Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren
zum Warenkorb
lade...
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Mein Warenkorb
Warenbetrag Preis inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand
zum Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leider noch leer.
Gesundheits-Tipps

Schnupfen & Co. selbst in den Griff bekommen

Husten, Halsschmerzen? Jetzt? Und ob! Kaum zu glauben, aber auch bei angenehm sonnigen Wetter ist man vor einer Erkältung nicht gefeit. Arzneimittel gegen Schnupfen & Co. gibt es mittlerweile auch frei verkäuflich, zum Beispiel im Drogeriemarkt um die Ecke.

Finden Sie heraus, worauf bei Selbstmedikation zu achten ist – und wann man vielleicht doch besser den Arzt konsultieren sollte.

Hitze und Grippe? Das geht schneller als man denkt

Die spätsommerlichen Temperaturen treiben uns jetzt auch noch die Schweißperlen auf die Stirn. Wie angenehm ist es da, sich in gut klimatisierten Büros und Supermärkten aufzuhalten oder sich beim Autofahren den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die kurze Wohltat birgt aber ihre Tücken: Denn schneller als man denkt, endet die kleine Erfrischung in einer Erkältung oder gar einer handfesten Sommergrippe.

Doch einen Termin beim Arzt zu bekommen, ist oftmals gar nicht so einfach. Wie gut, dass man die passenden Mittel gegen Beschwerden wie Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten jetzt auch ganz ohne ärztliches Rezept bekommen kann. Wer seine Genesung selbst in die Hand nehmen möchte, sollte einfach ein paar grundlegende Dinge beachten, denn „auch wenn die Werbung das suggeriert – nur weil man sie ohne Rezept bekommt, sind diese Arzneimittel keine Lutschbonbons“, warnt Monika Müller von der Unabhängigen Patientenberatungsstelle Stuttgart.

Achtung vor Wechselwirkungen

Tatsächlich enthalten viele Erkältungspräparate oft beachtliche Wirkstoffmengen, weshalb sie nicht unterschätzt und vor allem sehr bewusst eingesetzt werden sollten. So können zum Beispiel Nasensprays bei falscher Anwendung – sprich: wenn man sie über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg verwendet – die Schleimhäute austrocknen und angreifen. So weit muss es nicht kommen. Wichtig ist es deshalb, dass die Dosierung und die Dauer der Anwendung rezeptfreier Arzneimittel streng eingehalten werden.

„Patienten sollten auf jeden Fall immer den Beipackzettel gründlich studieren, auch um sich zu informieren, ob sich das Mittel mit anderen Medikamenten verträgt“, so Monika Müller. Verschiedene Arzneimittel wie zum Beispiel Johanniskraut, können unter Umständen die Wirkung anderer Medikamente herabsetzen. Wer sich unsicher ist, sollte in jedem Fall seinen Hausarzt fragen. Vor allem ältere Menschen, die häufig mehr als nur ein Medikament einnehmen, sollten darauf hingewiesen werden, dass es hier zu Wechselwirkungen kommen kann. Auch hier gilt: Wer sich unsicher ist, sollte einfach seinen Arzt zu Rate ziehen.

Selbstmedikation oder doch Arztbesuch?

Arztbesuch

Während sich leichte Infekte meist sehr gut mit bewährten Hausmitteln lindern lassen, etwa durch ein warmes Erkältungsbad, einen Körper-Wickel, wohltuenden Tee mit Pfefferminze, Salbei oder anderen Kräutern oder durch eine heiße Honig-Milch, braucht es bei schwereren Symptomen meist dann doch wirkstoffhaltige Arzneimittel.

Doch wann ist es in Ordnung, nicht erst zum Arzt zu gehen, sondern sich selbst mit Medikamenten einzudecken? „Immer dann, wenn ich mir selbst erklären kann, woher die Beschwerden kommen“, so Monika Müller. Wer zum Beispiel mit nassen Haaren im Freibad gefroren hat, der kann sich seine schniefende Nase am nächsten Tag erklären. In diesem Fall ist es völlig in Ordnung, sich mit Tee und einer kleinen Menge Nasenspray zu versorgen. Auch bei Halskratzen können ein paar Halsbonbons sicher nicht schaden. Bei Fieber oder einer erhöhten Körpertemperatur, die mehrere Tage anhält, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Auch wer unsicher ist, welches Präparat bei seinen speziellen Beschwerden wirklich sinnvoll ist, sollte sich vom Hausarzt beraten lassen. Zur Entscheidungsfindung hilft es ansonsten aber, sich daran zu erinnern, welches Arzneimittel einem der Arzt beispielsweise bei einem früheren grippalen Infekt einmal empfohlen hat. Wurde es gut vertragen, kann man in der Regel ohne Bedenken wieder zum gleichen Mittel greifen.

Menschen mit Vorerkrankungen oder chronischen Leiden sowie Ältere, die verschiedene Medikamente einnehmen müssen, sollten sich aber auch bei einer Erkältung stets vom Hausarzt zu einem geeigneten Medikament beraten lassen.

Am besten ist es natürlich, wenn man es gar nicht erst zu einem Infekt kommen lässt. Zur Vorbeugung kann man zum Glück auch selbst einiges beisteuern: Durch ausreichend Schlaf, viel Bewegung und eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung, die auf viel Gemüse und Obst basiert, kann man sein Immunsystem unterstützen und die Abwehrkräfte stärken. Bei einem Nährstoffmangel kann kurzfristig auch ein Vitamin-Präparat dabei helfen, die leeren Depots wieder aufzufüllen.

Die Unabhängige Patientenberatung ist Ansprechpartner bei allen Fragen
rund um das Thema Gesundheit – kostenfrei, neutral und unabhängig: www.patientenberatung.de

nach oben