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Bio-Ratgeber

Bio-Qualität? Siegel drauf!

Bio ist im Trend. Ob Müsli, Milch oder Pasta - nahezu alle Produkte des täglichen Bedarfs gibt es mittlerweile auch in der Öko-Variante. Aber ist denn wirklich überall, wo „bio“ draufsteht auch wirklich Bio-Qualität drin? Und gibt es einen Unterschied zwischen den Begriffen „bio“ und „öko“? Welche Siegel können Ihnen dabei helfen, im Bio-Dschungel den Überblick zu behalten? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Güte- und Prüfzeichen vor.

Alles Bio, oder was?

Eins vorweg: Egal ob wir nun von „Bio“- oder von „Öko“-Produkten sprechen - beide Begriffe sind beliebig austauschbar und bezeichnen Erzeugnisse, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus produziert und verarbeitet wurden. Da die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ EU-weit gesetzlich geschützt sind, können Sie sicher sein, dass ein derart gekennzeichnetes Produkt mindestens den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung entspricht. Darüber hinaus weisen auch diese Kennzeichnungen auf echte Bio-Produkte hin:

  • „Biologisch“ bzw. „Ökologisch“
  • „Kontrolliert biologisch“ bzw. „Kontrolliert ökologisch“
  • „Biologischer Landbau“ bzw. „Ökologischer Landbau“

Lebensmittel aus „kontrolliertem Anbau“, aus „umweltschonender Erzeugung“ oder aus „naturnaher Produktion“ entsprechen dagegen nicht zwangsläufig den Vorgaben des ökologischen Landbaus.

Entscheidend ist immer die zusätzliche Angabe „Bio / biologisch“ bzw. „Öko / ökologisch“.

Das deutsche, staatliche Bio-Siegel

Um den Verbrauchern die Unsicherheit zu nehmen, ob sie beim Einkauf tatsächlich ein Bio-Produkt in den Händen halten, können die Lebensmittel-Erzeuger und -Hersteller ihre Waren seit September 2001 mit dem staatlichen Bio-Siegel kennzeichnen. Das sechseckige Symbol mit weißem Hintergrund, grünem Rahmen und schwarz-grünem BiO-Schriftzug weist Produkte aus ökologischem Landbau ganz zuverlässig als solche aus. Um das Siegel führen zu dürfen, müssen die Erzeuger und Hersteller die Richtlinien der EG-Öko-Verordnung befolgen und sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen.

Im April 2012 nutzten 4.067 Unternehmen das staatliche Bio-Siegel auf insgesamt 64.545 Produkten

Für das staatliche Bio-Siegel gilt:
Die Produkte müssen aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Sie dürfen weder gentechnisch verändert, noch mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln oder leicht löslichen mineralischen Düngern behandelt worden sein. Bei Produkten, die Fleisch enthalten, stammt das Fleisch von Tieren, die möglichst artgerecht gehalten und mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Antibiotika oder leistungsfördernde Substanzen versorgt wurden. Die Produkte wurden nicht ionisierend bestrahlt und enthalten weniger Zusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel. Auch künstliche Geschmacksverstärker oder nicht natürliche Aromen, synthetische Farbstoffe oder künstliche Emulgatoren sind in Biokost nicht zulässig.

Bei verarbeiteten Bio-Lebensmitteln dürfen nur 5% aller Rohstoffe auf konventionelle Art erzeugt worden sein.

Noch mehr Transparenz für den Verbraucher: Neben dem Bio-Siegel sind auf gekennzeichneten Öko-Produkten auch der Name und/oder die Nummer der zuständigen Kontrollstelle oder -behörde vermerkt.

Das EU-Bio-Logo

Seit dem 1. Juli 2010 werden in der Europäischen Union produzierte, vorverpackte Bio-Produkte mit dem EU-Bio-Logo gekennzeichnet. Es zeigt ein stilisiertes Blatt aus zwölf weißen Sternen auf grünem Grund. Das EU-Bio-Logo kann einzeln oder auch in Verbindung mit dem deutschen, staatlichen Bio-Siegel auf der Verpackung aufgedruckt sein. Die Kennzeichnung aller Bio-Produkte mit dem neuen Logo erfolgt allerdings nicht von einem Tag auf den anderen: Noch bis zum 1. Juli 2012 haben die Erzeuger und Verarbeiter Zeit, ihre Waren entsprechend zu kennzeichnen. Danach ist das EU-Bio-Logo für alle Öko-Produkte verpflichtend. Das deutsche Bio-Siegel kann auch weiterhin zusätzlich geführt werden.

Für das EU-Bio-Logo gilt:
Die Rohstoffe verarbeiteter Öko-Produkte müssen zu mindestens 95% aus biologischem Landbau stammen. Rohstoffe aus konventioneller Landwirtschaft sind nur dann zulässig, wenn es dafür keine ökologischen Alternativen gibt. Höchstens 0,9% an Spuren gentechnisch veränderter Verunreinigungen sind zulässig – für alle Inhaltsstoffe und deren Gewinnung darf Gentechnik nicht eingesetzt werden, zahlreiche Lebensmittel-Zusatzstoffe sind verboten. Weiterhin muss das Produkt direkt vom Erzeuger oder Verarbeiter in versiegelter Verpackung angeliefert werden. Auf der Verpackung selbst müssen die Namen des Erzeugers, des Verarbeiters oder Großhändlers sowie der Name oder Kontrollcode der zuständigen Öko-Kontrollstelle vermerkt sein. Die ersten beiden Buchstaben bezeichnen das Land, in dem das Produkt kontrolliert wird, beispielsweise „DE“ für Deutschland. Darüber hinaus wird die Herkunft der Rohstoffe ausgewiesen, z.B. mit den Angaben „EU-Landwirtschaft“, „Nicht-EU-Landwirtschaft“ oder einem konkreten Ländernamen - sofern alle Rohstoffe im selben Land erzeugt wurden. Bei einem Produkt mit EU-Bio-Logo weiß der Kunde somit immer ganz genau, woher es tatsächlich stammt.

Warenzeichen von Öko-Anbauverbänden

Schon vor Einführung der EG-Öko-Verordnung im Jahr 1993 schlossen sich zahlreiche Bio-Bauern und -Verarbeiter zu verschiedenen Öko-Anbauverbänden zusammen, um den Verbrauchern deutlich zu machen, dass ihre Erzeugnisse den strengen Bio-Kriterien dieser Verbände gerecht werden. Wenn Sie ein Produkt mit dem Warenzeichen eines Öko-Anbauverbands kaufen, können Sie also sicher sein, dass es mindestens den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung entspricht. Häufig gehen die Anforderungen der Verbände jedoch noch über die EU-weiten Öko-Vorschriften hinaus.

Lebensmittel mit Warenzeichen von Öko-Anbauverbänden sind vorwiegend in Naturkostfachgeschäften erhältlich.
 

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