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Vorsorge

Was werdende Mütter wissen sollten

Die Gynäkologische Untersuchung im Allgemeinen ist allen Frauen bekannt. Wie die „Vorsorgeuntersuchungen Schwangerschaft“ ablaufen, erfahren Sie erst ausführlich von Ihrem Frauenarzt, wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird. Dazu gehören der vaginale Ultraschall sowie einige Blutuntersuchungen. Die gynäkologische Untersuchung bekommt in der Schwangerschaft eine höhere Gewichtung, denn einige Bakterien und Pilze können durchaus zu einer Frühgeburt führen.

der vaginale ultraschall

Beim Ultraschall durch die Scheide projiziert der Arzt die kindliche Herzaktion als winziges pulsierendes Pünktchen auf den Bildschirm. Hierdurch und mit Hilfe der Ausmessung des Fruchtsackes wird die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) und damit das Geburtsdatum berechnet, aber auch eine eventuelle Mehrlings-Schwangerschaft frühzeitig entdeckt.


Der vaginale Ultraschall als Vorsorgeuntersuchung der Schwangerschaft wird häufig als unangenehm empfunden und nicht grundsätzlich durchgeführt. Die Mutterschafts-Richtlinien gehen von drei Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft aus, die zwischen der 9. und 14., der 19. und 22. sowie zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche vorgenommen werden sollen.


Das „Baby-Fernsehen“ wird von vielen Schwangeren öfter verlangt. Häufigere Aufnahmen sollten jedoch nur dann erfolgen (und werden von der Kasse bezahlt), wenn diese aus frauenärztlicher Sicht notwendig sind. Auf jeden Ultraschall reagiert das Ungeborene mit Nervosität.

 

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wie funktioniert die ultraschalluntersuchung?

Die Ultraschalluntersuchung liefert Ihrem Arzt einen detaillierten Eindruck über den Schwangerschaftsverlauf und die Gesundheit Ihres Kindes: Wie liegt es in der Gebärmutter? Wie sind die Organe und Gliedmaßen entwickelt? Sitzt die Plazenta richtig? Liegt eine Fehlbildung vor? Wie groß ist es schon? Für die Ultraschalluntersuchung wird Ihr Bauch zunächst mit einem kalten Gel eingerieben: Dieses hilft den Schallwellen, die über den vom Arzt geführten Schallkopf gesteuert werden, leichter in das Innere des Körpers zu gelangen. Das unterschiedlich strukturierte Gewebe im Mutterleib wirft die Schallwellen in unterschiedlicher Stärke wieder zurück. Der Schallkopf übermittelt die zurückgeworfenen Wellen dann an das Hauptgerät, welches dafür sorgt, dass die Wellen in Lichtpunkte umgewandelt und als Bild auf dem Monitor dargestellt werden. Beim ersten Termin empfehlen viele Gynäkologen eine vaginale Ultraschalluntersuchung: Bei dieser wird der Schallkopf in die Vagina eingeführt, um zu überprüfen, ob sich die Eizelle in der Gebärmutter richtig eingenistet hat.

wann kann man das geschlecht des kindes erkennen?

Ab der 13. werden die Geschlechtsorgane des Kindes sichtbar und ermöglichen schon Ende der 16. Woche eine erste Aussage über die spannendste Frage der Schwangerschaft. Spätestens bei der zweiten Ultraschalluntersuchung zwischen der 19. und 23. Woche kann das Geschlecht bestimmt werden.

die gynäkologische untersuchung

Generell wissen Frauen, dass eine regelmäßige, gynäkologische Untersuchung für die Früherkennung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs entscheidend ist, allerdings hapert es bei einigen manchmal an der Regelmäßigkeit. Das ändert sich in der Schwangerschaft schlagartig. Sowohl für Sie als auch für Ihr Ungeborenes ist die gynäkologische Untersuchung sehr wichtig. Bei dieser Beurteilung werden ein Krebsabstrich und ein weiterer zur Abklärung des Gebärmutterhalses auf Chlamydien entnommen. Bleiben die Bakterien unerkannt und unbehandelt, können sie eine Frühgeburt verursachen und beim Neugeborenen zum Beispiel Entzündungen der Lunge und Augen hervorrufen. Jede gynäkologische Untersuchung in der Schwangerschaft beinhaltet regelmäßige Diagnostik.

