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Empfohlen von Milupa

Das hilft bei einer Kuhmilcheiweißallergie

Nahrungsmittelallergien können bereits im Säuglingsalter auftreten. Im ersten Lebensjahr ist eine Kuhmilcheiweißallergie nicht selten, da das in Milch vorkommende Eiweiß das erste potentielle Allergen ist, mit dem Säuglinge in Berührung kommen. Das bedeutet, dass Eltern die Nahrung an die sensiblen Ernährungsbedürfnisse ihres Kindes anpassen müssen. Die gute Nachricht: Im Alter von 2 Jahren vertragen 75% und bis zum Schulalter sogar 90% der Kinder Kuhmilch wieder.

Bei einer Kuhmilcheiweißallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion, die durch Eiweiße in Milch und Milchprodukten ausgelöst wird. Derartige Eiweiße werden auch als Allergene bezeichnet.

Die Kuhmilcheiweißallergie tritt häufig bei Säuglingen zwischen dem 4. und dem 6. Lebensmonat auf, die meisten verlieren sie jedoch wieder innerhalb der ersten drei Lebensjahre. Experten gehen davon aus, dass wohl 2-3% aller Säuglinge keine Kuhmilch vertragen. Oftmals äußert sich diese Unverträglichkeit bei der Umstellung auf eine Flaschennahrung oder bei Einführung der Beikost.

Milch

Dabei kommt das Baby zum ersten Mal mit „artfremdem Eiweiß“ in Berührung. Aber auch über die Muttermilch kann der Säugling bereits mit geringen Mengen Fremdprotein in Kontakt kommen, wenn die Mutter Kuhmilchprodukte verzehrt.

Eine Kuhmilcheiweißallergie erkennen

Die Symptome einer Kuhmilcheiweißallergie sind vielfältig und betreffen typischerweise die Haut, den Verdauungstrakt sowie die Atemwege. Die meisten Kinder mit einer Kuhmilcheiweißallergie weisen zwei oder mehr Symptome auf. Diese können innerhalb von Minuten (Sofortreaktion) oder verzögert (48 Stunden bis eine Woche nach Allergenaufnahme) auftreten. Durch die Komplexität der Symptome ist eine sichere Diagnose der Kuhmilcheiweißallergie in der Praxis oft schwierig.

Derartige Symptome werden oft mit den typischen Anpassungsproblemen von Babys oder einer bei Säuglingen seltenen Milchzuckerunverträglichkeit verwechselt.

Baby mit Flasche

Leidet Ihr Baby an einer Kuhmilcheiweißallergie, ist es ratsam, als erstes den Kinderarzt zu kontaktieren. Nach ausführlicher Untersuchung und sobald die Diagnose des Kinderarztes gesichert ist, wird er die Ernährung Ihres Kindes komplett auf eine kuhmilchfreie Elimininationsdiät umstellen. Derartige Spezialnahrungen sind nur in der Apotheke erhältlich.

HA-Nahrungen sind bei bereits diagnostizierter Kuhmilcheiweißallergie nicht geeignet. Sie dienen lediglich zur Allergieprävention bei erhöhtem Allergierisiko.

 
 

Praktische Tipps für die Einführung von Beikost

Baby

Ab dem 5. Lebensmonat kann Beikost eingeführt werden. Um sicherzugehen, dass Ihr Baby die neuen Nahrungsmittel gut verträgt, sollten Sie diese im Abstand von drei bis fünf Tagen einführen. So können Sie allergische Reaktionen ausschließen bzw. diese einem bestimmten Nahrungsmittel besser zuordnen. Wenn dies der Fall ist, streichen Sie dieses Lebensmittel sofort aus der Ernährung und unterrichten Sie Ihren Kinderarzt. Bei Kindern mit einer Kuhmilcheiweißallergie schafft ein Blick auf die Zutatenliste Gewissheit, ob das vorliegende Produkt frei ist von Milcheiweißen.

 
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