Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren
zum Warenkorb
lade...
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Mein Warenkorb
Warenbetrag Preis inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand
zum Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leider noch leer.
Auszeit nehmen

Detox – nur ein Beauty-Trend?

Müde, schlapp und lustlos? - Detox!
Fahle Haut? - Detox!
Zwickende Hosenbunde? - Detox!
Hört man sich um, scheint es, als könne die moderne Detox-Kur eine Vielzahl unserer Probleme lösen. Einfach zwei bis drei Tage lang grüne Shakes trinken und ruckzuck ist man stolzer Besitzer der lang ersehnten Traumfigur und einer makellosen Haut. Kein Wunder also, dass nicht nur viele Stars der Filmbranche darauf zurückgreifen. Wir finden: Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Deshalb schlürfen wir uns mit Ihnen gemeinsam bis zum Grund der Tatsachen und durchleuchten das Grün der angesagten Trinkkur.

kleine auszeit - große wirkung?

Übersetzen wir den englischen Begriff Detox, sagt er uns Folgendes: Entgiftungstherapie. Entgiften klingt zunächst positiv, das Schlechte im Körper soll raus. Leber, Niere und Darm werden von unnötiger „Schlacke“ befreit und erhalten eine kleine Auszeit zum Regenerieren. Ein bis zweimal im Jahr eine Fastenkur einzulegen, sei das Mantra vieler Hollywoodstars. Zumindest schwören sie drauf, um überschüssige Pfunde und nebenbei auch angesammelte Giftstoffe loszuwerden. Schulmediziner dagegen behaupten, dass Entschlackungskuren der größte Humbug seien. 
Wer hat denn nun Recht?

Nun, der Teufel liegt hier - wie so oft – im Detail! Entschlackungskuren, die an eine Crash-Diät erinnern, rasanten Gewichtsverlust in nur wenigen Tagen versprechen, indem man auf ein einziges Produkt baut, taugen nichts. Jeder, der glaubt, man könne eine Detox-Kur leicht nebenbei in den Alltag integrieren, täuscht sich. Detox steht nicht umsonst auch für „Entzugsprogramm“ - denn schließlich wollen wir beim Fasten auf Nahrung verzichten. Entzug stellt für den Körper eine zusätzliche Belastung dar und auch unser Gehirn läuft dadurch auf Hochtouren. Wer also bewusst fasten möchte, sollte dieses Vorhaben am Wochenende beginnen, an dem er Freizeit und Ruhe hat. Dem Körper wird die gewohnte Energiezufuhr gestrichen - dann sollte man ihm auch keine Energie abverlangen. Auch mental müssen wir uns aufs Fasten einstellen. Wer also den Kopf voll mit Arbeit und anderen Dingen hat, verbraucht ebenfalls Energie und ist nicht offen für die innere Reinigung.

Schaut man bei den Promis genauer hin, stellt man fest, dass sie in der Regel nie ohne professionelle Unterstützung detoxen, sondern im Gegenteil – sie nehmen sich bewusst eine berufliche Auszeit, ziehen sich zurück und leben nach einem speziell zugeschnittenen Fastenprogramm vom Profi, das in jedem Fall 1-2 Wochen dauert.

 

heilfasten - reinigung von innen

Beim Heilfasten sprechen wir vom Entschlacken; in der Schlacke sitzen die Giftstoffe, die durchs Fasten ausgeschwemmt werden. Dieser Alternativ-Begriff stammt aus der Naturheilkunde und symbolisiert den Vorgang der inneren Reinigung.

All das Schlechte, was unsere Organe nicht mehr selbstständig abbauen können, lagert in uns und führt zu Erkrankungen. Schulmediziner sagen, dass der Körper (bei einer ausgewogenen Ernährung) alle Giftstoffe selbstständig abbauen und ausscheiden kann. Heilpraktiker dagegen sind der Meinung, dass in der heutigen Zeit nicht mehr genügend Mineralstoffe und Vitamine in unserer Nahrung stecken. Eine jährliche Fastenkur als Unterstützung des Körpers erachten sie deshalb für einige Menschen als sinnvoll, um Stoffwechselerkrankungen entgegenwirken zu können.

 

was verschlackt denn überhaupt?

