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Spielen

Komm, spiel mit mir!

Vom ersten Lebenstag an ist sie da: die ungebremste kindliche Neugier. Im Spiel lernt das Baby die Welt und sich selbst kennen. Hier erfahren Sie, welches Spielzeug Kleinkindern Spaß macht und sie in ihrer Entwicklung altersgerecht unterstützt.

Kaum wird ein Spielzeug entdeckt, hören wir glucksende Laute und sehen leuchtende Augen: Welche Eltern können dem schon widerstehen? Es gibt kaum etwas Schöneres, als ein Baby dabei zu beobachten, wie es sich mit großer Begeisterung einer neuen Entdeckung hingibt. Gutes pädagogisches und vor allem altersgerechtes Spielzeug weckt die Neugier und fördert – je nach Entwicklungsstand – die Fähigkeiten des Kleinkindes.

 

Im ersten Monat nimmt das Baby die Dinge um sich herum fast ausschließlich im Liegen wahr. Zunächst sind all die neuen Eindrücke wie Papas Stimme, Mamas Gesicht und die unzähligen Gerüche und Geräusche, die es wahrnimmt, aufregend genug – Spielzeug ist fast überflüssig. Doch bereits im Alter von sechs Wochen können Kinder Langeweile empfinden. Sie machen sich dann entsprechend lautstark bemerkbar. Nun ist die Zeit für altersgerechtes Spielzeug gekommen. Führen Sie das Baby langsam an neue Gegenstände heran. Bewegen Sie sie in seinem Blickfeld hin und her. Pädagogisches Spielzeug für diese Altersstufe sind zum Beispiel Fingerpuppen: Für ein kleines Theaterstück kann sich fast jedes Kleinkind begeistern. Nebenbei lernt es, Gegenstände visuell zu erfassen und dem Spielzeug mit dem Blick zu folgen. Wenn sich die Fäustchen dann zwischen dem dritten und vierten Monat immer häufiger öffnen, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Phase des gezielten Greifens beginnt. Der Tastsinn bildet sich aus. Aus pädagogischer Sicht sind Greiflinge aus unterschiedlichen Materialien und Stofftiere in verschiedenen Formen die richtige Wahl. Sie regen zum Betasten an und fördern die feinmotorischen Fähigkeiten.

Was ist pädagogisch sinnvoll? – Mehr erfahren

mit altersgerechtem spielzeug die sinne stimulieren

Schaffen Sie für Ihr Kind ein Umfeld, das seine Sinne anregt. Ein Mobile über dem Wickeltisch bringt es zum Staunen und schult den Sehsinn. Die Klänge einer Rassel oder Spieluhr sind Musik in Babys Ohren und mit zwei bis drei altersgerechten Greifspielzeugen in Reichweite kommt so schnell keine Lange-weile auf.

Wenn Ihr Kleinkind ca. mit dem achten Monat das Krabbeln lernt, wird seine Welt ein Stück größer. Darüber hinaus lernt es jetzt, einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu verstehen. Altersgerechtes und durchaus pädagogisches Spielzeug in dieser Entwicklungsstufe: Gegenstände, denen sich Geräusche entlocken lassen! Sie fördern dieses Verständnis, ebenso ein Hampelmann, den es tanzen lassen kann. Etwa im zehnten Monat begreift das Kleinkind, dass Dinge noch da sein können, auch wenn es sie nicht mehr sieht. Gleichzeitig bekommt das Erinnerungsvermögen einen Schub. „Kuckuck“, Versteckspiele, aber auch Fühl- und Bilderbücher, in denen man Dinge wiederentdecken kann, sind jetzt äußerst beliebt.

der forschergeist blüht auf

Was Ihrem Kind Freude bereitet, hängt davon ab, welche Fähigkeiten sich gerade entwickeln. Im Spiel bekommen Sie ein Gespür dafür, in welchem Stadium es sich befindet. Wenn zu Beginn des zweiten Lebensjahres die ersten Gehversuche anstehen, wird Ihr Kleinkind von Spielzeugen begeistert sein, die es schieben oder ziehen kann. Mit wachsendem Aktionsradius blüht auch der Forschergeist auf. Mitte des zweiten Lebensjahres werden Sie feststellen, dass Ihr Kind versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen: Was hat der Teddybär eigentlich im Bauch? Aha, Holzwolle, interessant! Was nicht niet- und nagelfest ist, wird in seine Einzelteile zerlegt. Gern wird aber auch gestapelt, aneinandergereiht und nach Farben, Formen und Materialien sortiert. Fördern können Sie Ihr Kind auch in dieser Phase mit altersgerechtem Spielzeug wie Steckspielen, Bauklötzen, Knetmasse oder großteiligen Spielzeugautos, die zur Demontage taugen. Sie helfen dem Kleinkind, ein räumliches Vorstellungsvermögen zu entwickeln und fördern seine Kreativität. Darüber hinaus lernt es bei seinen Stapel- und Sortierspielen in Kategorien zu denken und Ordnung in seine Welt zu bringen – auch wenn das für die Eltern nicht immer ersichtlich ist.

Unser Tipp: Ein Kind, das jeden Tag spielt, lernt jeden Tag dazu. Spielen Sie mit und geben Sie Ihrem Kind Spielzeug, das seine Neugierde weckt: Dann stellen sich Lernerfolge von ganz allein ein.

experten-interview: "das spielzeug sind sie!"

Unsere Expertin verrät, wie Sie Ihr Kleinkind mit pädagogischem Spielzeug ganzheitlich stimulieren, seine sinnlichen Fähigkeiten fördern und einer Reizüberflutung am Babybett entgegensteuern.

Welches Spielzeug sollte ich meinem Kind als erstes kaufen?
Stimulieren Sie Ihr Kind von Anfang an ganzheitlich. Sprechen Sie viel mit ihm, singen Sie ihm vor und bewegen Sie sich mit ihm im engen Körperkontakt. Sie unterstützen es so in seiner Sprach-, Hör- und Körperwahrnehmung. Sie sind zu Beginn das wichtigste „Spielzeug“ für Ihr Baby. Ergänzen Sie Ihre Möglichkeiten durch sensomotorische Materialien wie Rasseln, erste Musik- und Rhythmus-instrumente. Lassen Sie sich von Ihren Ideen und Ihrem Baby leiten.

Wie schaffe ich die Gratwanderung zwischen einem stimulierenden Umfeld und einer totalen Reizüberflutung?
Ist ein Baby zu vielen oder nicht altersgerechten und auf Dauer zu starken Reizen ausgesetzt, wendet es seinen Blick von dieser Reizquelle ab. Wer sein Kind aufmerksam beobachtet, wird dies in der Situation erkennen und die entsprechenden Reize reduzieren oder ganz wegnehmen. Sinnvoll ist es, Ihrem Baby stets wenige Reize, diese jedoch mehrmals, anzubieten. So gewöhnt es sich daran und gewinnt Vertrauen, sich auf neue Reize einlassen zu können.

Wie kann ich bei einem Kleinkind die Ausbildung der Sinne spielerisch fördern?
Für die Entwicklung sinnlicher Fähigkeiten ist ein regelmäßiger Körper- und Hautkontakt, zum Beispiel mit Babymassagen auf nackter und bedeckter Haut, sehr zu empfehlen. Singen Sie Ihrem Kind dabei vor, erzählen Sie ihm kleine Reime oder bieten Sie ihm Körperspiele an, umso intensiver wird Ihr Kind in die Welt der Sinne eintauchen können.

 

*Dipl. Päd. Anne Möbus-Lorenz, Praxis BÄRENSTARK, Echzell

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