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Gesund im Mund

Frischer Atem aus dem Glas

Zweimal täglich Zähneputzen – das empfehlen uns die Zahnexperten. Machen wir auch. Aber haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass es mit Zahnbürste und Zahnseide allein nicht getan ist? Wir schrubben und fädeln, doch das angenehm frische Mundgefühl bleibt einfach aus. In solchen Fällen ist Gurgeln angesagt! Aber bitte mit der richtigen Mundspülung.

Damit gehen die Bakterien baden

Wer hätte das gedacht? Mundspülungen sind eine noch relativ junge Erfindung. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Zahnmedizin Bakterien als Auslöser für Zahnerkrankungen ausgemacht hatte, brachte der Dresdner Unternehmer Karl August Lingner das erste Mundwasser auf den Markt – unter dem schlichten Namen „Odol“. Kommt Ihnen bekannt vor, nicht wahr? Über lange Zeit war Lingner mit seinem Produkt vollkommen konkurrenzlos, so dass ihm das wohlriechende Gurgelwasser ein ansehnliches Millionenvermögen in die Kassen spülte.

Heutzutage ist die Auswahl an Mundspülungen dafür umso größer. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen – von Minze bis Kamille – und für ganz unterschiedliche, medizinische Ansprüche. Ob Karies, Zahnfleischentzündungen oder Mundgeruch – all diese oralen Problemfälle sollen sich mit dem passenden Produkt ganz einfach weggurgeln lassen.

Was steckt eigentlich drin?

Erst einmal gilt es, zwischen Mundspülungen und Mundwässern zu unterscheiden. Eine Mundspülung ist eine gebrauchsfertige Lösung, die unverdünnt angewendet wird. Richtig dosiert wird sie mit einem kleinen Messbecher oder der Verschlusskappe des Produkts. Mundwässer hingegen sind sehr viel konzentrierter und werden tropfenweise in einem Glas Wasser aufgelöst.

Fast alle Mundspülungen enthalten Alkohol, teilweise sogar bis zu 30 Prozent. Der wirkt desinfizierend und konservierend und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich die enthaltenen ätherischen Öle in Wasser auflösen können. Medizinischen Produkten werden zudem antibakteriell wirkende Substanzen wie Chlorhexidin oder Cetylpyridiniumchlorid hinzugefügt. Zugesetztes Fluorid schützt vor Karies und stärkt den Zahnschmelz. Liegen diese Inhaltsstoffe in besonders hohen Konzentrationen vor, sind die Produkte häufig apotheken- oder gar verschreibungspflichtig.

Im Handel erhältliche Mundspülungen dienen dagegen meist ausschließlich kosmetischen Zwecken. Sie sorgen für frischen Atem und ein verbessertes Mundgefühl. Außerdem können sie unschöne Zahnbeläge lösen und neuen Belägen vorbeugen.

Für den angenehmen Geschmack und Geruch der Mundspüllösungen sorgen Aromastoffe, Süßungsmittel und pflanzliche Zusätze wie Minze, Salbei oder Kamille. Ein paar Farbstoffe machen die Flüssigkeit obendrein schön bunt.

Nur spülen, nicht schlucken!

Mundspülung

So unterschiedlich die Dosierung von Mundwässern und -spülungen auch sein mag, in ihrer Anwendung gleichen sich beide Produkte. Die Lösungen werden - ganz wichtig: nach dem Zähneputzen - im Mund kräftig hin und her bewegt, durch die Zahnzwischenräume gepresst und im Rachen gegurgelt – ein Bereich, in den Sie mit der Zahnbürste normalerweise nicht gelangen. Anschließend spucken Sie sie wieder aus. Einfacher war Zahnpflege noch nie!

Wie wirkungsvoll das Spülen ist, beweist eine aktuelle, zahnärztliche Studie. Demnach soll die tägliche Anwendung von antibakteriellen Mundspülungen sogar effektiver als Zahnseide sein. Zahnbeläge und Parodontitis würden durchs regelmäßige Spülen besonders zuverlässig verringert – allerdings nur, weil die meisten Menschen den richtigen Umgang mit Zahnseide schlichtweg nicht beherrschen.

Für Mundwasser und Mundspülung gilt: Schlucken Sie die Flüssigkeit auf keinen Fall herunter! Die antiseptischen Bestandteile würden Ihnen garantiert nicht gut bekommen. Und auf einen unfreiwilligen Mundwasser-Schwips haben Sie doch sicher auch keine große Lust.

Was Sie sonst noch wissen sollten…

  • Mundspülungen ersetzen die Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnpasta nicht, sie können aber eine sehr sinnvolle Ergänzung zur eigentlichen Zahnpflege sein. Spezielle, medizinische Lösungen helfen dabei, Entzündungen im Mundraum zum Abklingen zu bringen.
  • Aufgrund des Alkoholgehalts sollten Kinder keine herkömmlichen Mundspülungen verwenden. Für sie gibt es alkoholfreie Spüllösungen, die schlimmstenfalls auch mal heruntergeschluckt werden dürfen.
  • Stark antiseptisch wirkende Mundwässer sollten nicht über einen längeren Zeitraum hinweg und nur nach Rücksprache mit dem Zahnarzt angewendet werden, da sie die natürliche Mundflora schädigen können.
  • Manche Mundspülungen können den Geschmackssinn beeinträchtigen oder die Zähne unschön verfärben. Sprechen Sie vor einer dauerhaften Anwendung am besten mit Ihrem Zahnarzt.
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