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Empfohlen von Milupa

Praktische Tipps zur Ernährung von Speikindern

Wenn ein Baby direkt nach der Mahlzeit seine Nahrung wieder ausspuckt, sind viele Eltern in Sorge um ihr „Speikind“. Im Normalfall ist der Säugling gesund und der „Reflux“, wie das regelmäßige Spucken und Aufstoßen auch bezeichnet wird, auf entwicklungsbedingte und physiologische Gründe zurückzuführen. Schon Großmutter wusste „Speikinder sind Gedeihkinder.“ Mit ein paar kleinen Tricks können Sie Ihr Baby beim Aufstoßen unterstützen und sein Spucken reduzieren.

Alle Eltern haben es schon einmal mitgemacht. Nachdem das Baby gefüttert wurde und satt und zufrieden aussieht, passiert es: Ein Teil der Nahrung wird in hohem Bogen wieder ausgespuckt. Eltern sind oft verunsichert, ob ihr Kind trotzdem genug Nahrung zu sich genommen hat.

Muttermilch versorgt das Baby mit allem, was es braucht

Die beste Nahrung für Ihr Baby ist Muttermilch, auch für Speikinder. Sie enthält alle Nährstoffe, die es für seine natürliche Entwicklung braucht, in der richtigen Menge. Darüber hinaus liefert die Muttermilch eine Vielzahl von Substanzen wie z.B. spezifische Kohlenhydrate und Immunstoffe, die das Immunsystem stärken und den Säugling vor verschiedenen Erkrankungen wie Durchfall, Mittelohrentzündungen und Allergien schützen.

Stillen: Vorteile für Mutter und Kind

Baby

Stillen bringt viele Vorteile für Mutter und Kind. Durch Muttermilch wird die Entwicklung eines gesunden Immunsystems gefördert. Zudem leiden gestillte Kinder später seltener an Übergewicht und Fettleibigkeit.

Auch die körperliche Entwicklung wird durch das Stillen begünstigt, denn durch das Saugen an Mamas Brust stärkt ein Säugling seine gesamte Kiefermuskulatur. Dadurch wird auch die Sprachentwicklung gefördert.

Für Mütter gilt: Stillen entspannt. Denn während das Baby an Mamas Brust trinkt, werden im Körper entspannungsfördernde Glückshormone ausgeschüttet. Gleichzeitig wird die emotionale Nähe zwischen Mutter und Kind durch Haut- und Blickkontakt gefestigt.

Baby

Zwei Drittel aller Säuglinge sind Speikinder. Spucken sie regelmäßig die aufgenommene Nahrung nach der Mahlzeit aus, wird dies als „Reflux“ (Rückfluss) bezeichnet. Dabei läuft die Nahrung aus dem Magen wieder zurück in die Speiseröhre. Das passiert, weil der untere Schließmuskel der Speiseröhre, der den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre verhindert, bei Säuglingen noch nicht richtig funktionstüchtig ist. Es ist also normal, wenn Ihr Nachwuchs einen Teil der Nahrung wieder aufstößt. Das kann auch häufiger am Tag passieren.

Auch für Speikinder ist Muttermilch die beste Nahrung. Doch auch wenn es aussieht, als habe Ihr Baby seine gesamte Mahlzeit wieder von sich gegeben, trügt der Schein. Es handelt sich oft nur um einen Teelöffel. Ein Nachfüttern ist also nicht nötig. Außer Ihr Säugling verliert an Gewicht oder verweigert seine Mahlzeit komplett, dann sollte ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden.
Das regelmäßige Spucken und Aufstoßen gibt sich von alleine, meist wenn das Baby die aufrechte Sitzposition erlernt hat und halten kann.

Praktische Tipps bei „Reflux“

Mama mit Baby

Mit ein paar kleinen Tipps können Sie dem Reflux jedoch entgegen wirken und Ihrem Baby durch diese ungemütliche Zeit helfen.

Spucken und Aufstoßen treten häufig auf, wenn sich zu viel Luft in Babys Bauch befindet. Lassen Sie Ihr Baby vor, während und nach der Mahlzeit ein Bäuerchen machen. So reduzieren Sie das Aufstoßen bei vollem Magen. Wenn Sie Ihr Baby mit der Flasche füttern, achten Sie darauf, dass Sie spezielle Flaschen für Speikinder verwenden, die Luftansammlungen in Babys Magen vermeiden. Füttern Sie außerdem den beim Aufschütteln der Flaschennahrung entstandenen Schaum nicht mit.

Füttern Sie Ihr Baby mit mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt, denn die Muskulatur am oberen Magenausgang kann einen zu vollen Magen noch nicht halten.

Letztlich ist auch das Andicken von Muttermilch oder Säuglingsnahrung eine weitere, hilfreiche Maßnahme das Aufstoßen zu vermindern. Dies sollte allerdings erst nach Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen. Dieser kann Ihnen auch eine genaue Empfehlung an speziellen medizinischen Ersatznahrungen für die Bedürfnisse Ihres Säuglings aussprechen. Im Handel sind Nahrungen für besondere medizinische Zwecke zum Andicken auf Basis von Johannisbrotkernmehl – einem natürlichen Quellstoff – erhältlich. Diese können Sie sowohl verwenden, wenn Sie stillen als auch wenn Ihr Baby eine Flaschennahrung bekommt. Daneben werden auch AR-Komplettnahrungen angeboten.

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