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Vorbereitungskurse

Was bringt mir ein Geburtsvorbereitungskurs?

Natürlich ist die medizinische Vorsorge wichtig. Ebenso wichtig ist es aber, sich auch seelisch und körperlich auf die Geburt vorzubereiten. Wie auch immer Sie dieses gestalten – ob Sie jeden Rat-geber lesen, einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen oder Ihre Freundinnen und die Hebamme mit Fragen löchern: In diesen kostbaren Momenten lassen Sie den Alltag hinter sich und konzentrieren sich nur auf sich und Ihr Baby. Geburtsvorbereitungskurse sind sogar gesetzlicher Bestandteil der Schwangerenvorsorge.

Wann sollte ich mich zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden?

Sie sollten sich spätestens zur „Halbzeit“ zwischen der 18. und 20. Schwangerschaftswoche für einen Vorbereitungskurs anmelden. Dieser dauert acht bis zehn Wochen. Wenn Sie früh angemeldet sind, können Sie rechtzeitig, spätestens in der 30. Woche, beginnen. Ihre Krankenkasse trägt übrigens die Kosten für den Geburtsvorbereitungskurs. Falls Ihr Partner auch teilnimmt, muss er selbst bezahlen.

Welcher Vorbereitungskurs ist der richtige für die erste Schwangerschaft?

Ein klassischer Geburtsvorbereitungskurs vermittelt Basiswissen rund um Schwangerschaft und Geburt und ist damit für Frauen geeignet, die ihr erstes Kind erwarten. Neben der Theorie ist hier auch Zeit, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Das Themenspektrum umfasst in der Regel: Schwangerschafts-verlauf und -beschwerden, Geburt (Phasen, Positionen, Gebärmöglichkeiten etc.), Schmerzlinderung, Entspannungs- und Atemübungen, Massage, Gymnastik, Vorbereitung auf das Stillen und Babypflege. Auch eine Kreißsaalbesichtigung sowie mindestens ein Partnerabend stehen meist auf dem Programm.

Wo finde ich einen Geburtsvorbereitungskurs?

Nicht nur Krankenhäuser bieten verschiedene Geburtsvorbereitungskurse an, sondern auch Hebammenpraxen, Familienbildungsstätten oder Geburtshäuser. Damit diese mit den angestaubten „Hechelkursen“ nichts zu tun haben, fragen Sie bei Bekannten und Freunden nach Empfehlungen. Auch Ihr Gynäkologe kann Ihnen Adressen nennen. Wer während der Schwangerschaft krankgeschrieben ist (z.B. wegen einer drohenden Frühgeburt), kann sich von seinem Gynäkologen ein Rezept für einen individuellen Geburtsvorbereitungskurs durch eine freiberuflich tätige Hebamme ausstellen lassen. Die Kosten für den Einzelunterricht zu Hause trägt dann die Krankenkasse.

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Wer steht mir jetzt zur Seite?

Das persönliche Gespräch mit einer vertrauten Person über Besonderheiten und Beschwerden in der Schwangerschaft, Ihre persönlichen Sorgen und Ängste sowie natürlich das große Thema „Geburt“ ist durch nichts zu ersetzen. Das kann eine Freundin oder auch die eigene Mutter sein. Ganz wichtig sind Ihr Frauenarzt und die Hebamme als Vertrauensperson. Vergessen Sie aber Ihren Partner nicht: Erzählen Sie ihm von Ihren Gefühlen und lassen ihn daran Anteil haben.

Brauche ich einen Geburtsvorbereitungskurs beim zweiten Kind?

Viele Frauen erleben eine zweite (oder weitere) Schwangerschaft ganz anders als die erste. Es entstehen neue Fragen, die ein Kurs für Mehrgebärende mit dem Schwerpunkt „Was könnte beim zweiten Kind anders sein?“ beantworten kann. Außerdem geht es – je nach Angebot – auch um die Themen Geschwister, Partnerschaft und Familienleben.

Welche Möglichkeiten der Geburtsvorbereitung gibt es noch?

Nicht jeder Vorbereitungskurs ist für jede Schwangere gemacht und auf ihre Wünsche zugeschnitten. Neben dem herkömmlichen Angebot in einer festen Gruppe gibt es noch: Kompaktkurse, zum Beispiel am Wochenende. Ideal für Frauen mit wenig Zeit, für Paare oder zur Auffrischung, wenn schon ein Kind da ist. Feste Kurse für Paare gehen über den üblichen Partnerabend hinaus und beschäftigen sich stark mit der Rolle des Mannes während der Geburt. Wer sich aktiv auf den großen Moment vorbereiten möchte, kann einen Yogakurs buchen. Hier werden gezielt die Bereiche des Körpers gestärkt, die bei einer Geburt besonders beansprucht werden, z.B. die Beckenmuskulatur.

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