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Familie

Alles für ein Wochenende bei Oma und Opa

Das erste babyfreie Wochenende steht bevor. Zum ersten Mal wieder zu zweit ausgehen. Die Vorfreude ist groß. Doch es plagen ein schlechtes Gewissen und Szenarien von schreienden Säuglingen mit überforderten Großeltern. Oft zu Unrecht. Mit einer guten Vorbereitung können Sie unbeschwert ihr erstes babyfreies Wochenende genießen.

Der richtige Zeitpunkt

Ein schlechtes Gewissen haben oder sich Vorwürfe anhören muss niemand, der sein Kind einmal bei Oma und Opa übernachten lässt, um einmal babyfrei zu haben. Ob es nun das erste Mal in den ersten Wochen stattfindet oder nach einem Jahr: Einen allgemeingültigen richtigen Zeitpunkt gibt es ebenso wenig wie aussagekräftige Informationen darüber, ob es für den Trainingseffekt gut sei, so früh wie möglich mit dem Fremdübernachten zu beginnen oder ob das der Entwicklung der Kleinsten schadet. Vielmehr hängt der Erfolg von Eltern, dem Kind und den jeweiligen Umständen ab.

Stillkinder

Wenn die Mutter stillt und das Abpumpen unbequem findet, wird sie eher einen späteren Zeitpunkt wählen. Ebenso dann, wenn das Kind in einer sehr anhänglichen Phase ist oder sich nur schwer einer anderen Umgebung anpassen kann. Entscheidend für eine entspannte Zeit zu zweit ist das Vertrauen und gute Gefühl der Eltern, dass die Großeltern mit dem kleinen Übernachtungsgast zurechtkommen. Letztendlich kommt es auf den Versuch an.

Bei Stillkindern sollte am besten im Vorfeld einmal getestet werden, wie sie auf Fläschchen reagieren. Wichtig ist dabei, dass bei der Mahlzeit Mama nicht anwesend ist, weil Baby sonst automatisch nach der Brust verlangt. Wohnen Oma und Opa zu weit weg, um im Zweifelsfall schnell wieder das Kind abzuholen, dann ist ein Versuch bei Freunden in der Nähe ideal oder ein Wochenende bei den Großeltern, an dem die Eltern jedoch im Ort bleiben, um im Fall der Fälle schnell wieder da zu sein.

Omas Regeln

Fakt ist: Bei Oma ist alles anders. Ein Schokobonbon für die Kleinen, eine Katzenwäsche am Abend und schlafen gehen ohne die sonst nötigen Schlafrituale – verschiedene Menschen bedeuten für die Kinder unterschiedliche Spielregeln. Der Suppenkasper alias Opa schaufelt plötzlich den Gemüseteller leer, der abendliche Schreihals lässt sich einfach ins Bett legen und schläft ein, der konsequente Saugerverweigerer trinkt mit Genuss das Fläschchen leer – Eltern erleben immer wieder Überraschungen, wie anders sich ihre Sprösslinge als Übernachtungsgäste verhalten.

Konflikten vorbeugen

Großeltern, Oma, Opa, Babysitter

Bevor sich Eltern über bestimmte Methoden ärgern oder Konflikte geschürt werden, sollten sie mit den Großeltern Regeln vereinbaren, bei denen sie keine Kompromisse eingehen wollen. Sei es Omas Idee von Honig in der Milch („Sonst schmeckt das doch nicht.“) oder eine Mütze zum Schlafen („Das friert doch sonst.“). Ansonsten heißt es: Gelassen bleiben und auch Oma und Opa einen eigenen Erziehungsstil zugestehen. Sie sind erfahren in Kindergroßziehen, nicht gestresst von der Unsicherheit sowie der vollen Verantwortung frisch gebackener Eltern und somit abgeklärter gegenüber der Flut von Erziehungsratschlägen für Eltern. Sie haben schon viele Trends kommen und gehen sehen. Und wenn sie Baby halt die halbe Nacht zum Schlafen herumtragen, dann wird es sicher nicht nach einem Wochenende das Gleiche von den Eltern einfordern.

Aspekt Sicherheit

Der Haushalt der Großeltern ist meist nicht auf Kleinkinder eingestellt. Das reicht von offenen Feuerstellen, Haushaltschemikalien in Reichweite und dem Gartenteich bis hin zu Sturzfallen wie ungesicherten Treppen und Steckdosen. Eltern sollten im Vorfeld gemeinsam mit Oma und Opa Gefahrenquellen entsprechend dem Alter des Kindes aufspüren und beseitigen, vor allem die Eltern sollten hier tatkräftig mitwirken. Wenn absehbar ist, dass Enkel öfter kommen, dann lohnen sich langfristige Investitionen wie Treppengitter, Steckdosenschutz und ein Laufstall für zwischendurch. Das entlastet die Großeltern bei der Aufsicht und gibt den Eltern das Gefühl, ihr Kind in sichere Hände zu geben.

Unsere kostenlose Checkliste zum Download

Checkliste für das Wochenende

Während für das erste Wochenende bei Oma und Opa das Auto prall gefüllt ist mit allerlei Babyzubehör, so wird im Laufe der Zeit die Packliste kleiner. Diese Dinge sollten beim ersten Mal jedoch dabei sein:

  • Zum Essen: Je nach Alter Flaschen und Sauger, Flaschenbürste, abgepumpte Muttermilch oder (vordosiertes) Milchpulver zum Anrühren, ggf. Gläschen, Babylöffel, Lätzchen oder Stoffwindeln zum Kleidungsschutz.
  • Zur Pflege: großer Windelvorrat, Feuchttücher, Babytücher, (Einweg-)Wickelunterlagen, Wundschutz- und Pflegecreme, Badezusatz, im Sommer zusätzlich babygerechte Sonnencreme
  • Zum Spielen: Alles, was gerade angesagt ist wie Schmusetier/-decke, Lieblingsspielzeug
  • Zum Anziehen: Stets großzügig und immer mehrere Garnituren einplanen: je nach Jahreszeit mehrere Bodys, Strampler, Shirts/Pullis, Hosen, Jacke, Socken, zwei Schlafanzüge. Kleidung für draußen (Schneeanzug, Matschsachen, Mütze oder im Sommer UV-Schutzkleidung). Laufschuhe, bei Krabbelkindern Stoppersocken oder Krabbelschuhe.
  • Zum Schlafen: Für seltene Besuche genügen bei den Kleinsten die Softtragetasche des Kinderwagens oder eine Matratze auf dem Boden als Bett. Bei häufigen Besuchen sind ein Reisebett oder vor Ort ein stationiertes Gitterbett sinnvoll, das sich später umbauen lässt. Ansonsten: Babyschlafsack, Spieluhr, Babyfon
  • Für unterwegs: Kinderwagen (mit Regenschutz und ggf. Fellsack), Autositz. Bei häufigen Besuchen bei Oma und Opa ist ein Zweitwagen sinnvoll (secondhand genügt).
  • Für die Gesundheit: Fieberthermometer, babygerechte Mittel gegen Blähungen, Durchfall und zur Fiebersenkung, Versicherungskarte, Telefonnummern und Adressen für den Notfall.

Lesetipps

  • Viel Spaß mit Enkelkindern! Detlef Kersten, Lappan Verlag.
  • Das Großeltern-Buch – Ein Ratgeber für eine ganz besondere Beziehung. Miriam Stoppard, Dorling Kindersley.
  • Enkelkinder! Eine Orientierungshilfe für Großeltern. Adelheid Müller-Lissner, Christoph Links Verlag.

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