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Hautpflege

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Jede Schwangerschaft bedeutet Schwerstarbeit für den Körper. Neun Monate lang müssen die Gefäße etwa 20 Prozent mehr Blut transportieren, die Hormone fahren Achterbahn und der Körper gerät wortwörtlich aus den Fugen. Was Mamas Haut jetzt braucht, ist vor allem eines: Gute Pflege! Aber kann man dadurch auch Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Hautveränderungen

Vor allem Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, spüren, wie sehr ihr Körper während dieser Zeitspanne beansprucht wird. Aber auch erfahrene Mütter sind davor nicht gefeit: Jede Schwangerschaft ist anders, jede aufs Neue ein Abenteuer – nicht zuletzt durch die veränderten Hormonverhältnisse im Körper. Neben dem Bindegewebe ist vor allem die Haut betroffen: Ihre Feuchtigkeit nimmt ab und sie wird trocken und spröde, da sie weniger Wasser binden kann. Das gelockerte Bindegewebe führt nicht nur zu Rückenschmerzen, sondern lässt auch die Beine dick „anlaufen“. Die Brüste spannen und sind empfindlicher denn je. Eine überstarke Dehnung der Haut führt zur Schädigung von elastischen Fasern und Kollagen. Und wenn die Unterhaut dann reißt, entstehen Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen an Oberschenkeln, Bauch, Brüsten und sogar der Rückenpartie.

Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen?

Laut einer französischen Studie leidet jede zweite werdende Mama unter Schwangerschaftsstreifen. Ob man letztendlich davon betroffen ist, kommt aber auch auf den Haut-Typ an: Während manche Frauen über eine Haut verfügen, die so elastisch wie Gummi ist und alles mitmacht, haben andere Frauen schon während der Pubertät mit Dehnungsstreifen zu kämpfen. Vor allem Veranlagung kann dabei eine große Rolle spielen. Und auch Frauen, die schon vor der Schwangerschaft eine Tendenz zu Übergewicht hatten, neigen vermehrt zu Schwangerschaftsstreifen. Generell trifft das Phänomen Streifenbildung aber jüngere Frauen – deren Gewebe straffer ist und somit schneller reißt – weitaus öfter als ältere. Und wenn sich Zwillinge ankündigen, muss die Haut erst recht „Doppeltes“ leisten. Also was tun gegen Schwangerschaftsstreifen? So oder so: Sind die bläulichen, unschönen Dehnungsstreifen erst einmal vorhanden, sind sie so gut wie nicht mehr wegzubekommen, sie können mit der Zeit lediglich ein wenig verblassen. Eher sollten Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen – so gut es geht.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Mit der richtigen Ernährung lassen sich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. Natürlich lässt sich eine Gewichtszunahme während einer Schwangerschaft nicht vermeiden – soll sie aber auch gar nicht! Selbst wenn Mami im neunten Monat ansehnliche zehn bis zwölf Kilo „Übergepäck“ mit sich herumträgt, sind Diäten fehl am Platz, denn schließlich wächst ja ein Baby heran. Fress-Orgien sollten allerdings ebenso wenig auf dem Speiseplan stehen. Denn schwanger zu sein bedeutet nicht, für zwei essen zu müssen, sondern eher, dass man doppelt so gut essen sollte. Denn schließlich ist eine Schwangerschaft ein körperlicher Ausnahmezustand, da ein erheblich höherer Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen besteht. Wer sich gut und ausgewogen ernährt und zudem ordentlich trinkt, versucht nicht unkontrolliert zuzunehmen. So lassen sich im Vorfeld Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder mildern.

Natürlich muss man seinen Gelüsten nicht immer standhalten, denn wem nützt eine übellaunige Schwangere, die sich jedes Stückchen Schokolade und jedes Eis verkneift?! Ruhig mal etwas gönnen, aber eben in Maßen.

Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen!

Und zwar: regelmäßig cremen! Cremes und Lotionen sind zwar keine Allheilmittel gegen Dehnungsstreifen, aber sie pflegen den Körper. Sie versorgen ihn mit Feuchtigkeit, machen die Haut elastischer und weicher und sind gut gegen den Juckreiz, den viele Frauen am immer größer werdenden Bauch verspüren. Wichtig ist dabei allerdings die regelmäßige Anwendung: Wer sich seiner Haut nur einmal wöchentlich widmet, pflegt sie eindeutig zu wenig.

Am besten bereits zu Beginn der Schwangerschaft (und bis zu drei Monate nach der Geburt) was tun gegen Schwangerschaftsstreifen: Massieren Sie den Bauch sowie die Oberschenkel, Brüste und Po regelmäßig zwei- bis dreimal täglich mit einem hochwertigen Schwangerschafts-Pflegeöl ein. Dabei die so genannte Zupfmassage anwenden. Dazu die obere Hautschicht zwischen Daumen und Zeigefinger leicht hin und her rollen und etwas kneten. Diese Art der Massage sollte man allerdings nur durchführen, wenn sie einem wirklich angenehm ist. Ansonsten das Öl einfach großflächig mit leichten, kreisenden Bewegungen verteilen. Nehmen Sie sich die Hautpflege zu Herzen, denn nur so können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen an der Brust?

In der Schwangerschaft wächst nicht nur der Babybauch, auch die Brüste wachsen mit. Meist lässt das Spannungsgefühl zwar im Verlauf einer Schwangerschaft nach, aber warme Bäder oder auch Umschläge helfen ebenso wie eine sanfte Brustmassage, das Ziehen erträglicher zu machen. Auch die zarte Haut der Brustwarzen braucht besondere Pflege, sie sind bei Schwangeren besonders empfindlich. Am besten täglich mehrfach mit einer fettreichen Pflegesalbe eincremen. Sollten sich die Brustwarzen entzünden, umgehend eine Hebamme oder einen Gynäkologen zu Rate ziehen.

Lesetipp

  • Das große Buch der Schwangerschaft & Geburt. Angelika Tiefenbacher, Compact Verlag

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