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Natürlich heilen

Naturheilmittel: Omas Tipps bei kleinen Beschwerden

Beinahe jeder hat das schon einmal erlebt – der Magen rumort ohne Unterlass und treibt einem im Minutentakt zur Toilette. Ein Besuch beim Hausarzt liegt nahe, doch wie soll man es bis dahin schaffen?! Keine Panik! Bei einem lästigem Durchfall und auch anderen kleinen Krankheitsbeschwerden können Omas Tricks aus der Natur hilfreich sein. Es gibt tatsächlich eine Reihe an Naturheilmitteln, die bei den ersten Anzeichen einer Krankheit eingesetzt werden können. Wir haben die beliebtesten Tipps für Sie zusammengestellt: So kommen Sie schnell wieder auf die Beine!

Karottensuppe gegen Durchfall

Wohl oder übel – Durchfall kommt plötzlich. Doch so schnell, wie er einsetzt, so einfach lässt er sich auch wieder beruhigen. Statt auf Medikamente sollte man erst einmal auf sanftere Methoden zur Linderung setzen, z.B. auf Schonkost. Kleine Karotten können als wohltuende Suppe eine große Wirkung erzielen. Durch den Kochvorgang entstehen kleinste Zuckermoleküle, die in ihrer Struktur den Rezeptoren der Darmwand zum Verwechseln ähnlich sind. Deshalb setzen sich die Krankheitserreger an die Zuckermoleküle und nicht an die Darmwand. So können die Krankheitserreger schnell aus dem Körper ausgeschieden werden.

„Oh nein, auch noch kochen?!“ Schlagen Sie nicht gleich die Hände über dem Kopf zusammen! Die Zubereitung dieser Karottensuppe ist ganz einfach. Sie benötigen lediglich ein halbes Kilo Karotten, Wasser und einen Teelöffel Salz.

Und so geht’s:
Karotten schälen, in kleine Würfel schneiden und mit Wasser bedecken. Wasser zum Kochen bringen und anschließend für ca. 15-20 köcheln lassen. Karotten mit dem Stabmixer pürieren, bis ein feiner Brei entsteht, evtl. mit etwas Wasser aufgießen. Salzen, abschmecken und fertig ist das Naturheilmittel gegen den Durchfall.

Heilerde bei Magenschmerzen

Heilerde

Magenschmerzen sind kein schönes Gefühl. Wenn man dann noch lange im Wartezimmer sitzen muss, um auf einen Rat vom Arzt zu warten, wird das Drücken und Ziehen in der Magenregion meist unerträglich. Deshalb ist Heilerde eine gute Alternative, um sich schnell selbst zu helfen. Die Erde bindet Gifte und Schadstoffe und hilft diese auf natürliche Art und Weise auszuscheiden. Am besten wirkt die Heilerde, wenn man sie im warmen Wasser auflöst und nach dem Essen trinkt, ca. 1 Teelöffel pro Tasse.

Kräuter und Öle gegen Regelbeschwerden

Generell gilt Wärme bei Regelbeschwerden als krampflösende Methode. Aber auch zahlreiche Tees wie Kamillen- und Melissentee haben sich als hilfreiches Hausmittel bewährt. Arzneitee aus Frauenmantel, Kamille und Gänsefingerkraut fördert ebenfalls das Bestreben, Krämpfe zu lösen. Am besten verwenden Sie dazu frische Wildkräuter: Einfach je einen Drittel von jedem Kraut zusammen mit heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.

Werden Sie zum Masseur: Ätherische Öle eignen sich prima für eine sanfte Unterbauch-Massage und entspannen die Sinne. Die sanfte Massage mit Fenchel- oder Majoran-Öl sorgt für Beruhigung. Auch ein Entspannungsbad kann die Schmerzen lindern und beim Abschalten helfen. Kaufen Sie sich ein Aroma-Öl, wie beispielsweise das Orangenblütenöl, und geben Sie davon drei Tropfen in einen Becher Sahne. Nun verrühren Sie das Öl in der Sahne und geben diese Mischung ins Badewasser.

Kamillenblüten inhalieren bei Husten

Bleiben wir mal bei den Naturkräutern. Kaum einer wird in der kalten Jahreszeit vom lästigen Husten und Schnupfen verschont. Ein Grund mehr sich mit möglichen Hilfsmitteln von Mutter Natur auseinanderzusetzen. Eine Wasserbad-Inhalation mit Kamillenblüten kann Ihnen zu freien Atemwegen verhelfen. Kamille wirkt nicht nur entzündungshemmend und schleimlösend, sondern regt auch die Durchblutung und den Stoffwechsel der Haut an.