Der Heilpraktiker unterscheidet zwischen der Verschlackung des Gesamtorganismus und der Darm-Verschlackung, bei der Verdauungsreste nicht vollständig ausgeschieden werden und sich an der Darmwand ablagern. Die Ablagerungen sind Nährboden für Fäulnisprozesse. Diese lassen Gifte entstehen, die den Organismus und somit auch die Verdauung belasten. Dadurch ist die gesunde Nährstoffaufnahme beeinträchtigt, was wiederum zur Schwächung des Immunsystems und weiteren Mangelerscheinungen führt.

Kommt es zur Verschlackung unseres Gesamtorganismus, sprechen Heilpraktiker auch von einer Übersäuerung. Denn beinahe in jeder Sekunde werden in unserem Organismus zahlreiche Säuren gebildet, die oftmals nicht schnell genug über Niere, Haut und Lunge wieder ausgeschieden werden können. Die Säuren entstehen durch Stress, durch Genussmittel wie Zigaretten (Nikotin), Kaffee und andere säurebildende Lebensmittel, die Zucker oder tierisches Eiweiß enthalten. Die Säurereste werden „Schlacke“ genannt.

Ein gesunder Organismus kann Säureschlacken selbstständig abbauen, in dem er den Körper alle drei Stunden durchspült – das sind die „Säure-Basen-Fluten“. Ist diese natürliche Regulation unzureichend, zeigt sich die Übersäuerung in den unterschiedlichsten „Zivilisationskrankheiten“ wie Rheuma und Arthrose bis hin zu Allergien und Herzkreislauf-Erkrankungen. 
Ein Teufelskreis beginnt: Der Mensch wird lustlos, antriebsschwach und insgesamt anfälliger. Krankmachende Bakterien und Viren fühlen sich in dem sauren Milieu wohl und vermehren sich. Die Folge sind weitere Erkrankungen.

 

detox-drink zum durchspülen

Ein gesunder Organismus schwemmt Umweltgifte und den sauren Stoffwechselmüll also regelmäßig über die „Basenfluten“ aus. Ist das Säure-Basen-Verhältnis gestört, versucht unser System es auszugleichen. Entweder verdünnt unser Uhrwerk die „Säureschlacken“ oder es neutralisiert die Säuren mithilfe von Mineralstoffen. Beide Strategien haben natürlich Nebeneffekte, die den Körper negativ belasten. Bei der ersten Methode hält der Körper Wasser zurück; Ödeme und Schwellungen treten auf. Bei der Neutralisierung entstehen „saure“ Salze, die im Bindegewebe und an den Gelenken abgelagert werden. Die negativen Begleitfolgen: Mineralstoffe werden aus den unterschiedlichsten Zellen gelöst.

Lösen sie sich aus den Arterien, kommt es zur „Arterienverkalkung“. Entfernen sie sich aus anderen Geweben, Knorpeln und Knochen, folgen Gelenkentzündungen, Arthrose, Gicht und Osteoporose. Fehlen die Mineralstoffe in den Haarzellen, bemerken wir es anhand von Haarausfall und dem Ergrauen. Leidet die Haut unter Mineralstoffmangel wird sie fahl oder zeigt sich als Orangenhaut.

Und nun schließt sich der Kreis: Beim Heilfasten helfen wir unserem Körper, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zum einen sollen wir viel Trinken, um wie die natürlichen „Basenfluten“ alles hinaus zu spülen. Zum anderen sollen wir aber auch bestimmte Getränke konsumieren – eben solche Mischungen, die das Säure-Basen-Verhältnis wieder ins Lot rücken. Fastenkuren mit grünen Shakes und auch andere durchdachte Programme basieren auf diesem Wissen.

 

Und wie immer gilt: Nicht für jeden Menschen ist das Fasten geeignet. Schwangere beispielsweise dürfen nicht Fasten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Körper einer Fastenkur Stand hält, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Spezialisten, Ihrem Arzt des Vertrauens, beraten.

detox-kur ohne nebenwirkungen

Bei jeder Entschlackungsmethode, also nicht nur beim Fasten, sondern auch bei allen anderen Kuren und Diäten werden angesammelte Säureschlacken gelöst. Doch nicht immer werden sie auch genügend ausgeschieden. Es kann zu „Fastenkrisen“ wie Gelenkschwellungen, Kopfschmerzen und anderen Problemen kommen. Um das zu vermeiden, müssen genügend Mineralstoffe zur Verfügung stehen und genügend Wasser getrunken werden.

Für eine gesunde Entschlackung gilt:

  • Mineralstoff-Zufuhr erhöhen
  • danach Schlacken lösen
  • zugleich Schlacken ausschwemmen
  • Basische Ernährung und ev. Nahrungsergänzung

 

nach oben