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Schwimmhilfe

Vom Seepferdchen bis zum Freischwimmer

Für viele scheint es selbstverständlich, doch die Fähigkeit zu schwimmen ist niemandem angeboren. Sie sich anzueignen ist Aufgabe der Eltern. Denn die beste Zeit fürs Schwimmenlernen ist die Kindheit, genauer gesagt das Vorschulalter. Leider ist das leichter gesagt als getan. Guter Rat ist hier Gold wert, zumindest ein Seepferdchen. Lesen Sie, wie Sie Ihrem Kind die Scheu vor dem Wasser nehmen und es den Sprung ins Wasser wagt.

Früh übt sich – Planschen, Paddeln & Pudelwohlfühlen

Schwimmenlernen ist das eine – die Gewöhnung ans nasse Element das andere. Starten Sie damit so früh wie möglich, am besten schon im Säuglingsalter, z.B. im Rahmen eines Babyschwimm-Kurses. Zwar hat das Babyschwimmen keinen Einfluss auf die spätere Schwimmfähigkeit, jedoch hilft es, sich im Wasser wohlzufühlen. Aufbauend werden auch Wassergewöhnungskurse für Kinder ab drei Jahren angeboten.

Ans Wasser gewöhnen: Haben Sie gemeinsam Spaß im Wasser und führen Sie Ihren Spross spielerisch ans Schwimmenlernen heran. Im Kindergartenalter genügt es, dass Sie sich im flachen Schwimmbad-Becken mit Wasser bespritzen. Der Wasserstand sollte dem Kind maximal bis zur Hüfte gehen. Lassen Sie Boote und andere Wasserspielzeuge schwimmen. Vielleicht prüfen Sie am Baggersee auch mal, wie viel Sand man aufladen kann, bis das Boot untergeht? Oder bauen eine Burg mit Wasserstraßen und Dämmen? Üben Sie keinen Lerndruck aus, sondern seien Sie geduldig und ein gutes Vorbild.

In den Pool, du Nudel!

Ab etwa vier Jahren können Sie Ihrem Sprössling zeigen, dass man vom Wasser getragen wird. Verwenden Sie dazu Schwimmhilfen. Sie geben zunächst die nötige Sicherheit, die Ihr Schützling braucht, um sich aufs Schwimmen einzulassen. Schwimmen Sie immer nebenher und ermutigen Sie Ihr Kind, indem Sie ihm gut zureden und loben. Ist erst einmal das Vertrauen ins Nass gestärkt, bleiben Kinder beim Schwimmenlernen am Ball. Bei der großen Auswahl der Schwimmhilfen stehen Schwimmflügel und Schwimmreifen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.

Etwas später eignen sich Styroporgürtel und Poolnudeln hervorragend, um das sogenannte „doggie paddle“ oder Hundepaddeln auszuüben.

Unser Tipp: Bieten Sie Ihrem kleinen Wasserforscher zunächst beides an – Schwimmflügel und Poolnudel. Die Poolnudel trägt das Kind unter dem Brustkorb, sodass Arme und Beine frei bewegt werden können. Ihr Kind wird schnell die Schwimmflügel weglassen. Nach ein paar Mal wird es merken, dass es mit der Poolnudel mehr Bewegungsfreiheit zum Paddeln hat.

Sei kein Frosch?!

Jeder Mensch ist anders – und das bereits von Geburt an. Auch wenn Sie mit Ihrem Kind viel im Wasser geplanscht haben, kann es passieren, dass es später nicht gleich vor Freude ins Wasser hüpft. Aber Vorsicht: Zwingen Sie es nie, gegen seinen Willen ins Wasser zu gehen. Negative Erfahrungen im Wasser werden oft schwer überwunden und können lange nachwirken. Zu viel Druck führt eher dazu, dass das Schwimmenlernen umso länger dauert. Versuchen Sie geduldig zu bleiben und lassen Sie sich Zeit – aber bleiben Sie am (Wasser)Ball! Hat man als Kind seine Wasserscheu nie abgelegt, wird es im Alter umso schwieriger, die Angst vor dem Wasser zu verlieren.

Köpfchen ins Wasser …

und einfach abtauchen! Das ist eine gute Methode, Kindern die Angst vor dem Wasser zu nehmen. Beginnen Sie ganz spielerisch, indem Sie gemeinsam unter der Dusche stehen und zusammen prusten. Versuchen Sie auch hierbei, die Augen geöffnet zu lassen.

Die nächste Übung findet dann im flachen Kinderbecken statt. Lassen Sie etwas untergehen und bitten Sie Ihr Kind es hochzuholen – egal wie! Wenn es zunächst seine Füße benutzen möchte, ist das in Ordnung. Irgendwann fragen Sie dann mal, ob es das auch mit den Händen schafft. Zu Übungszwecken steht natürlich auch die heimische Badewanne zur Verfügung, allerdings sollte kein Schaum im Wasser sein, damit nichts in den Augen brennt.

Vom Flachen ins Tiefe - alleine schwimmen

Richtiges Brustschwimmen, wie wir uns das vorstellen, klappt meistens erst im Vorschulalter. Das liegt daran, dass erst ab sechs Jahren Motorik und Koordination weit genug entwickelt sind, um diese Bewegungsabläufe zu beherrschen. Wie lange es dauert, bis Ihr Kind so weit ist, das Seepferdchen zu machen, kann man nicht genau vorhersehen. Sie sollten aber versuchen, regelmäßig zu trainieren. Eine Faustregel besagt, dass 20 Schwimmstunden zu je 30 Minuten reichen, damit Ihr kleiner Frosch fit und bereit für das erste Schwimmabzeichen ist.

Ob nun ein professioneller Schwimmlehrer oder Sie selbst diese Trainingseinheiten absolvieren, bleibt ganz Ihnen überlassen. Um ein anerkanntes Schwimmabzeichen wie das Seepferdchen zu machen, ist ein Schwimmkurs nicht Pflicht. Allerdings kann Lernen unter Gleichaltrigen den Ehrgeiz und Spaß an der Sache fördern. Manche Kinder brauchen auch eine gewisse Distanz zum Schwimmlehrer, um dessen Anweisungen diszipliniert zu folgen.

Das Seepferdchen als erster Anker

Vom Beckenrand ins Wasser hüpfen, einen Ring aus schultertiefem Wasser hochholen und 25 Meter am Stück schwimmen – dann hat Ihr Kind das Seepferdchen-Abzeichen geschafft. Doch mit dem Seepferdchen an der Badekleidung hört das Trainieren nicht auf. Üben Sie regelmäßig weiter, um die Schwimmfähigkeit Stück für Stück zu verbessern. Nur so kommt auch Routine ins Schwimmen und Ihr Sprössling mag das nächste Abzeichen wagen, den Freischwimmer. Erst damit gilt Ihr Kind als sicherer Schwimmer.

Deshalb sollten Kinder nach Möglichkeit noch vor der Einschulung schwimmen lernen. Im Unterricht erscheint das Thema frühestens in der dritten Klasse. Die Sportlehrer sind größtenteils überfordert, 20 Kindern gleichzeitig das Schwimmen beizubringen.

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