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Gesundheit

Eine gesunde Mutter schützt das Kind

Endlich in anderen Umständen – eine erfreuliche Nachricht für die meisten Eltern! Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen können Sie dafür sorgen, dass der neue Erdenbürger die ersten neun Monate im Bauch der Mutter gut übersteht.

Gesundheit ist zu jedem Zeitpunkt ein hohes Gut. Und während einer Schwangerschaft ist sie doppelt wichtig, da die werdende Mutter nicht nur für sich selber, sondern auch für das heranreifende Kind verantwortlich ist. Viele Infektionskrankheiten wie Windpocken und Röteln in der Schwangerschaft können die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen, und dabei ist entscheidend, zu welchem Zeitpunkt sie auftreten. Vor allem in den ersten zwölf Wochen können Infektionen zu schweren Fehlbildungen beim Kind führen.

Vor intimen Infektionen schützen!

Nicht nur bei den Essgewohnheiten, auch im Seelenleben und im Körper einer Frau kommt es während einer Schwangerschaft zu Veränderungen. So ist etwa der Intimbereich stärker durchblutet und die Immunabwehr durch die Tolerierung des „fremden“ Organismus geschwächt, was vielen Bakterien, etwa B-Streptokokken, und Pilzen ideale Entwicklungsbedingungen bietet. Da auch die Muskulatur der Harnröhre schlaffer ist, kommt es vermehrt zu Harnwegsinfekten. In schweren Fällen können die Krankheitserreger über die Harnleiter bis in die Nieren hochwandern und auch dort zu ernsthaften Erkrankungen führen. Dem Kind schaden Infektionen der Harnwege nur in den seltensten Fällen, für die Mutter können sie aber sehr unangenehm sein. Das einfachste und wirkungsvollste Mittel zur Vermeidung: peinliche Hygiene!

Zu den Bakterien zählen auch Chlamydien, die häufig durch Sexualkontakte übertragen werden. Bei nicht schwangeren Frauen verläuft die Erkrankung häufig ohne jegliche Beschwerden, für ein Kind im Mutterleib stellt sie aber eine erhebliche Gefahr dar. Mit Antibiotika lässt sich die Infektion zwar gut behandeln, aber besser ist es, sich bei sexueller Aktivität durch Kondome zu schützen.

Besser keine Röteln in der Schwangerschaft!

Röteln in der Schwangerschaft

Wer als Kind Röteln hatte, ist für den Rest seines Lebens vor einer erneuten Ansteckung geschützt. Wenn eine Frau aber in der Frühschwangerschaft erstmals an Röteln erkrankt, kann das beim heranwachsenden Kind zu schweren Fehlbildungen führen. Daher sollte jede Frau wissen, ob sie Abwehrstoffe gegen eine Rötelninfektion besitzt. Der Arzt kann das durch einen einfachen Bluttest feststellen. Den besten Schutz bietet allerdings eine Impfung gegen Röteln, die im Idealfall schon vor der Pubertät erfolgen sollte. Zu einem späteren Zeitpunkt darf nur dann gegen Röteln geimpft werden, wenn eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist! Sowohl die Abklärung des Immunschutzes als auch die Impfung ist Kassenleistung.

Gegen Windpocken vor der Schwangerschaft impfen!

Diese sehr häufige Kinderkrankheit wird ebenfalls durch Viren übertragen. Kommt eine Frau während der Schwangerschaft zum ersten Mal mit Windpocken-Erregern in Kontakt, ist die Gefahr, dass das Baby geschädigt wird, während der ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht ganz so groß wie bei den Röteln; kurz vor dem Entbindungstermin nimmt das Risiko allerdings erheblich zu. Eine rechtzeitige Impfung der Mutter gegen Windpocken vor der Schwangerschaft (Kassenleistung) ist der beste Schutz für das Kind im Mutterleib. Der Bluttest zur Abklärung des Immunschutzes wird hingegen nicht von den Kassen übernommen.

Zytomegalie und Ringel-Röteln bei Schwangerschaft vorbeugen

Etwa die Hälfte aller Frauen in Deutschland hat bereits in der frühen Kindheit Kontakt mit den Viren, die für die Zytomegalie oder für Ringelröteln verantwortlich sind. Dennoch kann eine erneute Infektion während der Schwangerschaft das Kind schädigen. Auch hier bringt ein Bluttest Klarheit, ob die schwangere Frau Abwehrkörper gegen diese Viruserkrankungen hat. Dieser Test ist allerdings keine Kassenleistung – es sei denn, es besteht ein konkreter Verdacht auf eine Erkrankung.

Eine Impfung gibt es bisher weder gegen Zytomegalie noch gegen Ringelröteln. Der beste Schutz gegen Zytomegalie oder Ringel-Röteln bei Schwangerschaft besteht daher darin, jeden Kontakt mit erkrankten Personen zu meiden. Falls das nicht möglich ist, verringern ein Mundschutz und gründliches Händewaschen das Ansteckungsrisiko.

Vorbeugen – das A und O

Nicht nur die Unterstützung durch den Lebenspartner, auch die Erfahrung der Hebamme und der Austausch mit Freundinnen können dazu beitragen, Infektionen zu vermeiden. Vor allem sind aber regelmäßige Untersuchungen durch den Frauenarzt sehr wichtig.

Gleich zu Beginn einer Schwangerschaft erhält die Frau einen sogenannten Mutterpass, in dem die Ergebnisse der gynäkologischen Untersuchungen und sämtliche Werte von Blut- und Urinuntersuchungen genau dokumentiert werden. Dadurch werden in der Regel eine optimale medizinische Begleitung und der bestmögliche Schutz vor Infektionen wie Röteln während der Schwangerschaft gewährleistet.

Alles auf einen Blick

  • Impfen! Viele Virusinfektionen lassen sich durch rechtzeitige Impfung vermeiden. So können Sie Masern, Röteln und Windpocken zur Schwangerschaft sicher ausschließen.
  • Hunde, Katzen oder Vögel können Krankheiten wie etwa Toxoplasmose auf den Menschen übertragen. Daher sollten auch Ihre Haustiere gesund und geimpft sein!
  • Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände.
  • Wenn ein Familienmitglied erkrankt ist: Handtücher, Schlafanzüge und Bettwäsche häufig wechseln und waschen.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Kranken, um nicht selber angesteckt zu werden. Falls das nicht möglich ist: Mundschutz tragen, Hände waschen.

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Lesetipp

  • Das große Buch der Schwangerschaft & Geburt. Angelika Tiefenbacher, Compact Verlag

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