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Alternativ heilen

Alles fließt: Alternative Medizin für mehr Wohlbefinden

Der Markt für sanfte Heilmethoden boomt. Begriffe wie TCM oder Heilkräuter-Medizin sind weithin bekannt. Bei craniosacraler Therapie oder der Dorn-Breuss-Methode müssen Sie jedoch passen, oder? Wir sagen Ihnen, welche alternativen Heilmethoden es gibt und wie Sie damit ihr Wohlbefinden steigern können.

Die Lehren der klassischen chinesischen Medizin (TCM) und Hildegard von Bingens Wissen über Heilkräuter erleben aktuell eine Renaissance. Doch es gibt auch noch weitere alternative Ansätze, um Rückenleiden, Magenprobleme oder Schulterschmerzen zu lindern. Diese Methoden häufig unter dem Stichwort „manuelle Therapie“ zusammengefasst, sehen Körper und Geist als eine Einheit. Entsprechend behandeln sie anders als die klassische Medizin nicht einzelne Körperteile, sondern richten den Blick auf den gesamten Organismus und versuchen, Blockaden im Körper aufzulösen. Ihr Ziel ist dabei die körpereigene Selbstheilung zu pushen. Energie soll wieder frei fließen, Organe wieder optimal versorgt werden und Schmerzen dadurch verschwinden.

Die Craniosacrale Therapie

Diese Therapieform erklärt sich durch ihren lateinischen Namen. Die beiden Eckpunkte, an denen die craniosacrale Therapie ansetzt, lauten: Schädel - lateinisch „cranium“ und „sacrum“ dem Kreuzbein. Die Therapeuten gehen aus, dass die einzelnen Schädelplatten nicht statisch sind, sondern sich entlang von „Nähten“ immer wieder leicht aufeinander zu oder voneinander weg bewegen. Der Grund dafür ist die Hirnflüssigkeit. Ein weitere Annahme der Therapie lautet: Der Körper wird über den Fluss des Rückenmarks durch die Wirbelsäule vom Kopf bis zum Kreuzbein gesteuert.

Während der craniosacralen Therapie legt der Therapeut seine Hände leicht auf den Körper, um den Grundfluss der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit zu erspüren. Ist der Fließ-Rhythmus erkannt, platziert der Therapeut seine Hände auf die Stellen, bei denen er eine Störung im craniosacralen Rhythmus feststellt. Mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und am Bindegewebe versucht er bestehende Blockaden des Systems behutsam aufzulösen.

Dabei arbeitet der Experte meist mit indirekten Techniken. Das bedeutet konkret, dass hier kein Gegendruck erzeugt wird, sowie es bei der klassischen Massage der Fall ist. Vielmehr erspürt der Therapeut in welche Richtung das Gewebe oder die Knochen sich von selbst bewegen und lässt seine Hände in diese Richtung mitgehen. Am Ende des Bewegungsflusses hält er sanft den Druck und wartet, bis sich der Patient entspannt und sich die Blockade löst. aus Die Methode betrachtet dabei den Mensch als ein ganzheitliches Energiesystem. Insofern versucht sie nicht nur die Symptome zu bekämpfen, sondern bemüht sich, die Ursachen zu bekämpfen.

Die Chiropraktik

Der Begriff „Chiropraktik“ hat altgriechische Wurzeln, sinngemäß kann man ihn mit „von Hand gemacht“ übersetzen. Der Therapeut bemüht sich dabei, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu mobilisieren. Mit seinen Händen versucht er, die Beweglichkeit der Gelenke, insbesondere der Wirbelgelenke, wiederherstellen. Wirbelverdrehungen oder -blockierungen sollen sich so durch die manuellen Techniken des Chiropraktikers lösen. Umgangssprachlich wird das meist mit „die Wirbelsäule wieder einrenken“ beschrieben. Ist die Beweglichkeit in der Wirbelsäule und anderen Gelenken wiederhergestellt, kann sich das Nervensystem regenerieren. Ebenfalls werden Muskelverspannungen gelöst. Das Ziel der Therapie: die Selbstheilungsmechanismen, die unser Körper besitzt sollen wieder aktiviert werden.

Dabei geht die moderne Chiropraktik davon aus, dass jedem Segment der Wirbelsäule eine Stelle im Körper zugeordnet ist. So wird der sechste Brustwirbel beispielsweise dem Magen zugeordnet, der siebte Halswirbel korrespondiert mit Schultergelenk und Ellbogen. So versucht der Chiropraktiker zum Beispiel Magenprobleme zu lindern, indem er die entsprechenden zugewiesenen Wirbel wieder in ihre ursprüngliche anatomisch korrekte Stellung bringt.

Verantwortungsvolle Chiropraktiker untersuchen übrigens vor der Behandlung, ob es sich bei dem Leiden des Patienten um eine Behinderung der Nervenreizleitung durch eine Fehlstellung der Wirbelsäule handelt. Oder um ein primär organisches Leiden, das eine andere Behandlung benötigt. In diesem Fall wird er eine fachärztliche Überweisung veranlassen.

Die Dorn-Breuss-Methode

Durch die von Rudolf Breuss entwickelte feine, energetische Wirbelsäulenmassage sollen körperliche und seelische Verspannungen gelöst und „unterversorgten“ Bandscheiben wieder regeneriert werden.

Auch die Dorn-Breuss-Methode geht davon aus, dass das Wohlbefinden durch blockierte Nervenkanäle eingeschränkt sein kann. Typische Anzeichen dafür können Gelenkschmerzen, Stoffwechselstörungen oder Kribbeln an verschiedenen Körperstellen sein. Die Annahme dahinter: Wirbelverschiebungen führen zu "eingeklemmten" Nerven und so zu einer Unterfunktion des Nervensystems.

Wichtige Grundlagen für die Methode ist die Anatomie der menschlichen Wirbelsäule. Sie ist nicht statisch und fixiert, sondern ähnelt eher einem hohlen Kanalsystem durch das unser Rückenmark, das zentrales Steuerungsorgan für sämtliche Körperfunktionen, fließt. Fast alle Nervenverbindungen führen über das Rückenmark. Jede noch so kleine Wirbelverschiebung kann daher massive Auswirkungen nach sich ziehen. Der Grund: Zwischen zwei Wirbelkörpern wird ein so genanntes "Nervenfenster" gebildet. Hier verlassen die Nervenbahnen den Wirbelkanal. Ist nun durch die Fehlstellung eines Wirbels dieses Nervenfenster verengt, reagiert der Nerv irritiert. Das kann, muss aber nicht akut zu Schmerzen führen. Werden die Befehle vom Gehirn zum Organ über längere Zeit jedoch nicht optimal übertragen, kann das aus Sicht der Dorn-Breuss-Methode aber zu organische Schäden führen.

Nicht anzuwenden, wenn...

Wichtig: Die vorgestellten Therapien dürfen nicht angewendet werden, wenn sich ein Tumor gebildet hat, wenn ein Entzündungsherd im Körper aktiv ist oder wenn Sie unter einem Bandscheibenvorfall leiden.

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