wichtige blutuntersuchungen

Durch die Feststellung des Hämoglobin-Wertes (Hb-Wert) wird die Beladung der roten Blutkörperchen mit diesem Eiweißstoff ermittelt. Hämoglobin transportiert den lebenswichtigen Sauerstoff in die mütterlichen Gewebe und zur Plazenta. Ein niedriger Hämoglobin-Wert ist behandlungsbedürftig. Meistens reicht die kontrollierte Zufuhr von Eisen aus. Deshalb wird die gynäkologische Untersuchung mit regelmäßigen Blutmessungen vervollständigt. Die mütterliche Blutgruppe wird für Notfälle in der Schwangerschaft ermittelt, um bei Bedarf während der Geburt eine Bluttransfusion bereitzustellen. Die Feststellung der Blutgruppe erfolgt in einer der ersten Vorsorgeuntersuchungen der Schwangerschaft.

Der Rhesusfaktor soll möglichst früh bestimmt werden, um festzustellen, ob der mütterliche Organismus (z. B. rhesus-negativ) Abwehrstoffe beziehungsweise Antikörper gegen die kindlichen roten Blutkörperchen entwickelt. Dies trifft zu, wenn das Ungeborene rhesus-positiv ist. Es ist heute möglich, mit der Gabe von Immunglobulinen die Gefahr zu bannen und eine Schädigung des Babys sowie eine Fehlgeburt zu verhindern. Die Behandlung mit Immunglobulinen wird kurz nach der Entbindung wiederholt und es besteht keine Gefahr für eine weitere Infektion.

was passiert beim ctg?

Hinter der Bezeichnung CTG (kurz für: Kardiotokograf) verbirgt sich die medizinische Bezeichnung für ein Gerät, das die Wehentätigkeit der Frau und die Herzfrequenz des Kindes misst. Der Arzt kann die Werte der Herzfrequenz mit der Häufigkeit, Länge und Stärke Ihrer Wehen in Verbindung bringen. Für die Untersuchung können Sie sich entweder auf einen Stuhl setzen oder seitlich auf eine Liege legen. Danach wird Ihnen ein elastischer Bauchgurt umgelegt, mit dem ein Schallkopf zur Aufnahme der Herzfrequenz und ein Druckaufnehmer zur Aufnahme eventueller Wehen befestigt wird. Anschließend werden Sie mit Kabeln für 20 bis 30 Minuten an einen Monitor angeschlossen. Anders als das Ultraschallgerät gibt der Wehenschreiber die aufgezeichneten Niedrigfrequenz-Schallwellen nicht als Bild, sondern in einem Kurvenverlauf wieder. Die durchschnittliche Herztonfrequenz eines ungeborenen Babys liegt übrigens bei 110 bis 150 Schlägen pro Minute. Auch ob Ihr Kind gerade wach ist oder schläft, lässt sich hier erkennen. Während der Geburt wird der Wehenschreiber eingesetzt, um den Gesundheitszustand des Babys kontinuierlich zu verfolgen. Vorerkrankungen der Mutter, wie etwa Bluthochdruck oder Diabetes, aber auch Mehrlingsschwangerschaften und auftretende Blutungen können der Grund dafür sein, dass der Wehenschreiber schon bei den Routineuntersuchungen zum Einsatz kommt.

 

Im Gegensatz zu früher sind Schwangerschaft und Geburt dank regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen nach den Mutterschaftsrichtlinien sehr sicher geworden. Sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und Schwangere haben das Recht, alle vorgesehenen Leistungen in Anspruch zu nehmen. Mehr als 90 Prozent aller Babys in Deutschland kommen dank der Vorsorgeuntersuchungen kerngesund zur Welt.

Lesetipps

  • Mein Schwangerschaftsbegleiter - Sicher durch die Schwangerschaft: Untersuchungen, Häufige Fragen. Dirk Borgwardt, Trias
  • Meine Schwangerschaft Woche für Woche - Medizinischer Hintergrund und praktischer Rat. Lesley Regan & Jeanette Stark-Städele, Dorling Kindersley

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