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Sport

Sport für Schwangere: trotz Babybauch aktiv

Schwangerschaft und Sport – geht das? Darf ich überhaupt in der Schwangerschaft weiter Sport treiben? Mein Hobby - oder muss es spezieller Sport für Schwangere sein? Diese Fragen stellen sich viele Frauen oft, kurz nachdem sie erfahren haben, dass in ihrem Bauch ein kleiner Mensch heranwächst.

Klares Statement vorweg: Schwangerschaft und Sport? Na klar! Die Ansicht, dass Sport dank Schwangerschaft ein Tabu sei, ist heute nicht mehr aktuell. Im Gegenteil, man rät heute eher zu moderater sportlicher Betätigung in den Monaten bis zur Geburt. Je nach körperlicher Verfassung und Sportart können Sie trotz Schwangerschaft Ihren Sport weiter ausüben. Und außerdem gibt es ausreichend geeigneten Sport für Schwangere.

Die Vorteile

Sport in der Schwangerschaft beugt Wassereinlagerungen vor, wirkt vorbeugend gegen Verstopfung und senkt die Gefahr, eine Thrombose zu bekommen. Der Kreislauf und die Muskulatur werden trainiert, das Kind bekommt neben vermehrtem Schaukeln auch mehr Sauerstoff. Neuerdings wird auch diskutiert, ob durch Sport die Zunahme an der Schwangerschaftszucker-Erkrankung reduziert werden oder diese sogar so therapiert werden kann. Außerdem weiß man, dass Frauen, die in der Schwangerschaft den Sport nicht vernachlässigen, eher die leichteren Geburten haben und nachweislich weniger Schwangerschaftsstreifen bekommen. Dass der „Babyspeck“ dann eher nicht so überhandnimmt und nach der Geburt man schneller wieder „in Form“ ist, ist ein netter Nebeneffekt.

In den ersten 18 Wochen rät man jedoch nach neuesten Studien dazu, den Sport wegen der Schwangerschaft etwas zurückzuschrauben und geeigneten Sport für Schwangere zu treiben, also lieber schwimmen als joggen. Die dänischen Autoren dieser Studie vermerken aber auch, dass im Laufe der nächsten Wochen bei unauffälligem Verlauf die positiven Auswirkungen der sportlichen Betätigung überwiegen.

Sport für Schwangere

Als Faustregel gilt: Durchleben Sie eine unauffällige Schwangerschaft und Sport ist Ihre Leidenschaft, können Sie an Sport auch fast all das machen, was Sie vorher gemacht haben. Eine ganz neue Sportart sollten Sie aber besser erst nach der Geburt beginnen.

Geeigneter Sport für Schwangere: Ausdauersportarten wie Walking, Wandern und Schwimmen eignen sich besonders gut als Sport in der Schwangerschaft. Im Wasser fühlen Schwangere sich oft sehr wohl und erleben ein Nachlassen von Beschwerden wie z. B. Rückenschmerzen. Auch Golf und leichtes Radfahren sowie gemächliches Joggen gelten als empfehlenswert.

Bei Sportarten wie Aerobic, Reiten, Surfen, Segeln und Skilanglauf hängt es sehr vom Trainingszustand und der Erfahrung der Frau in den jeweiligen Sportarten ab. Hier sollte eine ganz individuelle Beratung durch den Frauenarzt erfolgen, ob der Sport die Schwangerschaft gefährden könnte.

Bekennen sollten die werdenden Mamis: Sport für Schwangere ist kein Ersatz für die Schwangerschaftsgymnastik, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung. Wenn sich Schwangere an die Ratschläge halten und sie sich mit dem Frauenarzt und der Hebamme absprechen, steht einer Schwangerschaft mit Sport nichts mehr entgegen.

Bitte nicht!

Abzuraten ist demgegenüber von unfallträchtigen Sportarten und Betätigungen, die schnelle und heftige, ruckartige Bewegungen verlangen wie z. B. Inlineskaten, Tennis, Squash und Snowboarden. Auch Mannschaftssportarten sind wegen der Verletzungsgefahr eher ungeeignet als Sport für Schwangere.

Lesetipps

  • Sport und Schwangerschaft. Uta Engels/ Stephanie Lambeck/ Nina Panitz, Verlag Limpert.
  • Das große Buch der Schwangerschaft und Geburt. Angelika Tiefenbacher, Compact Verlag.

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