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9. Monat

„Stopp“ und „Nein“ – Grenzen setzen für die Entwicklung

Gerade eben lag Ihr Kind doch noch fröhlich brabbelnd auf der Decke und spielte mit seiner Rassel – kaum drehen Sie ihm den Rücken zu, zieht es sich am Hi-Fi-Rack hoch und dreht an den Knöpfen der Stereoanlage?! Ihr kleiner Entdecker wird mit jedem Tag mobiler und vor allen Dingen einfallsreicher: Zeit, um die Grenzen abzustecken.

Ihr Nachwuchs wird sich ab sofort an allen möglichen Möbelstücken wie Laufstall, Stuhl, Tisch oder Sofa hochziehen, um sein Gleichgewicht auf zwei Beinen zu üben. Begeistert wird er Neues entdecken. Weniger begeisternd für Sie: Ihr Schatz wird nun immer öfter austesten, was geht und was nicht. Auf den Telefontasten herumdrücken? „Nein!“ Aber es tutet so schön, noch mal. „Nein!“ Sicher haben Sie bereits seinen damit einhergehenden schelmischen Blick kennengelernt. Doch Einsicht und Rücksicht sind Verhaltensmuster, die Ihr Kind erst trainieren muss. Nur noch einmal das Tuten hören – „nein“ und Telefon aus der Hand nehmen. Geben Sie Ihrem Forscher stattdessen sein eigenes Spielzeug. So entsteht auch kein Protest-Geschrei und Ihr Baby lernt aus Ihrem Verhalten: Nicht alles, was ich mir in den Kopf setze, ist auch in Ordnung.

Sind das Telefon oder der Hundenapf nicht zum Spielen da, vermitteln Sie es Ihrem Kind eindeutig. Zudem müssen auch Sie die abgesteckten Grenzen einhalten. Einmal nein, immer nein. Wurden die Knöpfe der Stereoanlage oder alle Bücher jenseits des Kinderzimmers einmal für tabu erklärt, sollten sie dies auch immer sein. Bei Ihnen wie Ihrem Partner oder anderen Bezugspersonen.

machtproben?

Kind klettert Gefahr

Tatsächlich beginnen Kinder in diesem Alter, auch Ihre Autorität zu testen. Aber man merke: In der Regel übergehen sie Ihre Verbote nicht aus Ungehorsam, sondern aus Neugier. Ihr Wonneproppen kann sich nun mal Dinge nicht länger als ein paar Minuten merken. Der Entdecker- und Forscherdrang ist zu groß.


Grenzen setzen bedeutet, dass Sie deutlich „Nein!“ sagen, wenn Sie Nein meinen. Auch, wenn sich die Wortbedeutung allein Ihrem Kind jetzt noch nicht erschließt. Dies wird vermutlich erst um den ersten Geburtstag herum so sein. Bis dahin gilt es, ein Nein immer mit einem eindeutigen Verhalten zu kombinieren. Etwa in dem Sie den teuren Bildband ins Regal zurückstellen und Ihrem Kleinen stattdessen sein stabiles Bilderbuch in die Hand geben.

was ist noch spannend?

Ihr Baby liebt es, alle möglichen Gegenstände zu erforschen.

 

  • Was passt wo hinein: Geben Sie ihm verschiedene Dosen zum Spielen. Kombiniert mit Geräuschen wird das neue Entdeckerspiel zum Hit. Mit Löffeln lässt sich das Dosen-Arrangement schnell zum Schlagzeug umfunktionieren. Mit zerkleinerter Möhre oder Apfel im Behälter entstehen interessante Rasseln.
  • Musik ist faszinierend und animierend: Hält sich Ihr Baby an Ihnen oder einem Möbelstück fest, wippt es gern im Stehen zur Musik.
  • Bilderbücher werden anziehender: Das erste Buch sollte nicht nur mit großen bunten Bildern, sondern auch stabil sein.
  • Lieblingskuscheltier: Ihr Nachwuchs findet Geborgenheit im Vertrauten. Schmusepuppe und Schnuffeltuch werden innig geliebt.
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