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7. Monat

Ich mag nur die Mama: "Fremdeln"

Nanu, was ist passiert? Eben noch war Ihr Kind ein kleiner Sonnenschein, strahlte jeden an, der es freundlich anblickte – und nun, von jetzt auf gleich kullern stattdessen dicke Tränen über sein Gesicht und es will sich kaum beruhigen lassen. Es ist soweit: Das Fremdeln setzt ein.

Die „Phase des Fremdelns" zeigt sich speziell zwischen dem sechsten und achten Lebensmonats Ihres Babys. Plötzlich reagiert Ihr Liebling ängstlich und abwehrend unbekannten Personen gegenüber. Unbekannt sind in diesem Fall alle, die ihnen nicht genug vertraut sind. Ihr Baby beginnt nun Gesichter genauer zu betrachten - und stellt fest, dass es vertraute Mienen und ungewohnte Anblicke gibt. Denn das Sehvermögen Ihres Kindes macht nun einen Sprung. Statt dem zweidimensionalen Punkt-Punkt-Komma-Strich erblickt Ihr Sonnenschein nun dreidimensionale Gesichter.

 

Fast alle Kinder schreien in diesem Alter mehr, sind unausgeglichener. Und klammern sich dann vor allem an Mama, deren ungeteilte Aufmerksamkeit sie haben wollen. Der extreme Kuscheldrang wirkt geradezu wie eine Art Entwicklungsrückschritt. Aber mit dem visuellen Unterscheiden von Personen leisten sie auch einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung zum Kleinkind, denn mit dem klaren Trennen von Eltern und fremden Erwachsenen fangen sie auch bewusst an, diese zu vermissen. Der Rückzug auf vertraute Personen geschieht instinktiv und versichert ihnen:
„Hier passiert mit nichts!“

loslassen fällt schwer

Beginnt Ihr Baby zu weinen, sobald Sie aus dem Haus gehen, machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass Sie es nie verlassen werden. So stärken Sie sein Vertrauen und die Fähigkeit, Bindungen einzugehen. Damit Ihnen beiden der Abschied nicht so schwer fällt, küssen und umarmen Sie Ihr Baby und sagen Sie ihm, dass Sie wiederkommen werden. Üben Sie diese für Ihr Kind schwierige Trennungs-situation ruhig hin und wieder, indem Sie den Raum für nur wenige Minuten verlassen.

Sollte es ängstlich oder panisch reagieren, beruhigen Sie es liebevoll. Sicher, am liebsten würden Sie gleich mitweinen, aber kehren Sie ihm nicht einfach den Rücken zu - damit würden Sie den Abschiedsschmerz nur vergrößern. Lassen Sie sich ruhig von einer vertrauten Person unterstützen. Einen Vertrauten in der Nähe zu haben, der Ihren Liebling trösten kann, hilft in solchen Situationen. Eine Extradosis Kuscheln, Vorlesen, Schmusen und leises Singen, bevor Sie Ihren Liebling ins Bett bringen, hilft gegen nächtliche Trennungsängste.

Manche Babys kommen mit dem Alleinsein besser klar als andere. Auch die Kleinsten sind eben Individuen und brauchen unterschiedliche Mengen an Zuneigung. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, dass Sie Ihr Kind sehr oft beruhigen müssen. Das ist nicht falsch: Sie kennen Ihr Kind am besten, instinktiv machen Sie immer das Richtige.

zahnen obendrein

Baby Zähne

Neben der Anstrengenden Phase des Fremdelns machen sich jetzt wahrscheinlich obendrein die ersten Zähnchen bemerkbar. Im siebten Lebensmonat zeigen sich am häufigsten die unteren beiden Schneidezähne, danach die beiden oberen.

Keine Sorge: Milchzähne kommen häufig in merkwürdigen Winkeln aus der Kauleiste. Sollten anfangs Lücken klaffen, werden sich diese sehr wahrscheinlich schließen, sobald alle 20 Milchzähne durchgekommen sind.

Erleichtern Sie Ihrem Baby das Zahnen mit einem Beißring.

feinmotorik kommt ins spiel

In diesem Alter verwenden die Kinder viel Energie darauf, ihre Ziele zu erreichen. Und sei es "nur" dazu, einen Fleck auf dem Teppich genauestens zu erforschen. Die Feinmotorik des Babys ist oft schon soweit ausgeprägt, dass es kleine Gegenstände zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger halten kann. Es kann vielleicht auch schon klatschen. Bald schon wird Ihr Baby zum Trommelkünstler: mit Hingabe wird es Gegenstände gegeneinander schlagen.

Die Feinmotorik lässt sich mit speziellen Spielen und Spielsachen fördern. Große Anziehungskraft üben Stofftiere aus. Achten Sie darauf, dass sie weich, gut verarbeitet und in der Maschine waschbar sind. Eines davon wird meist besonders geliebt und muss überall mit dabei sein. Neben Plüschteddy & Co sind Bälle, Stecktürme, Fühl-Bilderbücher und große Puppen der Renner. Ihr Kind wird aber „Backe, backe Kuchen“ und andere Spielchen mit Ihnen lieben – und so oft es geht wiederholen wollen, denn es mag Berechenbarkeit.

fordern fördert

Baby greift Holzklötze

Einfache Spiele zur Förderung seiner Entwicklung lassen sich im Alltag geschickt einbauen. Legen Sie Ihrem Wonneproppen sein Lieblingsspielzeug vor die Nase, knapp außerhalb seiner Reichweite. Ihr Liebling wird nun versuchen, danach zu greifen. Kommt er nicht ran, wird er vielleicht schimpfen. Ermutigen Sie ihn sanft, aber geben Sie ihm das Spielzeug nicht. Jetzt wird Ihr Baby erst recht seinem Frust Luft machen. Macht nichts: so gewinnt es Selbstsicherheit. Sie werden feststellen: Nach ein paar Versuchen wird es sich nach vorne lehnen und das Spielzeug ergreifen. Das wiederum inspiriert Ihren Wonneproppen zu anderen Dingen: Aufgestützt auf Händen und Knien wird es sein Gleichgewicht suchen, um sich schon bald auf allen Vieren fortbewegen zu können.

Und noch ein Experiment wird Ihren Sonnenschein ärgern: Nehmen Sie ihm sein Spielzeug weg, wird er lautstark protestieren. Denn mehr und mehr wächst die Entwicklung zum „Ich“ ...

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