Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren
zum Warenkorb
lade...
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Mein Warenkorb
Warenbetrag Preis inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand
zum Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leider noch leer.
Familie

Die Vaterrolle aktiv gestalten

Endlich Papa! Jetzt heißt es für den neuen Vater, seine Rolle in der Familie zu finden. Und das ist gar nicht so einfach. Während die Mutter bereits während der Schwangerschaft ein enges Band zum gemeinsamen Nachwuchs geknüpft hat, muss die Vater-Kind-Bindung erst wachsen. Auch für die Organisation der Familie ist dieser Schritt von großer Bedeutung. Wie der Vater seine Rolle in der Familie finden und seine Vaterrolle selbst mitgestalten kann, lesen Sie hier.

vater-kind-bindung: die ersten schritte

Wer als Vater bereits während der Schwangerschaft hautnah dabei ist, zum Beispiel beim Geburtsvorbereitungskurs, beginnt früh, die Vaterrolle aktiv zu gestalten. Ein Vorteil, der sich auch direkt nach der Geburt des Kindes bemerkbar macht. Die Berührungsängste sind häufig geringer, und viele Väter sind schneller bereit, wichtige Aufgaben im Alltag der kleinen Familie zu übernehmen. Das stärkt wiederum die Vater-Kind-Bindung von Beginn an.

vaterrolle als wichtige säule im alltag

Besonders wenn die Mutter in der Wochenbettphase Ruhe braucht, kann der Vater sich um das Neugeborene oder die älteren Geschwister kümmern. Waschen, Ankleiden und Besuche beim Arzt – alles Dinge, die auch vom Vater erledigt werden können. Auch wenn beim Windelwechseln, Füttern oder dem Anziehen nicht von Anfang an alles reibungslos klappt: Mütter sollten ihren Partnern vollstes Vertrauen schenken, dass er das Kind genauso gut versorgen kann, wie sie.

vater-kind-bindung: baustein für die entwicklung

Ideal ist es, wenn der berufstätige Vater Elternzeit nimmt oder nach der Geburt wenigstens einen längeren Urlaub einplant. Das entlastet die Mutter und hilft, die Vater-Kind-Bindung aufzubauen. Gerade in den ersten Wochen sind Wärme und  Körperkontakt zentrale Bedürfnisse des Kindes, die auch vom Vater erfüllt werden können. Ein weiterer Vorteil: Ist das Kind nicht auf einen Elternteil fokussiert, lindert das häufig die Trennungsängste, die bei vielen Kindern ab dem achten Monat auftreten.

papa ist der beste spielgefährte

Wie Väter ihre Paraderolle finden? Indem sie sich einfach ausprobieren. Der eine hat vielleicht seine Stärken im Zubettbringen, der andere geht mit seinem Nachwuchs gerne zum Kinderturnen. So kann in der Aufgabenverteilung jeder Partner seine Stärken ausleben. Wenn die Kinder älter werden, sind Väter meistens beliebte Spielgefährten und können großen Einfluss auf das Selbstbewusstsein des Kindes nehmen. Die Erfahrung zeigt, dass Väter ihren Kindern häufig mehr zutrauen als Mütter. Überhaupt denken und handeln Mütter und Väter sehr unterschiedlich. Das Kind profitiert schon sehr früh davon, beide Sichtweisen zu erleben.

 

lesetipp

  • Mann und Vater sein – Wie Männer ihre neue Rolle auf ganz eigene Art ausfüllen, und wie alle davon profitieren. Jesper Juul, Kreuz Verlag.
nach oben