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Alternativ heilen

Wickel-Therapie für zu Hause

Mit Hilfe von Wickeln Fieber zu senken, das kennen viele von uns noch aus Ihrer Kindheit. Aber wussten Sie, dass die Wickelmethode auch bei Blasenbeschwerden, Husten oder Sonnenbrand helfen kann? Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Heilmethode mit Historie

Wickel haben eine Jahrhunderte lange Tradition. In den letzten 30 Jahren ist die Methode jedoch leicht in Vergessenheit geraten. Heute neigen viele Menschen dazu, schnell zu Pillen zu greifen. Dabei können viele Krankheiten deutlich schonender für den Körper geheilt werden: mit der Hilfe von Wickeln.

Was ist das Geheimnis der Wickel?

Es geht auf die Wärme-Regulation im Körper zurück, die Sie sich mit der Hilfe von Wickeln zu nutze machen können. Diese Wärme-Regulation unseres Körper funktioniert grundlegend so: Meldet das interne Regelsystem "mir ist zu warm", fangen wir an zu schwitzen. Die Poren verengen sich, kleine Schweißperlen entstehen auf der Haut und sorgen so für Kühlung. Ist dem Körper dagegen zu kalt, fängt er an zu zittern, um sich wieder aufzuheizen. Die Durchblutung wird dabei "voll aufgedreht" - wie bei einem Heizthermostat.

Diese Automatik macht sich die Wickel-Therapie zu Nutze. Legen Sie beispielsweise einen feucht-kalten Wickel auf, dann meldet die Haut ein Wärme-Defizit. Sofort öffnet der Körper alle Poren und sorgt für mehr Durchblutung. Unter dem Wickel wird es dann mollig warm. Durch die gesteigerte Durchblutung arbeitet der Körper auf Hochtouren. Krankheitskeime können sich schlechter vermehren und der Körper wird zum Abtransport von Schadstoffen angeregt.

Kalte Wickel

Kalte Wickel empfehlen sich auch bei hohem Fieber und bei akuten Entzündungen. Eine Entzündung erkennt man daran, dass das betroffene Organ gerötet und geschwollen ist, sich heiß anfühlt und bei der sanftesten Berührung schmerzt. Der Wickel sorgt dafür, dass die überschüssige Wärme abgebaut wird. Durch den kalten Wickel ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was den pochenden Schmerz bei akuten Entzündungen hemmt. Der Grund: Die Nervenleitungen werden durch Kühlung leicht betäubt.

Heiße Wickel

Heiße Wickel dagegen fördern die Durchblutung. Ihr Ziel ist die Entkrampfung. Ideal eignen sie sich bei Blähungen und Unterleibs- sowie Regelschmerzen. Aber auch bei Muskelverspannungen wirken sie effektiv.

Richtig gewickelt? Das brauchen Sie:

Wickel können einfach zu Hause selbst machen und anwenden. Die Hauptzutaten finden sich in fast jedem Haushalt: Wasser, ein Baumwolltuch (Stoffwindel, Taschentuch aus Baumwolle oder Geschirrtuch) und eine Wolldecke oder ein Wolltuch. Natürliche Hilfsmittel wie Quark, Zwiebeln oder ätherische Öle, beispielsweise Lavendelöl, sorgen für Verstärkung . Dabei wirken die Heilwickel nicht nur auf die Haut, sondern auch auf tiefer liegende Organe wie Leber oder Lunge.

Was Sie beim Wickeln beachten sollten

  1. Wickel brauchen Zeit. Die Einwirkzeit liegt je nach Wickel zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Danach sollte man immer noch etwa eine halbe Stunde nachruhen. Denn der Wickel löst Prozesse aus, die den Organismus belasten. Gönnen Sie ihm daher danach noch etwas Ruhe.
     
  2. Wer einen Wickel plant, sollte vorher auf Kaffee, Schwarztee, Zigaretten und Alkohol verzichten. Diese Genussmittel erweitern die Blutgefäße und mildern dadurch die Wirkung des Wickels.
     
  3. Auch kalte Füße sind kontraproduktiv. Wer unter kalten Füßen leidet, sollte erst ein warmes Fußbad nehmen, bevor der Wickel anlegt wird.
     
  4. Für einen Wickel niemals Kunstfasern, beispielsweise Polyester oder ähnliches verwenden. Diese Materialien verhindern, dass die Haut atmen kann und verursachen einen unangenehmen Wärmerückstau im Körper. Das Gleiche gilt, wenn Sie die Wickel mit Gummi oder Plastikfolie abdecken.
     
  5. Und zuletzt noch ein Tipp: Achten Sie darauf, die Wickel fest auf die Haut zu legen. Luftblasen verhindern eine gleichmäßige Erwärmung.

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