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Familie

"Wir sind schwanger" – denn auch das Vater werden ist nicht immer einfach!

So ist zumindest das Empfinden nach der frohen Kunde, denn schließlich haben beide Partner ihren Teil dazu beigetragen. Tatsächlich sind aber die ersten Monate der Schwangerschaft nach wie vor hauptsächlich Frauensache. Werdende Väter finden sich oft in der Rolle des Beobachters wieder. Nichts desto trotz erleben Männer heutzutage die Vaterschaft in den Anfängen viel bewusster und genießen die Schwangerschaft und das Papa werden.

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Außer Tüten tragen und Füße massieren kann der Mann in den ersten Monaten nicht viel ausrichten. Hinzu kommt, dass das Rollenbild des neuen Vaters nicht so klar definiert ist wie noch in der vorherigen Generation. „Früher gab es traditionelle Vorgaben. Männer waren die Ernährer der Familie und haben in Sachen Erziehung das letzte Wort gehabt. Ein verlässliches Bild“, sagt Diplom-Soziologe Hans-Walter Gumbinger aus Mühlheim.

In der heutigen Generation sollen sie viel differenziertere Fähigkeiten besitzen, empathisch sein und wie die Mütter trösten, knuddeln, füttern und beschäftigen können. „Durchaus Fähigkeiten, die Männer besitzen“, so Gumbinger, „aber sie waren bisher nicht gefragt. Manche Männer brauchen also etwas Zeit, um sie zu aktivieren und die Vaterschaft so auszudrücken“. Andere Männer leben ab dem positiven Schwangerschaftstest in einer Co-Schwangerschaft, werden dick und bleiben jammernd mit Schwindel im Bett. Ganz nach dem Motto Kinder machen ist nicht schwer „Papa werden um so mehr…“

 

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Vater werden: Das können Sie tun

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Extra kilos bei ihm?

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Schwangere Frauen können in neun Monaten bis zu 20 Kilo zunehmen: mehr Blut, Fruchtwasser, eventuelle Wassereinlagerungen im Körper und nicht zuletzt das Gewicht des Kindes – das summiert sich. Doch was, wenn dagegen der Mann über sein Gewicht klagt? Plötzliche Pfunde aus Freude, Papa zu werden? Das Phänomen hat einen Namen: Couvade-Syndrom (vom Französischen couver = brüten). Müdigkeit, Gefühlsschwankungen und Gewichtszunahme sind die klassischen Symptome bei diesen Männern, die Vater werden. Forscher vermuten, dass sogenannte Pheromone, also sexuelle Lockstoffe, die während der Schwangerschaft andere Signale setzen, die Ursache sind. Auch der Wert des Männerhormons Testosteron, das aktiv macht und somit Fettpölsterchen leicht verbrennt, sinkt um 33 Prozent, offene Türen für den Babyspeck. Keine Sorge: Mehr als vier Kilo nehmen die Männer, die „sichtbar“ Papa werden, meist nicht zu. Nach der Geburt des Kindes fordert die Vaterschaft dann so viel, dass die Pfunde wie von allein purzeln.

stimmungshochs- und -tiefs

Die Hormone spielen ohnehin die Hauptrolle während der Schwangerschaft. Sie regeln den gesamten Nährstofftransfer zwischen Mutter und Kind – ein Hochleistungsakt biochemischer Kommunikation, der nicht spurlos an der ebenfalls hormonell gesteuerten Psyche vorübergehen kann. Die Folge ist eine sehr launische Partnerin. Tipp: Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wenn Sie Vater werden, sollten Sie die Suche nach der Ursache der Missstimmung aufgeben, denn in 99 Prozent der Fälle gibt es keine. Die beste Antwort auf fast jede Beschwerde hat in diesen neun Monaten genau fünf Buchstaben: TROST. Nehmen Sie Ihre Partnerin einfach in den Arm und zeigen Sie ihr, dass Sie gerne Papa werden und füreinander da sind.

sex während der schwangerschaft

In Sachen Sexualität mischen nicht nur die Hormone ordentlich mit. Bei einigen Männern kommt z.B. die Angst der Vaterschaft hinzu: Angst um die Gesundheit des Kindes beim Geschlechtsverkehr. Entwarnung: Wenn der Arzt keine Risiken feststellt, sind diese Ängste unbegründet. Zwischen Penis und Kind befinden sich genügend gewebliche Schutzpolster, die die Bewegung abpuffern. Alles was gegen Geschlechtsverkehr in der Schwangerschaft spricht, ist wenn einer der Partner einfach keine Lust hat. Was übrigens rein gar nichts über die Qualität der Partnerschaft aussagt. Tipp: Auch hier sollten Paare offen über ihre Bedenken und Unlust reden, dann fühlt sich der andere nicht zurückgesetzt. Vater werden heißt auch, sich seiner Partnerin gegenüber öffnen zu können – nichts ist schlimmer für eine Schwangere als ein Partner, der sich stumm entzieht. Sie wird gar denken, dass Sie Bedenken gegen das Vater werden hegen und es bereuen. Vergessen Sie nie, dass werdende Mütter viel empfindsamer allem gegenüber reagieren können.

vaterschaft bedeutet bewältigung der vergangenheit

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Das „Vater werden“ wie auch das „Mutter werden“ erinnert Sie an ihre eigene Kindheit zurück – auf der Suche nach Vorbildern und Leitfäden. Nicht besonders hilfreich, wenn heutzutage Männer Papa werden, da Väter der vorherigen Generation eine ganz andere, nämlich viel passivere Rolle in der Schwangerschaft gespielt haben. Der Konflikt im Kopf des Mannes ist vorprogrammiert. Denn heute sind Männer in der Schwangerschaft und bei der Geburt gefragt. Doch woher die Erfahrung nehmen, wenn es doch die erste Vaterschaft ist? Beste Lehranstalt hierfür ist der Geburtsvorbereitungskurs. Auch Väter lernen hier ganz konkret, was sie in der Schwangerschaft und bei der Geburt tun können. Dieses Wissen beendet die Hilflosigkeit und vertreibt Versagensängste.

vaterschaft erleben

Werdende Mütter sollten ihrem Partner behutsam die Möglichkeit geben sich in die Situation einzufinden, denn keiner möchte „plötzlich Papa werden“. Am besten Sie integrieren ihn so oft es geht in die Schwangerschaftsvorbereitungen. Geben Sie ihm die Chance, sich auf das Papa werden zu freuen, indem Sie ihn zum wichtigsten, gemeinsamen Termin mitnehmen: Dem Ultraschall. Dort sieht der Papa, dass „sein“ Baby tatsächlich existiert, dass es sich bewegt und ein Gesicht hat. Vielen Männern hilft das, eine Beziehung zu dem Lebewesen im Bauch der Mutter aufzubauen und die Vaterschaft zu spüren. Und wenn sich der neue Erdenbürger durch kleine Treter bemerkbar macht, sollten werdende Väter sanft zu der zappelnden Stelle mit der Hand geführt werden. So ein „lebender Beweis“ hilft dem Papa ebenfalls, sich auf das, was da auf ihn zukommt, einzustellen. Weitere Möglichkeiten der Einbindung: Gemeinsam das Babyzimmer streichen, Babysachen einkaufen, den Klinikkoffer packen.

 

Was gehört zu Babys Erstausstattung? Mit unserer Checkliste zum Abhaken haben Sie alles im Blick.

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Lesetipps

  • Achtung Baby! Michael Mittermeier, Kiepenheuer & Witsch Verlag
  • Kinderkriegen ist sooo schön. Jan Kuhl, arsEdition
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