tee hat welche Wirkung? Unsere kleine Teekunde verrät es Ihnen.

Grüner, Schwarzer und Weißer Tee

Was viele nicht wissen: schwarzer, grüner und weißer Tee stammen alle von der gleichen Teepflanze. Der Unterschied liegt nur darin, wie die Teeblätter getrocknet und verarbeitet werden. Allen dreien ist jedoch gemeinsam, dass sie Koffein und Gerbstoffe enthalten. Grüner und schwarzer Tee enthalten mehr Koffein als weißer, sind also die perfekten Muntermacher. Allerdings nur, wenn Sie den Tee nicht länger als maximal vier Minuten ziehen lassen – danach bindet sich das Koffein an die Gerbstoffe und verliert so seine wachmachende Wirkung. Grüner und schwarzer Tee regen sanft die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gehirns an. Eine Tasse heißen Tees zur rechten Zeit kann also die Konzentration stärken und Ihre Leistung verbessern. Ziehen schwarzer und grüner Tee länger als vier Minuten, wird das Koffein wirkungslos und die Gerbstoffe (Tannine) übernehmen das Kommando. Diese wirken sich beruhigend auf Magen und Darm aus.

Weißer Tee hat von vorneherein weniger Koffein, dafür aber umso mehr Gerbstoffe. Es gibt viele verschiedene Gerbstoffe, aber besonders den Polyphenolen bzw. einer ihrer Untergruppen, den so genannten Flavonoiden (Pflanzenfarbstoffen) wird eine große gesundheitliche Bedeutung zugeschrieben. Polyphenole binden zum Beispiel freie Sauerstoffradikale, die unter anderem zu vorzeitiger Hautalterung führen können. Außerdem beugen sie Karies vor – das ersetzt aber nicht das Zähneputzen!

Pflanzliche Gerbstoffe haben eine entzündungshemmende Wirkung und werden daher auch für Medikamente verwendet, zum Beispiel bei entzündeten Schleimhäuten (Magen, Darm, Mund und Rachen) und bei oberflächlichen Hautverletzungen.

Rooibostee

Der koffeinfreie Rooibostee stammt aus Südafrika und ist dort eine Art Nationalgetränk. Er wird sogar zum Backen und Kochen verwendet und wenn man sich anschaut, was in diesem Tee alles drin steckt, dann weiß man auch warum. Rooibos enthält eine große Menge an Antioxidantien, die als Radikalfänger und der Infektionsabwehr dienen.

Sportler aufgepasst: Rooibostee ist das ideale Sportlergetränk, da er den Verlust von Mineralstoffen ausgleicht und gleichzeitig wichtiges Magnesium liefert. Statt eines teuren Sportgetränkes können Sie sich also das nächste Mal einfach leckeren Rooibostee in Ihre Sporttrinkflasche füllen und los geht’s.

Pfefferminztee

Er ist der beliebteste Tee der Deutschen. Pfefferminzblätter kann man getrocknet oder frisch mit heißem Wasser überbrühen und es entfaltet sich sofort ein erfrischend minziger Duft. Pfefferminztee riecht und schmeckt aber nicht nur gut, sondern hilft auch bei Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden. Er ist beruhigend und krampflösend. Außerdem soll er angeblich das Hungergefühl bremsen und ist daher der perfekte Diätbegleiter – aber natürlich nur ungesüßt.

Kamillentee

Viele Erwachsene verabscheuen Kamillentee, da sie ihn nur mit Krankheit in Verbindung bringen. Das liegt vor allem daran, dass Kamille wirklich gegen viele Wehwehchen hilft, wie zum Beispiel bei Magen- und Darmbeschwerden und bei Schleimhauterkrankungen.

Kamillentee kann sowohl getrunken, inhaliert und auf die Haut aufgetragen werden. Was für ein Wundermittel! Und mit ein bisschen Honig ein leckeres noch dazu. Geben Sie der Kamille eine Chance – sie hat es verdient.

Brennnesseltee

Die Brennnessel ist eine Wunderpflanze. Berührt man ihre Blätter bekommt man brennende Pusteln und dennoch kann man sie als Salat, Gemüse oder Tee servieren. Brennnesseltee ist blutbildend, sorgt also für frischen Blutnachschub und wirkt entschlackend, da er eine harntreibende Wirkung hat. Das macht ihn zum perfekten Getränk bei einer Fastenkur, aber bei einer langen Autofahrt sollten Sie lieber etwas anderes in Ihre Teekanne füllen.

Fencheltee

Ein typischer Babytee, da er sehr mild schmeckt und gegen Blähungen hilft. Da diese nicht nur kleine Kinder, sondern auch Erwachsene hin und wieder, vor allem nach reichlich Zwiebelgenuss quälen, ist ein Tässchen Fencheltee zur rechten Zeit gar keine so schlechte Idee. Wenn Sie noch etwas Kümmel hinzugeben, verstärkt dies die Wirkung sogar noch.

Auch bei Husten, Erkältungen und grippalen Infekten ist Fencheltee ein guter Freund, da er den Hustenreiz lindert und für den Magen besonders bekömmlich ist.

Hibiskusblütentee

Hibiskusblüten sehen nicht nur in der Vase wunderschön aus, sie machen sich auch in einer Tasse Tee sehr gut. Vor allem wenn Sie häufig Kreislaufbeschwerden haben, sollten Sie sich öfters einmal eine Tasse Hibiskusblütentee gönnen. Auch bei Erkältungen kann Hibiskusblütentee helfen. Sollten Sie allerdings gerade eine Diät machen, ist dieser Tee nicht unbedingt die erste Wahl, da man ihm eine appetitanregende Wirkung nachsagt.

Leckere und hilfreiche Teebegleiter

Ob Sie Tee nun als kalorienarmen Durstlöscher, Gesundmacher oder als wärmenden Begleiter an kalten Wintertagen trinken, achten Sie dabei auch auf das, was Sie noch hinzufügen, wie zum Beispiel Honig, Zimt und Zucker. Ein, zwei Löffel Zucker machen aus dem kalorienfreien Getränk schnell eine süße Kalorienbombe. Honig hat zwar auch Kalorien, wirkt aber zudem entzündungshemmend. Zimt wiederum macht Tee nicht nur aromatischer, sondern hat angeblich auch eine blutzuckersenkende Wirkung.

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