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Vorsorge

Gewissenhafte Vorsorge in der Schwangerschaft

Werdende Mütter erhalten eine intensive medizinische Betreuung und Beratung während ihrer Schwangerschaft, um mögliche Risiken für Mutter und Baby frühzeitig erkennen und behan-deln zu können. Welche Untersuchungen Ihnen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge zustehen und wann die pränatale Diagnostik sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Schwangerschaftsvorsorge beginnt schon im dritten Monat

Auch wenn man Ihnen die Schwangerschaft noch nicht ansieht: Ihr Baby ist jetzt schon so groß, dass der Gynäkologe per Ultraschall verschiedene Untersuchungen durchführen kann. Er prüft zum Beispiel,

  • ob sich der Fötus richtig in der Gebärmutter eingenistet hat,
  • ob das Herz regelmäßig schlägt,
  • ob sich der Embryo zeitgerecht und normal entwickelt,
  • ob eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt.
  • Darüber hinaus ermittelt der Arzt den voraussichtlichen Geburtstermin Ihres Kindes. Am Ende der ersten Ultraschalluntersuchung erhalten Sie zudem ein Ultraschallbild.

Übrigens: Alle Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen sowie Angaben zur Gesundheit der Mutter und zum Verlauf der Schwangerschaft trägt der Arzt im sogenannten Mutterpass ein. Sie müssen den Mutterpass deshalb zu jeder Untersuchung (auch im Rahmen der Pränataldiagnostik) mitbringen und sollten ihn auch sonst immer bei sich tragen.

Gesetzliche Schwangerschaftsvorsorge und Pränataldiagnostik

Die Mutterschaftsrichtlinien in Deutschland schreiben mindestens drei Ultra-schalluntersuchungen im Verlauf der Schwangerschaftsvorsorge vor. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für diese Untersuchungen. Andernfalls kommt Ihre private Versicherung dafür auf. Sollten Sie laufende Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz beziehen, trägt das Sozialamt die Kosten. 

Findet der Gynäkologe im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Unter-suchungen der Schwangerschaftsvorsorge Hinweise auf eine Entwicklungs-störung oder -auffälligkeit, wird er Ihnen weitere Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik (vorgeburtliche Diagnostik) empfehlen. Ziel der Pränataldiagnostik ist es, festzustellen, ob sich das Kind gesund entwickelt. Schon in einem frühem Entwicklungsstadium sind am Fötus unterschiedliche Untersuchungen möglich, zum Beispiel auf Chromosomenstörungen, erbliche Erkrankungen oder Entwicklungsauffälligkeiten.

Invasive und nicht invasive Methoden

Man unterscheidet invasive und nicht invasive Methoden – je nachdem, ob die Untersuchungen außer- oder innerhalb des Körpers erfolgen.

Nicht invasive Methoden sind zum Beispiel

  • Nackenfaltenmessung und 
  • spezielle Bluttests. 

Zu den invasiven Verfahren gehören

  • die Fruchtwasserentnahme (Amniozentese),
  • die Zellschichtentnahme an der Fruchtblase (Chorionzottenbiopsie) und
  • die Nabelschnurblutpunktion.

Pränatale Untersuchungen sind in der Regel kostenpflichtig.
Zur Zielgruppe gehören:

  • Frauen, die über 35 Jahre sind,
  • Eltern, die bereits ein erkranktes Kind haben,
  • Frauen, die bereits Fehlgeburten erlitten haben, deren Ursachen nicht geklärt sind,
  • Familien, in denen Erbkrankheiten vorliegen,
  • Familien, in denen vermehrt Fehlbildungen aufgetreten sind.

Unser Tipp: Informieren Sie sich ausführlich über die Möglichkeiten, Aussagekraft und Risiken der Pränataldiagnostik. Falls Sie eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen möchten, sollten Sie sich frühzeitig um einen Termin bei einem spezialisierten Pränatalzentrum kümmern.

Die Risikoschwangerschaft

Im Mutterpass wird vermerkt, ob bei Ihnen eine Risikoschwangerschaft besteht. Dies ist unter anderem bei folgenden Personen der Fall:

  • Frauen, die jünger als 18 Jahre oder älter als 35 Jahre sind,
  • Frauen, die Mehrlinge erwarten,
  • Mütter, die bereits vier Kinder haben,
  • Frauen, die bereits ein Kind per Kaiserschnitt geboren haben,
  • Schwangere, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden,
  • Frauen, die bereits eine Fehlgeburt erlitten haben.
  • Außerdem ist die Geburtslage des Kindes (Beckenend- oder Steißlage) entscheidend.

Insgesamt gibt es rund 50 Kriterien, die zur Einstufung einer Risikoschwangerschaft führen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in der Schwangerschaft mit Komplikationen zu rechnen ist. Risikoschwangere werden grundsätzlich medizinisch intensiver betreut.

Schwangerschaftsvorsorge bei der Hebamme

Sie können sich mit Beginn der Schwangerschaftsvorsorge auch von einer Hebamme beraten und betreuen lassen. Bis auf Ultraschalluntersuchungen können die ausgebildeten Geburtshelferinnen alle notwendigen Untersuchungen im Rahmen der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge vornehmen. Bei Beschwerden in der Schwangerschaft machen Hebammen sogar Hausbesuche. Dank ihrer Fachkompetenz kennen sich viele nicht nur mit Hausmitteln aus, sondern sind auch erfahrene Anwenderinnen von Homöopathie oder Akupunktur.

Unser Tipp: Fragen Sie in der Praxis Ihres Gynäkologen nach Empfehlungen oder Adressen von Hebammen in Ihrer Region. Suchen Sie frühzeitig den Kontakt, damit Ihre Wunschhebamme Zeit für Sie hat.

Lesetipp

  • Meine Schwangerschaft Woche für Woche. Medizinischer Hintergrund und praktischer Rat. Lesley Regan & Jeanette Stark-Städele, Dorling Kindersley.

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