Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren
zum Warenkorb
lade...
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Mein Warenkorb
Warenbetrag Preis inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand
zum Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leider noch leer.
Empfohlen von Milupa

Vegane und vegetarische Ernährung während der Schwangerschaft

Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan. Oft hat die Entscheidung, teilweise oder vollständig auf tierische Produkte zu verzichten, ethisch-moralische oder politische Gründe, doch auch ökologische und gesundheitliche Faktoren spielen hierbei eine Rolle.
Für werdende Mütter, die sich während der Schwangerschaft weiterhin vegetarisch oder vegan ernähren möchten, gibt es allerdings einige Punkte zu beachten, damit sie und das ungeborene Baby ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt sind.

Allgemein unterscheidet man drei Formen der vegetarischen Ernährung: Während bei der lacto-vegetarischen Kost auf alle tierischen Lebensmittel außer auf Milch und Milchprodukte verzichtet wird, stehen bei einer ovo-lacto-vegetarischen Ernährung auch zusätzlich Eier auf dem Speiseplan. Veganer hingegen verzehren generell keine tierischen Lebensmittel.

Baby isst

Eine vegetarische Ernährung enthält in der Regel weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sowie weniger tierisches Eiweiß und Eisen.  Auf der anderen Seite werden mit einer pflanzlichen Kost mehr Ballaststoffe und Antioxidantien aufgenommen.

Vegetarisch ernähren in der Schwangerschaft und der Stillzeit

Besonders in der Schwangerschaft und der Stillzeit spielt eine ausgewogene Ernährung eine große Rolle. Denn der Körper benötigt jetzt mehr Energie und hat einen deutlich höheren Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen, insbesondere Eisen, Vitamin A, E und C sowie Jod, Zink und Folsäure. Lebensmittel sollten also gezielt ausgewählt und kombiniert werden, um eine unzureichende Versorgung zu vermeiden. Die ovo-lacto-vegetarische Ernährung bietet hier bereits eine gute Grundlage.

Mutter und Kind
 

Eine ausreichende Nährstoffversorgung ist nicht nur für werdende Mütter wichtig. Auch die gesunde Entwicklung des Babys ist davon abhängig. Generell sollten Folsäure, Jod und Vitamin D, gegebenenfalls Eisen supplementiert werden. In einem individuellen Gespräch mit Ihrem Arzt erhalten Sie alle nötigen Informationen, welche Supplemente für Sie sinnvoll sind.

Bei einer vegetarischen Ernährung sind Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte, Spinat oder Nüsse wichtige  Eisenlieferanten. Werden diese zusammen mit Vitamin C-haltigem Obst und Gemüse verzehrt, wird das Eisen optimal aus den pflanzlichen Lebensmitteln vom Körper aufgenommen.

Auch eine ausreichende Zufuhr mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren ist während der Schwangerschaft und in der Stillzeit wichtig. Die langkettige Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) wirkt sich günstig auf die Gehirnentwicklung des Babys aus und ist später in geringen Mengen auch in der Muttermilch enthalten. Um die Versorgung mit DHA zu gewährleisten, werden 1-2 Fischmahlzeiten pro Woche empfohlen. Wird auf Fisch in der Ernährung verzichtet kann auf DHA-Supplemente zurückgegriffen werden. Zur Unterstützung  in der Schwangerschaft und Stillzeit gibt es zudem verschiedene Produkte, die speziell auf den Mineralstoffbedarf werdender und stillender Mütter abgestimmt sind.

Achten Sie bei einer vegetarischen Ernährung Ihres Babys darauf, dass Sie mit einer sorgfältigen Lebensmittelauswahl eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten – insbesondere Eisen.

Vegane Ernährung in der Schwangerschaft

Eine vegane Ernährung wird während der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht empfohlen, da sie sich auch trotz sorgfältiger Auswahl der Lebensmittel nicht eignet, den erhöhten Nährstoffbedarf von Mutter und Kind zu decken. Mehr noch, der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel erhöht das Risiko einer Unterversorgung der Mutter während der Schwangerschaft. Das kann nicht nur die Mutter gefährden, sondern auch das Kind im Mutterleib.

Eine häufig bei Veganern auftretende Unterversorgung mit Vitamin B12 (Cobalamin), kann zu schweren irreversiblen Schädigungen des kindlichen Nervensystems führen. Bei voll gestillten Säuglingen veganer Mütter können so Störungen der Blutbildung, neurologische Schäden und eine verzögerte Entwicklung der Motorik die Folge sein.

Frauen, die ihre vegane Ernährungsweise beibehalten möchten, sollten daher Vitamin B12 supplementieren.

Eine vegane Ernährung Ihres Babys ist – ohne Nährstoffsupplementierung – abzulehnen, da sie zu schwerwiegenden Nährstoffdefiziten führt.

nach oben