Und so geht’s:

  1. Einen Topf mit Wasser (3-5 Liter) zum Kochen bringen.
  2. Eine Handvoll frische Kamillenblüten, alternativ 4 Beutel Kamillentee, in eine große Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser aufgießen.
  3. 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Begeben Sie sich nun vor die Schüssel und in eine bequeme Sitzhaltung. Beugen Sie den Kopf über die Schüssel und inhalieren Sie den aufsteigenden Dampf. Am besten decken Sie Ihren Kopf und Topf mit einem Laken ab, sodass kein Dampf mehr entweichen kann.
  5. Atmen Sie den Dampf ca. 10 Minuten ein und achten darauf, dass sie diesen stets als warm und angenehm empfinden. Nach dem Inhalieren gönnen Sie sich eine halbe Stunde bis Stunde Ruhe und vermeiden das Einatmen kalter Luft.

Geschnittene Zwiebeln bei Ohrenschmerzen

Zu den wohl bekanntesten Hausmitteln gehören Umschläge und Wickel - beispielsweise mit Zwiebeln gegen Ohrenschmerzen. Zwiebeln enthalten stark riechende ätherische Öle, unter anderem auch desinfizierenden Senföle. Letztere sind es, die einer Entzündung im Ohr stark entgegenwirken. Wir haben gleich zwei Empfehlungen für Sie. Entweder: Sie schneiden für die Zwiebelsäckchen eine Zwiebel klein, erhitzen sie und wickeln sie in ein Geschirrhandtuch. Oder: Sie halbieren eine Zwiebel, erhitzen eine Hälfte und stecken sie in einen alten Strumpf. In beiden Fällen legen Sie das Säckchen auf das schmerzende Ohr.

Aber Vorsicht: Direkt nach dem Erhitzen können die Zwiebelstücke sehr heiß sein! Also lieber noch einen Moment mit dem Auflegen warten. Nun können Sie das Zwiebelsäckchen mit einem Stirnband oder einer Mütze fixieren. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn Sie das Säckchen 30 Minuten auf den Ohren liegen lassen.

Wadenwickel bei Fieber

Nicht nur für Kinder eine gute Methode: Wadenwickel helfen, Fieber zu senken. Sie sind leicht anzuwenden und es werden nur wenige Utensilien benötigt. Jedoch sollten Sie darauf verzichten, wenn der Kranke trotz Fieber friert oder kalte Füße hat. Bei kleinen Kindern sollte zwischendurch immer wieder die Temperatur gemessen werden, da hier häufig schon 10 Minuten Wadenwickel ausreichen. Bei zu langer Anwendung besteht die Gefahr einer Auskühlung.

Für das Anlegen eines Wadenwickels benötigt man lediglich 2 kleinere und 2 größere Handtücher, eine wasserdichte Unterlage, eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und ein Fieberthermometer. Legen Sie zunächst die wasserdichte Unterlage oder alternativ ein dickes Handtuch auf das Bett. Tauchen Sie dann die kleineren Handtücher in die Wasserschüssel, drücken Sie sie danach leicht aus und wickeln Sie je ein nasses Tuch um jeden Unterschenkel. Anschließend wickeln Sie die zwei größeren Tücher über die beiden nassen. Lassen Sie die Wadenwickel für 10 Minuten an den Beinen und erneuern Sie diese dann 2-3 Mal. Abschließend sollten Sie Fieber messen.

Halsschmerzen mit Quark-Wickel bekämpfen

Omas Naturheiltipps kommen bei Halsschmerzen gern zum Einsatz. Denn ein Quark-Wickel wirkt oft Wunder gegen lästiges Halskratzen. Dafür streichen Sie 250 Gramm lauwarmen Quark fingerdick auf ein Leinentuch und wickeln es mit der Quarkseite an den Hals. Binden Sie ein zweites, trockenes Tuch darüber. Unsere Empfehlung: Lassen Sie den Quark-Wickel am besten über Nacht einwirken. Nicht wundern: Am nächsten Morgen wird der Quark trocken, fest und gelb bis bräunlich verfärbt sein. Dies ist aber ein gutes Zeichen, denn daran erkennen Sie, dass über die Haut störende Giftstoffe ausgeschieden wurden.

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