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Sonnenschutz beim Wintersport

Gut geschützt auf die Piste

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch: Die Sonne scheint, der Neuschnee – ein wahres Winterwunderland! Perfekt fürs Skifahren oder Rodeln! Doch Vorsicht: Je schöner der Tag, desto gefährlicher die Sonne. Das gilt auch im Winter und vor allem in den Bergen. Guter Sonnenschutz ist deshalb auch auf der Skipiste wichtig.

Wer denkt, gefährliche UV-Strahlung hält Winterschlaf, kennt nur einen Teil der Wahrheit: „Tatsächlich braucht ein gesunder Mensch keinen UV-Schutz, wenn er in der kalten Jahreszeit einen Spaziergang macht“, erklärt Dermatologie-Professor Thomas Dirschka aus Wuppertal, „dafür ist der UV-Index mit zwei viel zu niedrig.“

Ganz anders in den Bergen: „Hier haben wir einen deutlich erhöhten UV-Index von vier oder mehr. Dazu kommt die Reflexion des Sonnenlichtes durch den Schnee oder die Verteilung durch Nebeltröpfchen – das birgt selbst im Januar höchste Gefahr, sich einen Sonnenbrand einzuhandeln“, warnt der Experte. Er empfiehlt deshalb beim Wintersport in den Bergen einen sehr hohen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50.

Worauf muss ich beim Sonnenschutz im Winter achten?

Im Prinzip kann man den gleichen Sonnenschutz wie im Sommer verwenden. Inzwischen enthalten alle Produkte sowohl UV-A- als auch UV-B-Filter und unterscheiden sich nur in Konsistenz, Duft und sonstigen Inhaltsstoffen.

Im Bezug auf den Sonnenschutzfaktor jedoch gilt: Weniger Eitelkeit kann gesund sein. Denn: „Grundsätzlich unterscheidet man physikalische Filter, die das UV-Licht reflektieren, und chemische Filter, die das Sonnenlicht absorbieren. Mit den physikalischen Filtern erreicht man eine sehr hohe und gute UV-Wirkung“, erklärt Thomas Dirschka. „Sie haben allerdings den kleinen kosmetischen Nachteil, dass sie einen leicht weißlichen Film auf der Haut hinterlassen. Die chemischen Filter hingegen ziehen zwar vollständig in die Haut ein, sind jedoch im langwelligen UV-A-Bereich nicht ganz so effektiv.“ Wer also sehr sonnenempfindliche Haut hat, sollte gerade auf der schneeweißen Skipiste eher zu einer Creme mit physikalischen Filtern greifen.

Sonnenschutzprodukte für den Winter

Es gibt auch spezielle Sonnenschutzprodukte für den Winter. Sie sind in der Regel reichhaltiger als die klassische Sommer-Sonnencreme und enthalten zum Beispiel Shea-Butter oder pflanzliche Öle und schützen die Haut somit zusätzlich vor Feuchtigkeitsverlust durch Kälte. Ein weiterer Vorteil: Die Konsistenz der Winter-Produkte ist schweiß- und wischfest – sie haften beim Sport besonders lange auf der Haut. Trotzdem gilt: regelmäßig nachcremen, wenn Sie sich den ganzen Tag auf der Piste oder im Schnee aufhalten.

Lippen, Kopf und Augen nicht vergessen!

Unsere Lippen besitzen weder Talg- noch Schweißdrüsen, die für Fett und Feuchtigkeit auf der Haut sorgen könnten. Deshalb werden sie besonders schnell spröde und rissig, vor allem im Winter, wenn sie ständig Kälte und trockener Luft ausgesetzt sind. Weil die dünne Haut am Mund auch sehr empfindlich auf Sonne reagiert, sollten Sie auf keinen Fall die Lippenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 25!) vergessen. Besonders empfehlenswert: Produkte mit Inhaltsstoffen wie Bienenwachs oder pflanzliche Wachse, weil sie die Feuchtigkeit in der Haut einschließen. Ideal für Sportler sind Sonnenschutz-Sticks. Sie können auf Mund, Nase und Ohren aufgetragen werden und haften besonders lange.

Zusätzlich empfiehlt Experte Thomas Dirschka, im Gebirge auf jeden Fall Kopf und Augen zu schützen. Mütze oder Skihelm machen hier einen prima Job. Bei Ski- oder Sonnenbrillen sollten Sie darauf achten, ein Markenprodukt mit zertifizierten Gläsern zu tragen, um die Augen ausreichend vor UV-A- und UV-B-Strahlung abzuschirmen.

Extra-Info UV-A/UV-B

UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen sind ein für den Menschen unsichtbarer Teil der Sonnenstrahlung. Die Erdatmosphäre schirmt UV-C-Strahlung ab, UV-A und UV-B erreichen jedoch die Haut. Dort lösen sie biochemische Reaktionen aus, lange bevor wir sie spüren oder sehen können. »UV-B zerstört in der Oberhaut schlagartig viele Zellen. Entzündungsstoffe werden frei, die wir als Sonnenbrand wahrnehmen«, erklärt Dermatologe Thomas Dirschka. UV-A-Strahlung schädigt hingegen das Bindegewebe der Unterhaut. Die Haut verliert an Straffheit und wird faltig. Außerdem löst UV-A, oft in Wechselwirkung mit Kosmetik, Hauterkrankungen wie die juckende Sonnenallergie aus.

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