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Ernährungstipps

Diagnose: Lebensmittelallergie

Eine beliebte Szene in klamaukigen Hollywood-Liebeskomödien: Der etwas tolpatschige Hauptdarsteller sitzt mit seiner Angebeteten beim romantischen Dinner im Nobelrestaurant. Das Bestellen überlässt er großzügig ihr. Mit bösen Folgen: Aufgetischt wird eine Auswahl feinster Meeresfrüchte. Er nimmt einen Bissen und prompt wird er von heftigem Ausschlag und schlimmen Schweißausbrüchen geplagt. Vielleicht hätte er seiner Liebsten doch besser von seiner Lebensmittelallergie erzählen sollen!

Im Kino bringen uns solche Szenen zum Schmunzeln, im wahren Leben ist eine Lebensmittelallergie jedoch alles andere als komisch. Die Beschwerden, die nach dem Genuss bestimmter Speisen auftreten, können das Leben der Betroffenen sehr stark einschränken. Vom leichten Bauchgrimmen bis zum lebensbedrohlichen Schock - grundsätzlich unterscheiden Ernährungsexperten zwischen einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln oder Inhaltsstoffen (z.B. bei Laktoseintoleranz) und einer echten Lebensmittelallergie, bei der das körpereigene Immunsystem überreagiert und eine allergische Reaktion die Folge ist. In jedem Fall ist es wichtig herauszufinden, welche Speisen die unangenehmen Symptome auslösen.

Immunsystem in Alarmbereitschaft

Noch einigermaßen harmlos ist es, wenn Ihnen nach dem Genuss eines frischen Apfels der Gaumen ein wenig juckt oder Ihre Nase läuft. Zeigt sich die allergische Reaktion dagegen mit lästigen Hautausschlägen, Atembeschwerden, Schwellungen im Mund- und Rachenraum, Durchfällen oder Erbrechen, sollten Sie das knackige Obst künftig besser meiden. Drohen schwere allergische Reaktionen, beispielsweise im Fall einer Erdnussallergie, ist ein Verzicht umso wichtiger. Schlimmstenfalls kann der unbedachte Verzehr der Schalenfrüchte sonst in einem allergischen Schock enden.

Aber warum ist das so? Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem des Körpers überempfindlich auf bestimmte Bestandteile in Lebensmitteln und bildet Antikörper gegen die mit den Speisen zugeführten Allergene. Werden die Allergene erneut aufgenommen, kommt es zu einer Antigen-Antikörperreaktion, die für die unangenehmen Lebensmittelallergie-Symptome verantwortlich ist. Insbesondere Nüsse, Milchprodukte, Eier, Schalentiere und Sellerie rufen häufig eine allergische Reaktion hervor.

Volksleiden Allergie?

Hierzulande leiden etwa ein bis zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung und zwei bis acht Prozent der Kinder an einer Lebensmittelallergie, die Neigung zu Überempfindlichkeiten kann vererbt werden. Ob trotz genetischer Vorbelastung im Laufe des Lebens aber tatsächlich eine Allergie eintritt, ist auch von verschiedenen äußeren Einflüssen abhängig. Übertriebene Hygiene und die zunehmende Umweltverschmutzung durch Abgase und chemische Düngemittel können Allergien begünstigen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Betroffenen stetig steigt.

Kreuzallergien: Erst die Pollen, dann der Pfirsich

Nicht immer beginnt eine Lebensmittelallergie aus heiterem Himmel. Wer bereits unter Heuschnupfen leidet, entwickelt im Laufe der Zeit oftmals auch sogenannte Kreuzallergien gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln. So bekommen beispielsweise Birkenpollen-Allergiker häufig Probleme mit Karotten, Äpfeln oder Pfirsichen. Gräserpollen lösen bei Ihnen eine allergische Reaktion aus? Dann könnten Sie auch auf Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte überempfindlich reagieren. Wenn Sie meinen, an einer Kreuzallergie zu leiden, sprechen Sie Ihren Allergologen darauf an.

Verzicht als Therapie

Treten nach dem Genuss bestimmter Speisen unangenehme Symptome bei Ihnen auf, sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt aufsuchen. Stellt dieser eine Lebensmittelallergie fest, gilt in der Regel: Meiden Sie alle allergieauslösenden Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe! Bei manchen Speisen - insbesondere bei Obst und Gemüse - kann es allerdings sein, dass Sie sie in verarbeiteter Form durchaus vertragen. Vielleicht können Sie Ihren Apfel, der Ihnen roh verzehrt Probleme bereitet, ja weiterhin genießen, wenn er zu Kompott eingekocht wurde.

Allergische Reaktion durch versteckte Allergene

Um sicher zu gehen, dass Sie keine allergieauslösenden Stoffe zu sich nehmen, empfiehlt es sich, Speisen aus frischen Zutaten selbst herzustellen. Keine Zeit zum Kochen? Wenn Sie Fertigprodukte verwenden, achten Sie auf "versteckte" Allergene - da lohnt ein Blick auf die Zutatenliste. Die 14 häufigsten Allergieauslöser, die sogenannten kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene, müssen EU-weit auf den Verpackungen ausgewiesen sein:

  • Glutenhaltige Getreide (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon) sowie daraus hergestellte Produkte
  • Milch und Milcherzeugnisse (auch Laktose)
  • Eier und Eierzeugnisse
  • Soja und Sojaerzeugnisse
  • Fisch und Fischerzeugnisse
  • Senf und Senferzeugnisse
  • Sellerie und Sellerieerzeugnisse
  • Nüsse (Haselnuss, Mandel, Walnuss, Cashewkern, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss) sowie daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse
  • Krebstiere und Krebstiererzeugnisse
  • Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse
  • Lupinen und Lupinenerzeugnisse
  • Weichtiere und daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Schwefeldioxide und Sulfite

Falls Sie unter einer schweren Form der Lebensmittelallergie leiden, sollten Sie immer ein ärztliches Notfallset mit einem schnell wirkenden Anti-Allergikum bei sich tragen. Wenn Ihr Arzt Ihnen einen Allergiepass ausstellt, sollten Sie auch diesen jederzeit dabei haben - für den Fall, dass eine unerwartete allergische Reaktion auftritt.

Ihre Sicherheit beim Verzehr unserer Lebensmittel geht vor

Selbstverständlich weisen wir die wichtigsten Allergene vorschriftsgemäß auf unseren enerBiO-Produkten aus - auch wenn diese produktionsbedingt möglicherweise nur in Spuren enthalten sind. Darüber hinaus informieren wir Sie auch darüber, wenn das Produkt garantiert frei von produktionsbedingten Allergenspuren ist - beispielsweise bei unserem Apfel-Mango-Mark oder unserem Buchweizenmehl.

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