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Grenzen setzen

Typisch Trotzphase – wie Sie im Alltag klare Grenzen setzen

Mit Erreichen des zweiten Lebensjahres bemerken Kinder, dass Sie eigenständige Persönlichkeiten sind. Ihr Kind beginnt, einen eigenen Willen zu entwickeln und wird immer selbstbewusster. Eltern müssen im Alltag nun klare Grenzen setzen und „Nein sagen“ lernen. Wie Ihnen das gelingt und Ihr Kind lernt, mit den Grenzen im Alltag umzugehen, lesen Sie hier.

wenn kinder selbstständig werden

Die Erkenntnis, eigene Entscheidungen treffen zu können, ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für ihr Kind – die sogenannte Trotzphase beginnt. In dieser Zeit wird der Grundstein für die soziale Entwicklung und Selbstständigkeit Ihres Kindes gelegt. Grenzen setzen fällt vielen Eltern nicht leicht, aber ein richtiges Maß an Regeln im Alltag ist in dieser Phase besonders wichtig. Ihr Kind möchte seine Grenzen austesten – auch soziale Experimente gehören dazu. Sie sollten gut abwägen, wann Sie deutlich Nein sagen und wo Sie ihr Kind gewähren lassen sollten, weil es eine Aufgabe alleine bewältigen möchte und sich ausprobieren darf. Definitiv Grenzen setzen und umgehend aufzeigen sollten Sie Ihrem Kind, wenn:

  • es sich oder anderen Schaden zufügen könnte
  • es etwas ernsthaft beschädigen könnte
  • es andere Familienmitglieder oder Personen stört oder schädigt

„nein sagen“ – es gibt viele wege

Klare Richtlinien helfen Ihnen dabei, Ihrem Kind die wichtigsten Regeln Ihres gemeinsamen Alltages zu vermitteln. Auch ist „Nein“ nicht gleich „Nein“ – es gibt viele Strategien, wie Sie Grenzen setzen können, ohne dass Tränen fließen.

  • Machen Sie einfache und klare Ansagen: Kinder unter 3 Jahren brauchen einfache Regeln. Langen Erklärungen kann ihr Kind noch nicht folgen.
  • Legen Sie wenige, aber klare Regeln fest: Zu viele Regeln verwirren Ihr Kind. 
  • Die wichtigsten Regeln in Ihrem gemeinsamen Alltag müssen konsequent eingehalten werden. Bestehen Sie sofort auf ihre Einhaltung. 
  • Wann immer möglich: Formulieren Sie positiv! Ein „Wir können das später machen“ wirkt häufig Wunder.
  • Verständnis zeigen: Hat Ihr Kind einen Wutanfall, nehmen Sie es in den Arm und trösten Sie es. So lernt es, dass Sie nicht Teil seines Problems sind, sondern auf seiner Seite stehen.
  • Schaffen Sie Alternativen: Statt der Hauswände kann es draußen mit Kreide die Straße bemalen. Auch Ablenkung hilft! Kinder vergessen in diesem Alter schnell.
  • Geben Sie Ihrem Kind Recht: Wenn es die Situation zulässt, lassen Sie Ihr Kind auch mal seinen Kopf durchsetzen. Ernst genommen zu werden, tut seinem Selbstbewusstsein gut.
  • Lassen Sie sich von der Wut Ihres Kindes nicht anstecken. Bewahren Sie Ruhe und schreien Sie nicht. Nehmen Sie stattdessen Blickkontakt auf und sprechen Sie mit ihrem Kind. Leben Sie Ihren Frust nicht vor dem Kind aus, sondern nehmen Sie sich einen Augenblick, um Luft zu holen.

Und die wichtigste Regel in dieser Phase: Machen Sie sich immer bewusst, dass Ihr Kind es nicht persönlich meint. In der Trotzphase sind Kinder häufig sehr emotional und noch nicht in der Lage, die Folgen ihres Handelns einzuordnen. Keinesfalls möchte Ihr Kind Sie verletzen, wenn es Streit provoziert oder Sie gar beleidigt.

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