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Empfohlen von Milupa

Ernährung von Frühgeborenen zu Hause

Kleines Leben – große Kämpfer. Für Frühchen beginnt das Leben früher als gewöhnlich. Dadurch haben sie mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Das wirkt sich auch auf die Ernährung aus. Das geringe Körpergewicht und das noch unausgereifte Verdauungssystem von Frühgeborenen erfordern eine spezielle Ernährung. Im Krankenhaus sind jederzeit Experten zur Stelle, doch in den eigenen vier Wänden sind Eltern oft auf sich alleine gestellt.

Charakteristisch für Frühgeborene sind das geringe Gewicht und die Größe. Wird ein Baby zu früh geboren, muss es die Entwicklung aufholen, die reifgeborene Babys noch im Mutterleib durchleben. So sind verschiedene Stoffwechselfunktionen sowie die Verdauung nicht komplett ausgereift. Der kleine Körper kann gegebenenfalls lebenswichtige Funktionen noch nicht allein übernehmen und braucht medizinische Unterstützung.

Frühchen

Die Fortschritte der Apparatemedizin in den letzten 25 Jahren ermöglichen Frühchen heute die besten Überlebenschancen. Zwar wirkt die Apparatemedizin mit ihren Schläuchen und Apparaturen abschreckend, doch für Frühgeborene ist sie dringend erforderlich.

Dazu gehört auch die Ernährung, ein sehr wichtiger Bestandteil der Frühchen-Versorgung. Frühgeborene vor der 34. Schwangerschaftswoche haben noch keinen ausreichenden Saugreflex oder können das Saugen, Schlucken und Atmen noch nicht koordinieren. Sie müssen anfangs daher über eine Sonde oder intravenös ernährt werden. Ziel der Ärzte ist es jedoch, dass Eltern ihr Frühchen so schnell wie möglich ganz normal ernähren können, d.h. stillen oder mit der Flasche füttern.

Die ersten Tage zu Hause

Babyfuß

Frühchen haben einen kleinen Magen und werden deswegen häufiger am Tag mit kleinen Nahrungsmengen gefüttert. Jedoch muss die Ernährung auf die individuellen Bedürfnisse des Babys abgestimmt sein. Ihr Kinderarzt hilft Ihnen hier weiter und berät Sie, was das Beste für Ihr Baby ist.  

Während im Krankenhaus Ärzte und geschultes Pflegepersonal Frühchen-Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen, werden viele Eltern unsicher, wenn sie ihr Frühchen endlich mit nach Hause nehmen dürfen. Doch sie finden schnell heraus, was der Nachwuchs benötigt und wie er sich wohlfühlt. In der ersten Zeit kann auch eine Hebamme die frischgebackenen Eltern bei der Pflege ihres Frühgeborenen unterstützen.

Wichtig ist, dass Eltern gewissenhaft alle für das Baby vorgesehenen Kontrolluntersuchungen wahrnehmen. So können eventuelle Entwicklungsauffälligkeiten schnell erkannt und sofort entsprechend behandelt werden.

Wie für alle Babys ist Muttermilch auch die beste Nahrung für Frühgeborene. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe und ist gut verträglich. Darüber hinaus liefert sie viele Immunstoffe und schützt Frühgeborene vor bestimmten Erkrankungen. Allerdings kann sie allein nicht den erhöhten Bedarf der Frühgeborenen an Energie, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen decken und muss anfangs daher mit speziellen Muttermilch-Supplementen angereichert werden.

Baby mit Fläschchen

Ist die Ernährung mit Muttermilch nicht möglich oder nicht ausschließlich möglich, gibt es spezielle Frühgeborenennahrung, die den hohen Nährstoffbedarf des Frühgeborenen decken und ein Aufholwachstum unterstützt. Im Gespräch mit dem Kinderarzt können Eltern erfahren, wie lange sie – abhängig vom individuellen Wachstum des Babys – die Muttermilch anreichern bzw. Frühgeborenennahrung verwenden sollen.

Hat das Baby sein Aufholwachstum abgeschlossen, kann auf Säuglingsanfangsnahrung umgestellt werden. Die Einführung von Beikost erfolgt für Frühchen individuell und abhängig von ihrem Reife- und Entwicklungszustand. Reifgeborene Babys können bereits zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat an die Beikost herangeführt werden. Dieser Zeitpunkt kann bei Frühgeborenen abweichen. Ihr Kinderarzt hilft Ihnen gerne weiter, wann der beste Zeitpunkt für die Einführung von Beikost bei Ihrem Baby ist.

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