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Ernährung

Stillen oder Flasche – was ist die beste Säuglingsnahrung?

Stillen ist das Beste für Ihr Kind und die natürlichste Sache der Welt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Muttermilch ist immer in genau der richtigen Temperatur und Menge vorhanden und sie hat deutlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind. Säuglingsnahrung ist dem natürlichen Vorbild Muttermilch angepasst und eine gute Alternative zum Stillen.

Muttermilch: Allzeit bereit

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, Säuglinge die ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen und dann schrittweise mit der Beikost zu beginnen. Muttermilch ist unschlagbar unkompliziert und nahrhaft. Immer parat, wohl-temperiert und hygienisch einwandfrei verursacht diese Säuglingsnahrung keine finanziellen Kosten. Zudem hat sie den großen Vorteil, dass sie Mutter und Kind gleichermaßen Gutes tut. Die Forschung geht davon aus, dass die Stillende von einem gesunkenen Risiko für Brust- und Eierstockkrebs profitiert. Zudem bildet sich die Gebärmutter dank der beim Stillen ausgeschütteten Hormone rasch zurück. Muttermilch soll dem Baby einen erhöhten Schutz vor Allergien, Durchfall und Mittelohrentzündung bieten. Auch späterem Übergewicht kann sie vorbeugen. Forscher vermuten gar ein selteneres Auftreten des plötzlichen Kindstods bei gestillten Säuglingen.

Muttermilch ist den kindlichen Bedürfnissen von Natur aus angepasste Säuglingsnahrung. Sie enthält alle Nährstoffe, die wichtig sind für Wachstum und Entwicklung des Babys. Natürlich muss Muttermilch nicht immer direkt an der Brust gegeben werden. Sie lässt sich unkompliziert abpumpen und durch ein Fläschchen füttern; eine gute Möglichkeit, um andere Bezugspersonen einzubeziehen. Bleibt nach dem Füttern ein Rest in der Flasche, sollte dieser später nicht erneut verwendet werden. Im Kühlschrank hält Muttermilch sich zwei bis drei Tage, eingefroren bei -18 Grad ist sie bis zu sechs Monate haltbar. Aufgetaute Muttermilch sollte innerhalb eines Tages verbraucht werden.

INDUSTRIELL HERGESTELLTE MILCH: AB DURCH DIE FLASCHE

Doch was ist, wenn das Stillen nicht klappt oder nicht gewünscht ist? Wenn Sie Ihr Kind mit der Flasche großziehen, steht Ihnen industriell hergestellte Säuglingsnahrung zur Verfügung, die prinzipiell ebenso nährstoffreich ist wie die natürliche Variante. Und die wichtige körperliche Nähe und Zuwendung beim Füttern ist bei beiden Varianten gegeben. Sie wird auch als Ergänzungsnahrung verwendet, wenn nicht voll gestillt wird. Säuglingsmilchnahrung unterteilt sich in Anfangs- und Folgenahrung. Die Anfangsnahrung ist mit einer „1“ oder einem „Pre“ gekennzeichnet, die Folgenahrungen mit den Ziffern „2“ oder „3“. Letztere verwendet man erst zu einem späteren Zeitpunkt, als Begleiter für das Beikostalter. Die Anfangsnahrung kann im gesamten ersten Lebensjahr gegeben werden.

FÜTTERN NACH BEDARF

Egal ob gestillt oder mit industriell hergestellter Säuglingsnahrung aus der Flasche ernährt wird – hat das Kind Hunger, sollte es gefüttert werden. In den ersten Lebenswochen werden die meisten Kinder zehn bis zwölf Mal pro Tag gestillt oder bekommen das Fläschchen. Später kann sich die Häufigkeit reduzieren, einen Richtwert gibt es nicht. Jedes Kind hat seinen eigenen Trinkrhythmus, auf den die Eltern unbedingt eingehen sollten.

Lesetipp

  • Richtig und gesund ernährt von 0 bis 2 Jahren. Baby-Ernährung, Trias-Verlag.
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